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Fraport baut Außenbereich des Terminal 1 um
 

Fraport baut Außenbereich des Terminal 1 um

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Was Abholer am Terminal 1 beachten müssen

Foto: Fraport AG
Foto: Fraport AG
An der Zufahrt zum Flughafen wird bereits gewerkelt. Die Fraport investiert 36 Millionen Euro in eine neue Fassade der Ankunftsebene und eine hellere und beruhigtere Zufahrt. 14 Monate dauern die Bauarbeiten. Abholer müssen Umleitungen beachten.
Fraport will den Frankfurter Flughafen für die Passagiere attraktiver gestalten und hat sich einen 5-Sterne-Service als Ziel gesetzt. Teil dieser angestrebten Verbesserungen soll eine neugestaltete Zufahrt zum bereits 40 Jahre alten Terminal 1 und eine neue Fassade werden, die sich Fraport 36 Millionen Euro kosten lässt. Vor dem Terminal 1 sieht man schon erste Arbeiten an der Straße. Außerdem wurde die Fassade der Ankunftsebene bereits provisorisch verkleidet. Somit sind die tragenden Säulen nicht mehr zu sehen und die Außenwand wurde um 1,50 Meter in Richtung der Straße versetzt. Insgesamt 14 Monate soll der Umbau des von Passanten, Taxen, Bussen und von PKW stark frequentierten Areals dauern. Das wird zunächst erst einmal Einschränkungen für alle Personen bedeuten, die zur Ankunftsebene des Terminal 1 fahren wollen.

Es gibt Schranken
In einem ersten Schritt wurden Anfang der Woche in der Zufahrt zur Abflugsebene bereits Schranken eingebaut, die ähnlich funktionieren sollen wie die Schranken im Terminal 2. Wer als Autofahrer also Passagiere zum Flughafen bringen will, zieht ein Ticket und darf zehn Minuten gratis an den markierten Flächen am Terminal parken. Wer länger braucht, muss gestaffelt nach Parkzeit am Automaten Geld bezahlen. Mit dem Ticket kann man die beschränkte Zufahrt dann wieder verlassen. Ähnlich soll künftig, nach Abschluss der Bauarbeiten, auch mit der Ankunftsebene verfahren werden. Ziel des Ganzen ist es, das Parken in der zweiten Reihe zu verhindern und einen ungehinderten Verkehrsfluss zu gewährleisten.

So soll es demnächst aussehen
Bisher habe die Straße unmittelbar vor der 550 Meter langen Ankunftsebene einem dunklen Tunnel geähnelt, das Areal sei unübersichtlich gewesen, Reisende hätten Probleme gehabt, sich zu orientieren und es sei zu Spitzenzeiten zu Verkehrsstockungen gekommen, erläutert Fraport-Sprecher Christopher Holschier. Das will man grundlegend ändern.

Für den Umbau ist Jens Polk vom Zentralen Infrastruktur Management der Fraport verantwortlich. „Die Straße unmittelbar vor dem Terminal 1 soll durchgängig auf einer Ebene verlaufen, also ohne Bordsteine auskommen. Sie soll einen Spielstraßencharakter haben“, sagt Polk. „Die Passagiere haben also Vorrang.“ Ansonsten würden künftig nur Taxen, Hotelbusse und Sicherheitsfahrzeuge direkt vor den Ausgängen der Ankunftsebene verkehren, keine Busse oder LKW – unter anderem, um Lärm zu vermeiden. Die Deckenbeschilderungen seien bereits abgenommen worden, es soll im Ganzen heller und übersichtlicher werden, berichtet der Bauingenieur. Die jetzige Lochsteinfassade des Terminal 1 wolle man auf der Ankunftsebene mit Aluminium und Glas verkleiden. Dazwischen soll ein 440 Meter langer und 40 Zentimeter hoher „dynamischer Lichtstreifen“ verlaufen, der die Stimmung der Werbung, die auf bis zu 8 LED-Videowänden flackern werden, unterstützen sollen. Außerdem habe man ein neues LED-Beleuchtungskonzept erarbeitet. Störende Poller und Abgrenzungen sollen wegfallen.

Verkehrsbeeinträchtigungen durch Bauarbeiten
Ab Mitte April, also nach den Osterferien, soll es laut Polk vier Wochen lang eine Testphase für ein neues Interimsverkehrskonzept geben. Dann sollen vor allem die Abholer verstärkt die Parkhäuser P1, P2/P3 und P4 nutzen, denn die Straße unmittelbar vor dem Terminal wird zunächst nicht zugänglich sein. „Wer von der B43 und A3 kommt, kann direkt ins Parkhaus P1 fahren. Daran fahren die meisten sonst gern mal vorbei,“ sagt Christopher Holschier. Es werde derzeit geprüft, ob man das Parken in den Parkhäusern zumindest für die Abholer während der Interimszeit günstiger gestalten könne, hieß es bei Fraport. Und da die Zufahrtstraße wegen der Bauarbeiten gesperrt sein werde, müssten Taxen und Hotelbusse auf die Parallelstraße zwischen der Zufahrtstraße und der Busspur ausweichen. Mit den Hauptbaumaßnahmen werde dann Mitte Mai begonnen, sagt Polk. Ende März oder April 2016 sollen die Bauarbeiten dann abgeschlossen sein.
 
27. März 2015, 11.27 Uhr
nb
 
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Fotogalerie: Fraport Terminal 1
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
dieter baden am 27.3.2015, 16:49 Uhr:
Gut so, der Flughafen muss investieren. Bald geht ja auch der Bau des Terminals 3 los..endlich!
Fraport sollte endlich die paar Demochaoten des Gebäudes verbannen..eine Schande für Deutschland
 
 
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