Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Verkehr
 

Greenpeace-Studie

4

Frankfurts Luft so schlecht wie in chinesischen Großstädten

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Dass die Luft in Frankfurt schlecht ist, ist kein Geheimnis. Doch, dass sie teilweise ähnlich schlecht ist, wie in chinesischen oder lateinamerikanischen Großstädten zeigt jetzt eine Studie von Greenpeace.
Greenpeace hat nun eine Studie herausgebracht, in der die Stickoxid-Belastung von 12 deutschen Städten gemessen wurde. Greenpeace wollte in der Studie ein besseres Bild über die stark belasteten Gebiete und die Schadstoffverteilung gewinnen. Dafür wurden sowohl stationäre als auch Messungen mit dem Fahrrad durchgeführt. Die Messungen sollen die Ergebnisse der Landesumweltmessstationen ergänzen. Mit den mehreren hundert Umweltmesstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes wurde festgestellt, dass der Jahresgrenzwert in den letzten Jahren kontinuierlich bei etwa 60% überschritten wurde.

Den höchsten Wert in der gesamten Studie hatte der Wiesbadener Bahnhofsvorplatz. Dort sind die Werte nahezu drei Mal so hoch wie erlaubt. Doch auch in Frankfurt herrsche eine hohe Belastung durch Stickoxide. Überraschend ist, dass die Belastung nicht nur auf den Hauptverkehrsstraßen hoch ist. Auch abseits der großen Straßen übersteige die Belastung durch Stickoxide den von der EU festgelegten Grenzwert von 40 Mikrogramm. Eine Messung am Börneplatz ermittelte einen Wert von 90 Mikrogramm. Belastende Werte wurden also in einem weit verbreiteten Gebiet gemessen. Erschreckend sind Werte besonders an verkehrsberuhigten Orten wie dem Rauthausplatz oder Stellen mit gutem Luftaustausch wie das Mainufer. Dort wurden ebenfalls Werte von über 40 Mikrogramm ermittelt.

Insgesamt bedeutet das eine hohe Grundbelastung für einen großen Teil der Bevölkerung. Dadurch, dass die Umweltstationen die Belastung abseits der Hauptverkehrsadern nicht messen, werde das Gesundheitsrisiko, laut Greenpeace, vollständig unterschätz.
 
6. Oktober 2016, 11.23 Uhr
tm
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 13.10.2016, 15:07 Uhr:
Wie gut, dass man bei den Kommunalwahlen kumulieren und panaschieren und damit auch Leute streichen konnte! Letzteres habe ich bei Bäppler-Wolf getan. Ich wusste, warum.
 
Thomas Bäppler-Wolf am 7.10.2016, 06:48 Uhr:
Nicht nur das....Ich kann auch Vollidioten riechen. :-)
 
Markus Schmidt am 6.10.2016, 17:08 Uhr:
Wozu benutzen die Greenpeacer Messgeräte? Die hätten einfach den Bäppler fragen solle, denn der kann Stickoxide sehen.
 
Thomas Bäppler-Wolf am 6.10.2016, 13:40 Uhr:
Schade, dass die Luftverbesserer von Greenpeace anscheinend noch nie in China waren sonst würden sie nicht so einen geballten Mist von sich geben. Leider kann man hier keine Bilder von Smogverseuchten Städten posten. Die haben wohl selbst zuviel eingeatmet. Kann es sein, dass in den letzten Tagen verschiedene Institutionen und Medien nichts besseres zu tun haben als unsere Stadt niederzumachen? Wenn es euch nicht gefällt haut ab.
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Verkehr
 
 
Kürzere Wartezeiten und längere Züge hatte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bereits vergangene Woche angekündigt. Nun ist die Planung für den Nahvekehrsplan 2025+ präziser geworden. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Seit Montag ist die U-Bahn-Station Ginnheim wieder betriebsbereit. Im Mai war die U1 auf einen Prellbock aufgefahren, seitdem war der Bahnverkehr an der Haltestelle gesperrt. – Weiterlesen >>
Text: dsh / Foto: Feuerwehr Frankfurt
 
 
Neuer Nahverkehrsplan 2025+
0
Längere Züge, kürzere Wartezeiten
Der städtische Nahverkehr soll an die Anforderungen der stetig wachsenden Stadt angepasst werden. Nun liegt ein Entwurf des neuen Nahverkehrsplans vor. Er verspricht längere Züge und kürzere Wartezeiten sowie den Ausbau der Barrierefreiheit. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
 
Am 27. Mai war die U1 gegen einen Prellbock an der U-Bahn-Station Ginnheim gefahren. Die Haltestelle blieb seitdem für den U-Bahn-Verkehr gesperrt. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt teilte nun mit, dass sich die Reparaturen an der Oberleitung weiter verzögern. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Feuerwehr Frankfurt
 
 
Bis zum Jahr 2024 will das Land Hessen 244 Millionen Euro in seine Fuß- und Radwege investieren; zusätzlich soll eine eigene Task Force gegründet werden. Das teilte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Montag mit und setzt dabei auf die Kooperation mit den Kommunen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Pexels
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  46