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Erste Ergebnisse des Projekts von Hermes und VGF
 

Erste Ergebnisse des Projekts von Hermes und VGF

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Kommen die Pakete bald mit der Straßenbahn?

Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Seit April testen der Paketdienstleister Hermes und die Frankfurter Verkehrsgesellschaft paketausliefernde Trams. Sie sollen die Umwelt und den Innenstadtverkehr entlasten. Jetzt gibt es erste Ergebnisse dieser Testphase.
Die Stadt, Paketzusteller und die Verkehrsgesellschaft wollen mit einem gemeinsamen Projekt die Umwelt und den Innenstadtverkehr entlasten. Dazu sollen sogenannte Logistiktrams eingesetzt werden. Die Pläne für das Projekt wurden im Herbst 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit Anfang April testen die Frankfurter Verkehrsgesellschaft und der Paketdienstleister Hermes den Warentransport per Straßenbahn. Marco Seibert, Depotleiter von Hermes in Frankfurt sagte. Zwei Trams pro Tag legten demnach in der Testphase eine Strecke vom Gutleuteviertel bis zur Messe zurück, beladen waren sie dabei mit zwei Kisten. Von dort aus wurden die Ladungen auf Fahrradkuriere verteilt und an die Haustüren gebracht. Fahrgäste waren bei den Touren allerdings nicht an Bord, wie eine Sprecherin der Frankfurter Verkehrsgesellschaft sagte.

Insgesamt acht Fahrten mit je 50 Paketen pro Kiste wurden inzwischen absolviert. Die Initiatoren zeigen sich optimistisch. „Es ist nach wie vor ein sehr interessantes Projekt, aus dem auf jeden Fall etwas werden kann“, zog Seibert eine Zwischenbilanz. Bis das Projekt allerdings vollständig realisiert werden könne und für ein großflächiger Einsatz möglich sei, benötige es weitere Ideen. Zu überlegen sei beispielsweise, ob eine speziell auf den Gütertransport zugeschnittene Tram zum Einsatz kommen könnte. Sogenannte „Micro-Hubs“, also kleine Paket-Zwischenlager an der Strecke, könnten eine weitere Idee sein, sagte Seibert.

Ob und wann das Projekt in den Regelbetrieb übergehen könnte, ist noch unklar. Laut Oliver Schocke, Professor für Produktionsmanagement und Logistik der Frankfurter University of Applied Science, müsse vor allem noch ausgewertet werden, ob das Konzept betriebswirtschaftlich sinnvoll sei. Schocke begleitet die Testphase wissenschaftlich. Dazu würden auch die beiden Fahrradsysteme, auf die die Pakete von der Tram umgeladen wurden, eingängig geprüft. Zu den Testergebnissen konnten die Projektpartner noch nichts sagen. "Da befinden wir uns nun in der Auswertungsphase", erklärte Seibert.
 
13. Mai 2019
ez
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 14.5.2019, 08:28 Uhr:
Viel besser, günstiger und umweltfreundlicher ist der Versand via Shop2Shop. Wie häufig müssen Paketzusteller mehr als einmal kommen, um jemanden anzutreffen. Die Abholshops haben oftmals wesentlich längere Öffnungszeiten. Und der Empfänger ist flexibel, wann es in seiner Zeiteinteilung paßt, das Paket anzunehmen.
Und die Einsparung von CO2 ist extrem hoch, da die Fahrer nicht alle paar Meter das Auto an- und ausmachen müssen.
Mein Unternehmen beliefert unsere Kunden bereits seit Jahren ausschl. via Shop2Shop. Nur auf Extrawunsch liefern wir auch nach Haus; mit Extragebühren. Das ist unser Beitrag für die Umwelt.
 
 
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