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Nie mehr zweite Liga
 

Nie mehr zweite Liga

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Meinungen zum Aufstieg

Tausende Eintracht-Fans haben gestern Abend das Spiel ihrer Mannschaft in Aachen verfolgt. Auch die Frankfurter Stadtprominenz hat mitgefiebert. Was sie zum Aufstieg ihrer Mannschaft sagt, lesen Sie hier.
Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU):
„Das ist das schönste Abschiedsgeschenk, das mir die Eintracht machen konnte. Jetzt kann ich auch sport-politisch die Stadt getrost meinem Nachfolger hinterlassen. Auch wenn ich schon viel mit der Eintracht erlebt habe – den Übersteiger von Jan Åge Fjørtoft oder Alex Schurs Kopfalltreffer zum Aufstieg in letzter Sekunde – ist die erneute Erstklassigkeit doch wieder etwas ganz besonderes. Ich freue mich darauf, am Sonntag die Mannschaft beim Spiel gegen den TSV 1860 München zu feiern und kommende Saison wieder gegen die Bayern ins Stadion zu gehen. Denn ob Oberbürgermeisterin oder nicht: Die Heimspiele der Eintracht haben einen festen Platz in meinem Terminkalender.“

Olaf Cunitz, Bürgermeister der Stadt Frankfurt (Grüne), konnte das Spiel der Eintracht am Montag leider nicht sehen. „Ich saß mit unermüdlichen Stadtverordneten im Planungsausschuss und muss gestehen, ich habe zu einem Prozent meine Aufmerksamkeit auf den Liveticker verwendet. Die Konzentration im Ausschuss, das war gar nicht so leicht. Aber zum Ende der ersten Halbzeit, war der Ausschuss vorbei und ich bin mit Freunden in eine Kneipe gegangen und habe dort dann über das iPad das Spiel per Liveticker verfolgt. Die kommenden Spiele werden großartig. Man weiß ja nicht, wie so ein letztes Heimspiel wird. Leider ist es ausverkauft, aber dann werde ich wenigstens vorm Fernseher sitzen können. Ich erwarte, dass die Eintracht jetzt nicht einfach die Saison abhakt, sondern alles gibt. Nach dem unrühmlichen Abstieg sollte die Eintracht jetzt schon auf den ersten Platz aufsteigen. Das ist sie den Fans schuldig.“ Und wie sieht‘ s mit einem Denkmal für Veh oder Idrissou aus? Der Planungsdezernent winkt ab und verweist auf die VGF. „ Am Willy-Brandt-Platz sollen langjährig verdiente Spieler auf den Säulen in der U-Bahnhaltestelle plakatiert werden. Idrissou hat schon wahnsinnig gekämpft und ich hoffe, dass er der Eintracht noch lange erhalte bleibt. Dann hat er auch einen Platz auf dem Eintrachtolymp verdient.“ Doch Eintrachtfan Olaf Cunitz ist noch nicht wunschlos glücklich. „ Ich würde mich sehr freuen, wenn die Mannschaft sich auf dem Römerberg auf dem Balkon feiern ließe. ich finde die Fans haben die Mannschaft so großartig unterstützt. Da sollte man auch mit dem 12. Mann feiern. Die Einladung steht und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn sie auch angenommen würde. Das wäre so toll für die Fans. Aber das obliegt natürlich der Vereinsführung. Ich verstehe natürlich auch die Begründung der Eintracht, dass sie nach dem unrühmlichen Abstieg jetzt quasi keine Selbstverständlichkeit feiern will. Aber schön wär’s trotzdem.“

Omid Nouripour, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im EFC Bundesadler: „Der EFC Bundesadler hat sich gestern das Spiel gemeinsam angeschaut. Es war unglaublich. Also nicht, dass wir gemeinsam das Spiel geschaut haben, sondern das was man gesehen hat. Aktuell laufe ich mit einem Eintracht-Schal durch den Bundestag und erhalte laufend Glückwünsche. Man kann es am Besten mit der Liedzeile von Tankard beschreiben „Nie mehr zweite Liga – ein einziger Schrei“. Die zwei Stunden Schlaf die ich hatte, machen sich aber nun auch bemerkbar.“
Auch für die kommende Spielzeit hat Omid Nouripour eine Meinung: Ich hoffe darauf, dass Armin Veh bei der Eintracht bleibt. Die Fans haben ja gestern lautstark ihre Wertschätzung gegenüber dem Trainer verdeutlicht. Die Eintracht soll nächste Saison nichts mit dem Abstieg zu schaffen haben oder um es ganz böse zu sagen „Nie mehr Paderborn“.

Stadtrat und Sportdezernent Markus Frank (CDU): „Bei diesem Spiel war ich in einer Sitzung und konnte nur per Live-Ticker das Geschehen verfolgen. Ich hab mich riesig gefreut. Beim nächsten Spiel aber bin ich in der Commerzbank-Arena, wie bei jedem Heimspiel. Das ist superkommunikativ, die Atmosphäre ist toll und man trifft so viele Leute. Die Eintracht ist im Moment so richtig gut drauf und das macht Spaß. Die Eintracht ist auch in der 2. Liga eine erstklassige Mannschaft. Die Stadt Frankfurt spielt, wenn man sie mit anderen Städten vergleicht, in der Champions League, weil sie so attraktiv ist und dazu gehört auch eine erstklassige Mannschaft, die natürlich in der ersten Liga spielt. Die Eintracht hat Potential und da ist noch Luft nach oben. Ich kann nur jedem sagen, es lohnt sich in eine Dauerkarte zu investieren. Mit dieser Eintracht macht es einfach Spaß!“
 
24. April 2012, 12.06 Uhr
red
 
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