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Bundestagswahl 2017 – Die Frankfurter Ergebnisse
 

Bundestagswahl 2017 – Die Frankfurter Ergebnisse

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CDU in Frankfurt vorn, AfD bei unter 9 Prozent

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Die beiden Frankfurter Direktkandidaten der CDU, Bettina Wiesmann und Matthias Zimmer, konnten sich durchsetzen. Auch bei den Zweitstimmen unterliegt die SPD mit gut 20 Prozent. Die Grünen landen knapp vor der FDP. Die Übersicht.
Bei der Bundestagswahl gab es in Frankfurt ein ähnliches Ergebnis wie auch bundesweit:


Zweitstimmenergebnis bei der Bundestagswahl 2017 – Frankfurt, Hessen, bundesweit.

Die Grünen sind in Frankfurt aber wie gewohnt stärker bei gut 14 Prozent, die CDU schwächer bei etwa 26 Prozent. Die AfD landet knapp unter ihrem Kommunalwahlergebnis vom vergangenen Jahr, damals bekam die Partei 8,9 Prozent der Stimmen.

In den beiden Wahlkreisen gingen die Kandidaten der CDU siegreich hervor. Ein anfängliches Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Matthias Zimmer (CDU) und Oliver Strank (SPD) entpuppte sich schlussendlich als recht eindeutiger Sieg für den Christdemokraten:




Im zweiten Frankfurter Wahlkreis setzte sich Bettina Wiesmann durch. Sie hatte für die CDU den früheren Wahlkreis der Abgeordneten Erika Steinbach übernommen:




Wiesmann hatte sich im Wahlkampf von ihrer Rechtsaußen-Vorgängerin weitmöglichst distanziert. Steinbach selbst wählte diesmal wenig überraschend die AfD. Für Matthias Zimmer ist der Bundestag kein Neuland, er kam erstmals im Jahr 2009 ins Parlament – seine Schwerpunkte sind Arbeit und Soziales, im Januar wurde er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Bettina Wiesmann war bislang Abgeordnete der CDU im hessischen Landtag.


Foto: © Bernd Kammerer

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,8 Prozent, etwa fünf Prozent mehr als vor vier Jahren.

Am Abend zog eine in der vergangenen Woche angekündigte Demonstration durchs Bahnhofsviertel bis zur Konstablerwache. Motto des Ergebnisses zum Trotz:


Foto: Bernd Kammerer
24. September 2017
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 1.10.2017, 18:53 Uhr:
Ach, übrigens, was die Farbe der AfD in den Grafiken angeht: So toll finde ich diese Idee der Redaktion auch nicht, auch wenn es meiner persönlichen Assoziation entspricht, nachdem die NPD in der Bedeutungslosigkeit oder auch in die AfD verschwunden ist. Das zusätzlich zum Thema „rechtsextreme Ecke“!
 
Ronald M. Filkas am 1.10.2017, 18:38 Uhr:
Nun, werter „Leser“, „in die rechtsextreme Ecke“ stellt sich die AfD dank ihrer Mitglieder und Sympathisanten schon selbst, auch wenn sie das nach außen hin immer wieder abstreitet. Dadurch allerdings haben die Medien die AfD nicht groß gemacht, sondern dadurch, dass sie tatsächlich über jedes Stöckchen gesprungen sind, das ihnen die AfD hinhielt, und deswegen überproportional zu ihrer Bedeutung über sie berichtet wurde. Wenn Medien- und Nachrichtenschaffende frühzeitig Aussagen der AfD beherzigt hätten, dass es Ziel der Partei ist, sich durch regelmäßige kleine Provokationen in die Schlagzeilen zu lancieren, hätte diese überproportionale Aufmerksamkeit vermieden werden können!
 
Der Leser am 29.9.2017, 20:17 Uhr:
Hallo Herr Filkas,
ich halte nichts von der Diffamierung "Lügenpresse". Eine Lüge setzt normalerweise einen Vorsatz voraus. Viele der Schreiberlinge, die zu der "Lügenpresse" gezählt werden, sind eher ideologisch verblendet, aber nicht bewusste Lügner. Beides natürlich schädlich für eine objektive Berichterstattung.

Nein, was ich meinte ist, dass in diesem Text das Journal, und namentlich der Chefredakteur, den gleichen Fehler NACH der Wahl wiederholt, durch den einige andere Medien VOR der Wahl die AfD mit groß gemacht haben: nämlich sie in die rechtsextreme Ecke stellen. In diesem Wahl"bericht" sogar geradezu möchtegern-subtil noch auf verschärfte Art. Oder wie sonst erklären Sie sich, dass jede Partei ihre Parteifarbe in der Grafik erhält, nur die AfD ist statt blau beim Journal braun? Das ist tendenziös und fällt somit für mich unter "Meinung" und nicht unter Bericht.

Persönlich hatte ich auf starkes schwarz-gelb in Berlin gehofft - aber gleichzeitig, da bin ich offen, für eine zumindest relevante AfD in der Opposition. Denn wie inzwischen doch einige Journalisten richtig erkannt haben, fehlt uns in Deutschland seit Jahren eine bundesweit zahlenmäßig relevante national-konservative Partei, um ein echtes, breites Meinungsspektrum in einem demokratie-würdigen Parlament abbilden zu können. Gerne erinnere ich an dieser Stelle an das erste deutsche Parlament, dass 1848 in unserer schönen Stadt zusammenkam und erstmals eine gewählte deutsche Nationalversammlung darstellte.
Schönes (langes) WE!
 
Ronald M. Filkas am 27.9.2017, 18:03 Uhr:
„Der Leser“: als Meinung von wem? Der „Lügenpresse“?
 
Der Leser am 27.9.2017, 14:52 Uhr:
Ich finde es problematisch, dass der Artikel nicht als "Meinung" gekennzeichnet ist.
 
Whizzbizz am 26.9.2017, 13:26 Uhr:
Bei den Erststimmen, meine ich…
 
Whizzbizz am 26.9.2017, 13:25 Uhr:
Wieso ist eigentlich die Farbreihenfolge in den Grafiken so, dass die FDP immer den dritten Platz einnimmt? Ist das "gute" alte Tradition oder gibt es andere Gründe, warum man nicht einfach nach erreichten Prozentzahlen ordnet?
 
 
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