Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Kunstausstellung in Paulskirche
 
Kunstausstellung in Paulskirche
0
Der Olivenbaum als Symbol des Friedens
Foto: Mona Förder
Foto: Mona Förder
Werke aus einer Malwerkstatt für Frauen in Israel werden in der Paulskirche gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung „Women & their olive trees, art for peace“ ist am heutigen Donnerstag. Im Fokus steht der interreligiöse Austausch.
„Mein Baum hat zwei Stämme“, sagt eine Malerin der Ausstellung „Women & their olive trees, art for peace“. Normalerweise hat der Olivenbaum nur einen Stamm, doch die Hobbykünstlerin habe bewusst zwei gemalt. Sie will zeigen, dass alle Religionen unterschiedlich sind und doch mehr gemeinsam haben, als man denkt. Auch in den Baumkronen berühren sich die Blätter der beiden Bäume. Die Verbindung der Menschen und das Überwinden von Vorurteilen stehen im Mittelpunkt ihres Bildes. Genau wie sie haben insgesamt 22 Frauen an einer Malwerkstatt in Israel teilgenommen und stellen ihre Werke in der Paulskriche aus. Am heutigen Donnerstag um 18 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Die jüdischen, christlichen und muslimischen Frauen haben alle das gleiche Motiv gemalt: einen Olivenbaum als Symbol des Friedens. In jeder der Religionen hat dieser Baum eine besondere Bedeutung. „Jede Frau hat ihre ganz eigene Interpretation des Baums gemalt. In den Bildern finden sich individuelle Hoffnungen, Wünsche und persönliche Hintergründe der Künstlerinnen“, sagt die Kunstlehrerin Sheila Dvore Casdi.

Die Bilder sind einem Zentrum in Afula, einer Stadt im Norden Israels, entstanden, das zur Women’s International Zionist Organisation (Wizo) gehört. Die Kunstlehrerin und David Moatty, der Direktor des Wizo-Zentrums haben die Malwerkstatt zusammen gegründet. Allerdings nur für Frauen. Doch viel wichtiger ist die Tatsache, dass Jüdinnen, Christinnen sowie Musliminnen zusammen malen. „Obwohl wir alle in Israel beziehungsweise in Afula leben, gibt es keinen richtigen Austausch zwischen den drei Religionen“, erzählt Sheila Dvore Casdi. Deshalb hat sie dieses Projekt auf die Beine gestellt. Sie wollte die Barriere durchbrechen und Frauen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zusammen bringen.

Einige waren zunächst skeptisch, doch mit der Zeit hatte das Projekt den gewünschten Effekt. „Die Frauen haben nicht nur zueinander gefunden, sie haben auch tolle Bilder gemalt“, sagt David Moatty. Zunächst wurden die Bilder in und um Afula ausgestellt. Im vergangenen Jahr haben sie ihre Olivenbäume erstmals in Europa gezeigt. Die Tour begann in Frankreich und nun besuchen sie Deutschland. Die Ausstellung ist bis zum 15. August in der Paulkirche zu sehen. Von dort geht es weiter nach Österreich. Insgesamt 10 Länder stehen im Kalender. Die Botschaft des Friedens geht um die Welt.

>> 23. Juli bis 15. August 2015, Paulskirche Frankfurt am Main, Öffnungszeiten: 10-17 Uhr, freier Eintritt
23. Juli 2015
Mona Förder
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Frankfurt ist in Aufbaustimmung und so kommt es, dass auch Thomas Bäppler-Wolf alias Bäppi zu einer Charityveranstaltung zugunsten des Wiederaufbaus des Goetheturms einlädt. Er hat dazu illustre Gäste zusammengetrommelt. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
48. Deutsches Jazzfestival
0
Herzstück Sendesaal
Fünf statt drei Tage – am Mittwoch beginn das 48. Deutsche Jazzfestival in der Alten Oper mit einem Doppelkonzert des Hammond-Virtuosen Corey Henry. Der Sendesaal im Hessischen Rundfunk bleibt aber das Herzstück des Festivals. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Armin Zedler
 
 
Rebell(i)sche Studiobühne
0
Clowns zwischen Licht und Schatten
Nach erheblichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten hat Radio-Legende Volker Rebell das Werkstattgebäude seines Vaters zur Studiobühne umfunktioniert. Am Samstag präsentiert er dort eine Künstler-Gala „für.alle.sinne". – Weiterlesen >>
Text: Volker Rebell / Foto: Frau Eva
 
 
 
Koreanisches Filmfest in Frankfurt
0
Project K: Killerinnen bitten zum Tanz
Mit rund zwei Dutzend Filmen meldet sich das koreanische Filmfest „Project K“ zurück, das inzwischen sein Domizil im Cinestar Metropolis fand. Die sechste Ausgabe startet heute am Mittwoch, den 18.10. um 19 Uhr. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Veranstalter
 
 
Am Sonntag sind die Jüdischen Kulturwochen gestartet. In Zeiten des grassierenden Rechtspopulismus ist die Frage nach einem vitalen jüdischen urbanen Leben umso virulenter. – Weiterlesen >>
Text: Tamara Marszalkowski/Christoph Schröder / Foto: Harald Schröder
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  582 
 
 

Twitter Activity