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Omid Nouripour

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Neben der (Leucht-) Spur

Omid Nouripour macht sich Sorgen um die Eintracht-Finanzen und um leere Stadien. Kein Wunder, schließlich sind die Pyroaktionen einiger Mitgereister in Leverkusen nicht die ersten ihrer Art im Eintracht-Block.
Wieder einmal waren wir das Spitzenspiel der Woche. Diesmal ging es nach Leverkusen. Und ganz ehrlich, ich war die ganze Woche nervös. Hatten wir vor zwei Saisons nicht auch eine überraschend gute Hinrunde gespielt? Haben wir dann nicht mit der Rückrunde aufgehört mit Gewinnen, Tore schießen, Fußball spielen? Haben wir nicht gelitten wie Schweine? Zugegeben. Veh ist nicht Skibbe, aber wer weiß?

Die gute Nachricht ist: Wir haben ein Tor geschossen, die Horror-Saison wird sich nicht wiederholen.

Die schlechte Nachricht ist: Die ganze Welt schießt sich gerade auf unsere Fans ein. Und diesmal gibt es wenigstens einen Anlass. Leuchtspur ist und bleibt einfach Scheiße, in so einem engen Raum wie das Leverkusener Stadion allemal. Es ist Klasse, wie die Ultras sich davon distanziert haben. Die Nebenwirkungen des Werks einiger weniger aber bleiben:

Die Mannschaft war vor der Pause gut im Rhythmus. Schlimmer: Eintracht-Fans stehen mal wieder am Pranger. Am schlimmsten: Eine sachliche Debatte um eine notwendige Legalisierung von Pyro-Technik unter bestimmten Sicherheitsauflagen ist vorerst nicht mehr möglich.

Und dann auch noch Geisterspiele? Katastrophe! Nicht nur wegen der Rechnung:

3x Geisterspiel = Kein neuer Stürmer.

Scheiße!
 
1. Februar 2013, 14.05 Uhr
Omid Nouripour
 
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