Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Planungen laufen auf Hochtouren
 

Planungen laufen auf Hochtouren

0

Wiederaufbau des Goetheturms wird vorangetrieben

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Als vor einem Jahr der Goetheturm in Brand gesetzt wurde, war für viele Frankfurter klar, dass sie das Wahrzeichen so originalgetreu wie möglich zurückhaben wollen. Die Planungen für den Wiederaufbau laufen derzeit auf Hochtouren.
Der 12. Oktober 2017 war ein Tag, der vielen Frankfurtern heute noch im Gedächtnis ist, denn damals erschütterte eine Nachricht die ganze Stadt: der Goetheturm war über Nacht abgebrannt. Obwohl die Feuerteufel bis heute noch nicht gefasst wurden, laufen die Planungen für den Wiederaufbau auf Hochtouren. „Wir wollen, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter den beliebten Aussichtsturm so schnell wie möglich zurückbekommen“, sagt Baudezernent Jan Schneider. Derzeit erstellt er mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig einen Entwurfsplan, der dem Goetheturm möglichst nahe kommt.

„Die Identifikation mit dem Goetheturm ist sehr groß“, so Heilig. Das zeigten auch die rund 161.000 Euro Spenden, die für den Wiederaufbau eingegangen sind. Schneider verweist auf die Online-Umfrage, bei der sich im vergangenen Jahr 78 Prozent für einen originalgetreuen Wiederaufbau aussprachen und bestätigt: „Diesem Bürgervotum folgen wir gerne.“ Anfang 2019 soll nach Abschluss der Entwurfsplanung der Bauantrag eingereicht werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr beginnen. Wenn alles nach Plan läuft rechnen Schneider und Heilig mit einer Fertigstellung Mitte 2020.

Der neue Turm soll am bisherigen Standort überwiegend aus Holz wiedererrichtet werden; die noch vorhandenen Fundamente könnten in den neuen Sockel integriert werden. An einigen Stellen seien aber noch Kompromisse nötig, denn eine reine Holzkonstruktion sei genauso wie eine Teerölimprägnierung nach Originalvorbild nicht mehr möglich. Deshalb sollen an einigen Stellen Stahlelemente verbaut werden, die die Stabilität verbessern und die Wartung erleichtern, aber nicht sichtbar sind. Darüber hinaus soll ein Betreten des Turms nach Öffnungszeichen durch Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr möglich sein, um Vandalismus zu verhindern.
12. Oktober 2018
ms
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Deutsches Filmmuseum würdigt Barbara Baum
0
Stoffe, aus denen Träume sind
Barbara Baum kleidete schon Meryl Streep und Iris Berben ein und gehört zu den bekanntesten deutschen Kostümbildnerinnen. Ihre Kreationen bestechen durch Opulenz und viele Details. Mehr als 50 Originalkostüme sind ab dem 23. Oktober im Deutschen Filmmuseum zu sehen. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: © Deutsches Filminstitut & Filmmuseum / Bild: Thomas Lemnitzer
 
 
25 Jahre Kronberg Academy
0
Festkonzert im Kurhaus Wiesbaden
Aus einem kleinen Verein ist eine weltweit angesehene Ausbildungsstätte für junge Musiker geworden: Mit Weggefährten und viel Prominenz feiert die Kronberg Academy ihr 25-jähriges Bestehen. – Weiterlesen >>
Text: Christian Rupp / Foto: © Franz Hamm
 
 
Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorgestellt
0
Kulturcampus nimmt Gestalt an
Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen haben die Ergebnisse einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie für den Kulturcampus präsentiert. Darin wurde geprüft, ob alle gewünschten Nutzungen auf dem früheren Gelände der Goethe-Universität realisierbar sind. – Weiterlesen >>
Text: ms/rom/ffm / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Eröffnungskonzert zum Deutschen Jazzfestival
0
Hut ab, Albert!
Am 5. September wäre Albert Mangelsdorff 90 Jahre alt geworden. Heute, 20 Uhr widmet der Hessische Rundfunk der Posaunen-Legende das Eröffnungskonzert des 49. Deutschen Jazzfestivals. Es gibt noch Restkarten für die Alte Oper. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Urban Kirchberg
 
 
Lange schon forderten die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte offenes W-Lan in ihren Häusern sowie für Bereiche mit hohem Publikumsaufkommen. Der Magistrat hat am Freitag nun beschlossen, diesen Forderungen nachzukommen. – Weiterlesen >>
Text: ms/ffm / Foto: rawpixel/Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  628 

Twitter Activity