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Corona-Krise trifft Airline-Beschäftigte
 

Corona-Krise trifft Airline-Beschäftigte

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Ryanair schließt Basis am Flughafen Hahn

Foto: Piotr Mitelski/Ryanair
Foto: Piotr Mitelski/Ryanair
Die Billigairline Ryanair will zum 1. November ihren Standort am Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück aufgeben. Weitere Flughäfen in Deutschland sollen folgen. Rund 170 Pilotinnen und Piloten sollen von den Schließungen betroffen sein.
Nach einer Auseinandersetzung mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gibt die Billigfluglinie Ryanair ihre Basis am Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück zum 1. November auf. Das ging aus einer Meldung der Deutschen Presse Agentur (dpa) hervor, die sich auf ein internes Schreiben der Ryanair-Tochter Malta Air beruft. Grund für den Streit waren die Gehaltskürzungen von Pilotinnen und Piloten während der Corona-Krise. Auch die Standorte in Berlin-Tegel und in Weeze in Nordrhein-Westfalen nahe der niederländischen Grenze sollen betroffen sein; die Schließungen der Ryanair-Basen sollen dort im Winter folgen.

Nach Angaben der VC seien rund 170 Pilotinnen und Piloten von Kündigungen betroffen. Diese sollen die Beschäftigten laut Malta Air-Personalchef Shane Carty noch in dieser Woche erhalten.

Auf dpa-Anfrage habe ein VC-Sprecher angegeben, dass die Gewerkschaft trotz mehrheitlicher Ablehnung der Forderungen des Managements ein Interesse an einer Verhandlungslösung habe und die Vorschläge des Arbeitgebers nicht vollständig ablehne, es aber „Luft nach oben“ gebe.
 
22. Juli 2020, 12.35 Uhr
jwe
 
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Leser-Kommentare

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Thomas Szymanski am 23.7.2020, 02:09 Uhr:
"Da sieht man es wieder. - Die einfachste Lösung ist, Personal zu entlassen, während sich die Konzernmanager die Portemonnaies richtig füllen, und später ja bestens versorgt sind. - Somit frage ich mich zurecht, warum baut man ein Terminal 3 beim Frankfurter Flughafen, hat einen riesigen Neuen Flughafen, der Teuerste überhaupt, in Berlin, wenn doch auf der anderen Seite die Fluggesellschaften in die Pleite rutschen. - Selbst die Lufthansa, die 9 Milliarden erhielt, setzt die Gelder nicht sinngemäß ein. - Eine Schande für unser Land. Vor allem haben die Mittelständler und Kleinunternehmer unter dem Ganzen hier zu leiden. - Ja, sie müssen sogar die erhaltene Hilfe schon teilweise zurückzahlen, wie man lesen kann. - Ist also Alles nur Augenwischerei, Lüge? Dies sieht wohl so aus. - Da heißt es ganz klar, wie zu Hans Fallada 's Zeiten: "Kleiner Mann, was nun"? - Uff, traurig. Wo sind wir nur hingekommen? - Thomas Szymanski, Frankfurter Puppenspieler und Schauspieler
 
 
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