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Eintracht gegen BVB
 

Eintracht gegen BVB

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Zeitlos für immer

Omid Nouripour schreibt über ein unentschiedenes, das auch ruhig ein verlorenes Spiel hätte sein können. Denn seit langer Zeit ist es nicht mehr wichtig, ob die Eintracht gewinnt.
Fraktionssitzung zuende. Ich sitze in meinem Büro und bereite die zweite Mitgliederversammlung des „Eintracht-Fanclubs BundesAdler“ vor. Wir werden vieles besprechen und planen, und wir werden Gäste bekommen vom „altehrwürdigen“ EFC „Berliner Adler“. Und danach schauen wir zusammen DAS Spiel. Letztes Mal zuhause haben wir die Dortmunder geschlagen. Letztes Mal überhaupt war das Abschiedsspiel, danach war nur noch eine lange Leere.

Diesmal ist es anders. Vor dem Spiel sagte Trainer Armin Veh noch zurecht, dass es „normal“ wäre, wenn die Eintracht gegen Dortmund verliert. Selbst wenn es so gekommen wäre, wären wir übrigens immer noch zweiter gewesen und zwei Punkte vor Dortmund, mit dem Aufbau-Gegner Freiburg zuhause vor der Brust.

Ganz ehrlich: es war das erste Mal nach langer, langer Zeit nicht einmal so wichtig, wie das Spiel ausgeht. Nach dem letzten Spiel gegen Dortmund dachte ich, wir würden vielleicht nie wieder gegen sie spielen. Jetzt unentschieden. Mehr als verdient. Dabei fürchtete ich schon um meine mentale Gesundheit, wenn wir einfach so weitergewinnen würden, als hätte es den schlimmsten Abstieg aller Zeiten nicht gegeben. Ich hätte einen Therapeuten gebraucht, der mir erklärt, wie man mit sovielen Endorphinen im Körper noch ein normales Leben führen kann, ohne durchzudrehen.

Kaiserslautern 1998? bitte nicht erinnern! (Wen interessiert der FCK?!) „In 49 Jahren Bundesliga haben es nur 13 Mannschaften geschafft, mit vier Siegen in die Saison einzusteigen. Sechs sind danach Meister geworden, keiner landete schlechter als auf dem siebten Platz“. Platz sieben? Das ist doch fast Europapokal!

Was ist die Steigerung von „Fußball 2000“? Die Süddeutsche Zeitung hatte gestern beim Artikel über die Eintracht die Überschrift „Zeitlos schön“. Zeitlos, ist das nicht dasselbe wie „für immer“?
 
26. September 2012, 09.09 Uhr
Omid Nouripour
 
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