Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
Startseite Alle NachrichtenWirtschaft
Aufsichtsrat und Vorstand einig
 

Aufsichtsrat und Vorstand einig

0

Stellenabbau bei Commerzbank endgültig beschlossen

Foto: Unsplash/Paul Fiedler
Foto: Unsplash/Paul Fiedler
Nachdem die Pläne der Commerzbank schon im Januar öffentlich geworden waren, sind sie jetzt beschlossen: Bis 2024 sollen deutschlandweit mehr als 300 Filialen geschlossen und 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden.
Die neue Strategie der Commerzbank bis zum Jahr 2024 ist beschlossene Sache. Nach der Entscheidung des Aufsichtsrats wurden die Pläne am Mittwoch auch vom Vorstand des Konzerns beschlossen. Damit steht fest, dass die Bank in den nächsten Jahren jeden dritten Arbeitsplatz in Deutschland streichen wird.

Bereits Ende Januar war bekannt geworden, dass die Commerzbank einen Abbau von 10 000 Stellen in Deutschland plant. Der Konzern setzt künftig vermehrt auf digitale Angebote und wird 340 von aktuell 790 Filialen schließen. Diese Eckdaten der neuen „Strategie 2024“ bestätigte der Konzern am Mittwoch. Mit dem Beschluss des Vorstands werde eine tiefgreifende Restrukturierung sowie die umfassende Digitalisierung der Bank eingeleitet, heißt es vonseiten des Konzerns. Ziel des Umbaus sei es, die Vorteile einer voll digitalisierten Bank mit persönlicher Beratung, konsequentem Kundenfokus und Nachhaltigkeit zu verbinden.

„Die neue Strategie schafft die Voraussetzung für eine nachhaltig profitable und leistungsfähige Commerzbank“, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Knof. „Die geplanten Einschnitte sind sehr schmerzhaft. Wir werden diesen Weg mit aller Konsequenz gehen, aber fair und in gegenseitigem Respekt.“ Schon im Januar hatte die Commerzbank angekündigt, gemeinsam mit Arbeitnehmervertreter:innen faire und sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter:innen zu vereinbaren. Am Mittwoch beschloss der Vorstand zusammen mit dem Gesamtbetriebsrat der Commerzbank AG eine sogenannte Regelungsabrede. Dadurch solle frühestmöglich Klarheit und Transparenz für die Beschäftigten geschaffen werden, so Knof.

Mit der Restrukturierung des Konzerns will die Commerzbank ihre Leistungsfähigkeit sichern und ihre Profitabilität deutlich steigern. Im Jahr 2024 sollen die Kosten damit im Vergleich zum vergangenen Jahr um 1,4 Milliarden Euro, also etwa 20 Prozent, reduziert werden.
 
4. Februar 2021, 11.15 Uhr
loe
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Jahrelang verzeichnete die Frankfurter Tourismusbranche hohe Zahlen. Im vergangenen Jahr sorgten Lockdown, Reisebeschränkungen und Beherbergungsverbote für deutliche Einbrüche: Die Übernachtungen in Frankfurt gingen um mehr als 60 Prozent zurück. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: Symbolbild © Pexels
 
 
Hessischer Landeshaushalt
0
Weniger Schulden als erwartet
Am Montag hat Hessens Finanzminister Michael Boddenberg den Haushaltsabschluss 2020 veröffentlicht. Wie sich zeigt, sind die Spuren der Corona-Pandemie nicht ganz so drastisch wie es die Landesregierung im Frühjahr noch prognostiziert hatte. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pixabay
 
 
Dippemess in the City
0
Mehr Menschen für die Zeil
Mehr Leben – und Umsatz – für die Innenstadt: Vor dem Hintergrund des kürzlich vorgestellten „Frankfurt-Plans“ soll die Dippemess auf die Zeil umziehen. Möglichst bereits in diesem Sommer und hoffentlich mit shoppingwilligen Besucher:innen im Gepäck. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Holger Ullmann/© Stadt Frankfurt
 
 
 
„Tiefgreifende Restrukturierung“
1
Commerzbank plant Abbau von 10 000 Stellen
Bis 2024 plant die Commerzbank die Schließung von mehr als 300 Filialen in ganz Deutschland. Dabei sollen 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. Eine endgültige Entscheidung darüber sei allerdings noch nicht gefallen. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: © Unsplash/Sanjay B.
 
 
Messe Frankfurt sagt weitere Präsenzmessen ab
0
Trendmessen auf 2022 verschoben
Vergangenen September wurden alle Präsenzmessen auf dem Frankfurter Messegelände im ersten Quartal 2021 abgesagt. Nun gibt die Messe Frankfurt weitere Verschiebungen auf das Frühjahr 2022 bekannt. – Weiterlesen >>
Text: srs / Foto: Messe Frankfurt GmbH, Jacquemin
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  98