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Foto: red
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Eschborn-Frankfurt

„Da ist ziemlich viel Rock ‘n’ Roll angesagt“

Der Radklassiker „Eschborn-Frankfurt“ ist eine der größten Sportveranstaltungen Frankfurts. Am Start sind mit John Degenkolb und Jonas Rutsch zwei Lokalmatadoren. Für die Zuschauer gibt es keine Einschränkungen mehr.
Es soll wieder ein großes Radfest werden, so wie früher. Nach pandemiebedingten Einschränkungen – 2020 wurde „Eschborn-Frankfurt“ abgesagt, im vergangenen Jahr fand es unter strengen Auflagen statt – dürfen diesmal wieder alle, die zuschauen wollen, an die Strecke. Und auch in diesem Jahr wird Frankfurt zum Treffpunkt der Weltelite des Radsports werden. Mit dabei sind der Vorjahressieger Jasper Philipsen, Pascal Ackermann, Biniam Girmay, Alexander Kristoff, Giacomo Nizzolo, Nils Politt und die beiden Lokalmatadoren John Degenkolb und Jonas Rutsch. „Dege“ hatte schon jüngst angekündigt, den einen oder anderen Klassiker gewinnen zu wollen. Doch auch Jonas Rutsch hat Ambitionen: „Nach einem eher durchwachsenen Frühjahr möchte ich bei Eschborn-Frankfurt auf dem Podium stehen.“ Es wird spannend werden, wer sich von den beiden Profis, die privat auch gerne eine Runde zusammenfahren, durchsetzen wird. „John muss man immer auf der Rechnung haben“, sagt Rutsch. Für ihn ist es eine lang ersehnte Premiere, denn er wird in diesem Jahr zum ersten Mal bei den Profis starten. Die U17-, U19- und U23-Ausgabe des Radklassikers hat der 24-Jährige bereits auf dem Podium beendet.

183,9 Kilometer misst die Rennstrecke in diesem Jahr, 3220 Höhenmeter sind zu bewältigen. Albrecht Röder, Leiter der Rennstrecke, sagt dazu: „Da ist ziemlich viel Rock ‘n‘ Roll angesagt.“ Die Profis müssen neben dem Feldberg, Ruppertshain und der Billtalhöhe ganze vier Mal den Mammolshainer Berg bezwingen. Hier wartet der gefürchtete „Stich“ mit knackigen 23 Prozent. Die kleine Straße wird auch sicher wieder zum Treffpunkt aller Radsportfans, die ihre Idole dort anfeuern werden.

Über den Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer freuen sich sicher auch alle, die bei der Velotour starten. Über 6000 Hobbyradlerinnen und -radler haben sich angemeldet. Es gibt drei Distanzen: „Classic“ hat über 100 Kilometer mit allen legendären Taunus-Anstiegen (ja, auch der „Stich“ ist zu fahren). Die mittlere „Express“-Variante über 88 Kilometer verzichtet auf den Mammolshainer Berg, hier geht es „nur“ den Feldberg hinauf. Die Velotour Skyline hat 40 Kilometer und verläuft zwischen Eschborn und Frankfurt.

Auch an den Nachwuchs ist gedacht. Es gibt zum Beispiel ein Laufrad-Rennen. „Ich habe einen dreijährigen Sohn, der dabei sein will. Ich hoffe, er bleibt nicht stehen“, sagt Sportdezernent Mike Josef (SPD). Dass „Eschborn-Frankfurt“ wieder wie gewohnt stattfinden kann, löse bei ihm vor allem Vorfreude und Erleichterung aus. „Ich hatte letztes Jahr das große Glück mitfahren zu dürfen“, sagt Josef und ergänzt: „im Auto“, was für große Erheiterung bei der Pressekonferenz sorgte. Wie steht er zu dem Vorschlag, dass das Rennen wieder wie früher, als es noch „Rund um den Henninger-Turm“ hieß, am Hainer Weg starten und enden könnte? „Ich finde gerade den Zieleinlauf vor der Alten Oper und der Kulisse der Skyline toll. Am Hainer Weg ist es sehr eng. Früher war die Situation dort eine andere“, sagt Josef. Und Welche Taktik hat Jonas Rutsch am kommenden Sonntag? „Eins ist klar: Wir werden bereits im Taunus loslegen.“ Ansonsten gelte für ihn eigentlich immer „full force voraus“.

>> Wer sich einen Last-Minute-Startplatz sichern möchte, kann diesen noch bis zum 28. April unter www.skoda-velotour.de buchen.

Mehr über „Eschborn-Frankfurt“ und den Start in die Saison, finden Sie ab 28. April in der Mai-Ausgabe des JOURNAL FRANKFURT (5/22).
 
22. April 2022, 16.10 Uhr
Jasmin Schülke
 
Jasmin Schülke
Studium der Publizistik und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Oktober 2021 Chefredakteurin beim Journal Frankfurt. – Mehr von Jasmin Schülke >>
 
 
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