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Günstiger mit dem RMV über die Stadtgrenzen hinaus
 

Günstiger mit dem RMV über die Stadtgrenzen hinaus

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Für kleineres Geld nach Offenbach

Foto: RMV/ Julie Weinkauf
Foto: RMV/ Julie Weinkauf
Wer Frankfurt mit dem RMV verlassen wollte, und sei die Strecke noch so kurz, der musste dafür oft viel Geld zahlen. Der RMV hat nun niedrigere Preise beschlossen für kurze Fahrten über die Stadtgrenze hinaus.
Von Fechenheim nach Offenbach oder von Sachsenhausen nach Neu-Isenburg zu fahren, kostete bisher 4,90 Euro, ab kommendem Jahr nur noch 3,25 Euro. Auch die Fahrt von Frankfurt nach Hanau, die jetzt noch 8,50 Euro kostet, soll 2019 günstiger werden und für 6,50 Euro erhältlich sein. Der RMV senkt ab Anfang 2019 die Preise für kurze Strecken über die Frankfurter Stadtgrenze.

„Jahrelang wurde darüber geredet, jetzt ist es endlich soweit: Ab Januar 2019 gibt es endlich preisgünstigere Fahrkarten für kurze Fahrten über Frankfurts Stadtgrenzen wie nach Offenbach“, fasst Oberbürgermeister und RMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann zusammen. „Statt eines einheitlichen Preises gilt nun für zahlreiche kurze Fahrtrelationen zwischen Frankfurt und Offenbach, Eschborn, Neu-Isenburg und Bad Vilbel das Prinzip ‚kurze Fahrten, kleinerer Preis‘“, führt Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, aus.

„Wer von Oberrad zum Marktplatz in Offenbach fuhr, hat bislang genauso viel bezahlt, wie jemand, der 27 Kilometer von Zeilsheim nach Bieber fuhr“, verdeutlicht RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Die feingliedrigere Einteilung der Tarifgebiete hat Modellcharakter für das gesamte Verbundgebiet. Wir verbessern damit das Preis-Leistungsverhältnis des RMV-Tarifs und erhöhen die Attraktivität unseres Angebots.“
Beispielsweise sinkt der Preis von Frankfurt-Oberrad zum Offenbacher Marktplatz von 4,90 Euro auf 3,25 Euro und von Hanau nach Frankfurt Innenstadt von 8,50 Euro auf 6,80 Euro. „In Wiesbaden, Mainz und Frankfurt bleiben im nächsten Jahr zudem die Preise für Einzelfahrkarten und Tageskarten konstant“, saqt Feldmann weiter. „Damit setzen wir Anreize, dass noch mehr Menschen Bus und Bahn nutzen.“ Verbundweit hatte der RMV-Aufsichtsrat zudem bereits 2017 eine Deckelung der Preisanpassung in den nächsten beiden Jahren beschlossen.

Die genauen Fahrpreise werden rechtzeitig vor dem Start der Gültigkeit der neuen Preise am 1. Januar 2019 auf www.rmv.de eingearbeitet. Dort kann dann individuell und ganz konkret von Haltestelle zu Haltestellen nachgeschaut werden, ob sich der Fahrpreis geändert hat. Ein Preisvergleich zu ausgewählten Verbindungen ist angefügt.
31. Mai 2018
nb/ffm
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Kigama am 1.6.2018, 18:57 Uhr:
Ich habe eine RMV-Jahreskarte für die ich "läppische" 873,20 Euro !!!!! zahlen muss. Ich wohne sehr zentral in der Stadt, mit der Jahreskarte darf ich bis nach Rödelheim fahren, was für mich weiter weg liegt als Offenbach, aber nach Offenbach darf ich mit der Jahreskarte nicht, Dafür müsste ich dann in eine andere Preisstufe wechseln, die noch teurer ist. Das ist einfach nur noch lächerlich, wer schneidet denn diese Preisstufen nach welchem Ermessen? Nur weil Offenbach verwaltungstechnisch nicht zu Frankfurt gehört, soll man für eine kürzere Strecke deutlich mehr zahlen. Diese Preisstufen gehören überprüft. Die 3,25 EUro, die man pro Fahrt noch mal extra auf die 873,20 Euro zahlen muss und was erst 2019!!! erst möglich ist, ist doch nur noch purer Zynismus. Und dann wundert man sich, dass manche schwarzfahren (müssen)!
 
Hans Heinrich Petersen am 1.6.2018, 14:28 Uhr:
Immer noch ärgerlich und weit daneben - aber ein Anfang
 
 
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