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Daniel Cohn-Bendit nominiert:

„Gebt Edward Snowden den Sacharow-Preis“

Der Europaparlamentarier Daniel Cohn-Bendit (Die Grünen) würde Edward Snowden jederzeit Asyl auf seiner Couch gewähren. Zudem möchte er den Whistleblower mit dem EU-Menschenrechtspreis bedenken.
Edward Snowden treibt sich angeblich irgendwo im Transit-Bereich des Moskauer Flughafens um. Vielleicht liegt er aber schon längst im Frankfurter Ostend bei Daniel Cohn-Bendit auf der Couch. Auf die Frage des JOURNAL FRANKFURT sagt der Politiker jedenfalls: „Klar. Der hat schon lange Asyl bei mir.“ Herr Cohn-Bendit verteidigt Edward Snowden, der den Skandal um das amerikanische Spionageprogramm „Prism“ aufdeckte, vehement – und fordert gar, ihn mit dem Sacharow-Preis für Menschenrechte auszuzeichnen. Das wäre zumindest ein Anfang. Um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden, fordert der Alt-68er klare Regeln: „Anstatt eines Freihandelsabkommen mit den USA bräuchte die EU erst einmal ein Datenschutzabkommen mit den Amerikanern.“ Die Überwachung sei für die Privatsphäre gefährlich, allerdings könne der Geheimdienst mit der gesammelten Datenmenge wahrscheinlich überhaupt nichts anfangen. „Es wird ein falsches Sicherheitsgefühl produziert“, so Daniel Cohn-Bendit.

Das komplette Interview mit dem Europaparlamentarier, in dem er sich auch zur Kennzeichnungspflicht für Polizisten und den Abschied von Oka Nikolov äußert, lesen Sie im neuen JOURNAL FRANKFURT (Ausgabe 15/16-2013). Ab Dienstag für 1,80 Euro im Zeitschriftenhandel oder für 1,79 Euro im App-Store.
 
1. Juli 2013, 10.47 Uhr
ges
 
 
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