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Verkehr
 

Mainkai-Sperrung

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Flohmarkt kommt ans nördliche Mainufer

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Ab dem 25. Januar wird der Flohmarkt vom südlichen an das nördliche Mainufer verlegt, auf eine deutlich kleinere Veranstaltungsfläche. Die Stadt hofft, die Verkehrsbelastung so reduzieren zu können.
Bereits seit Ende Juli 2019 ist das nördliche Mainufer zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke für den Autoverkehr gesperrt. Die Entscheidung sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder für heftige Diskussionen im Römer, aber auch in der Öffentlichkeit. Insbesondere in Sachsenhausen beschweren sich Anwohnerinnen und Anwohner zunehmend, dass die Verkehrsberuhigung auf der nördlichen Mainseite zu einer unzumutbaren Verkehrsbelastung auf der südlichen Seite führe. Das mache sich insbesondere während des Flohmarkts, der alle zwei Wochen am südlichen Mainufer stattfindet, bemerkbar. Im November beschloss die Stadtverordnetenversammlung daher, dass der Flohmarkt auf die nördliche Seite in den für den Autoverkehr gesperrten Bereich verlegt werden soll.

Am Samstag, den 25. Januar, wird der neue Standort erstmals bespielt; die Verlegung soll bis zum Ende des Verkehrsversuchs beibehalten werden. Die Testphase wird im August 2020 enden, vorher soll eine Verkehrszählung des Straßenverkehrsamts Aufschluss darüber geben, wie sich der umgeleitete Verkehr tatsächlich verlagert hat. Der Flohmarkt wird auch weiterhin alle zwei Wochen stattfinden, auch die Veranstaltungszeit bleibt unverändert 9 bis 14 Uhr. Die nördliche und südliche ehemalige Fahrspur sollen für den Aufbau der Flohmarktstände genutzt werden, während die mittlere Spur als Flucht- und Rettungsweg verbleibt und den Besucherinnen und Besuchern als Flaniermeile dient.

Die Fläche am gesperrten Mainkai ist mit rund 850 Metern Standflächenkapazität deutlich kleiner als die auf der Sachsenhäuser Seite: den Veranstalterinnen steht so weniger als die Hälfte der bisherigen Fläche zur Verfügung. Die Verkehrssituation soll die Verlegung jedoch, so die Hoffnung der Stadt, deutlich entspannen. HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt, die den Flohmarkt organisiert, kündigt bereits jetzt an, dass dauerhafte oder feste Plätze nicht reserviert werden können. Für eine optimale Nutzung der vorhandenen Fläche, sei es erforderlich, die Standplätze am Morgen des Veranstaltungstages vor Ort zu verteilen.

Standplatzbuchungen sind ab sofort beim Flohmarktbüro der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt per E-Mail an flohmarkt@hfm-frankfurt.de oder unter Telefon 069/212-48562 möglich.
 
17. Januar 2020, 11.41 Uhr
rom
 
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Leser-Kommentare

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Lothar Weiss am 17.1.2020, 19:40 Uhr:
Verkehrsprobleme?? Wen stört der Flohmarkt in Sachsenhausen? Es hat doch einen Grund, warum der Flohmarkt in Sachsenhausen sich so erfolgreich gegen die etlichen Flohmärkte der Umgebung behauptet.
Eine Änderung des Ortes, eine Verkleinerung und die Nähe zum Römer wird das Flair des Flohmarktes zerstören. Schade....
 
Karl Kaufmann am 17.1.2020, 16:11 Uhr:
Grundsätzlich keine schlechte Idee, dies in einen ohnehin schon gesperrten Bereich zu verlegen. Den Flohmakrt damit aber zu halbieren, hört sich schon wie eine Eulenspiegelei an; d.h. formal ist einen Lösung gefunden, praktisch jedoch nicht. Warum nicht den Römer und den Weg dazu auch mitnehmen; für den Weihnachtsmarkt geht's ja auch?
 
 
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