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Foto: Der kleine Saal der Alten Seilerei © Anke Kluß
Foto: Der kleine Saal der Alten Seilerei © Anke Kluß

Fabrik außer Haus

Mit isländischem Jazz in der Alten Seilerei

Ab Oktober wird Die Fabrik in Sachsenhausen um- und ausgebaut und das Programm findet dann „außer Haus“, zum Beispiel in der Alten Seilerei statt. Das JOURNAL FRANKFURT sprach darüber mit Karin Wagner, die Programmverantwortliche des Kulturwerks.
JOURNAL FRANKFURT: Am Samstag, dem 2. Juli, veranstalten Sie das Konzert mit der isländischen Band ADHD in der Alten Seilerei. Warum geht die Fabrik dafür außer Haus?
Karin Wagner: Mit der ab Oktober geplanten Kernsanierung der denkmalgeschützten Fabrik, können dort über einen längeren Zeitraum keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Deshalb wurden verschiedene alternative Spielorte, die sich alle in Sachsenhausen befinden, ins Auge gefasst. Größere Konzerte für mehr als 100 Gäste hat die Fabrik auch in den vergangenen Jahren immer mal wieder in der Bonifatius-Kirche veranstaltet. Das hat bereits eine lange Tradition. Insofern sind Konzerte „außer Haus“ nichts völlig Neues. Wir werden weiterhin Konzerte in der Bonifatius-Kirche veranstalten. Die Alte Seilerei zwischen Mühlberg und Oberrad ist eine weitere Ausweichmöglichkeit während der geplanten Sanierung, aber nicht die Einzige. Außerdem haben wir während der Schließungszeit im Jahr 2023 die Möglichkeit ins Museum für Kommunikation auszuweichen. Auch dort sind einige Konzerte geplant.

Wie sind Sie auf die Alte Seilerei gekommen?
Verena Heubner, geborene Reutlinger, ist Kuratoriumsmitglied der Wagner-Heinz-Stiftung. Die Alte Seilerei Reutlinger liegt Luftlinie nicht weit entfernt und verfügt über Hallen in verschiedenen Größen. Eine davon ist für unsere Zwecke geradezu ideal. Die Infrastruktur ist gegeben, die Anbindung an den ÖPNV mit Bus und S-Bahn ist gut. Da lag es nahe, in der Alten Seilerei unser „Haupt-Ausweichquartier“ aufzuschlagen.

Was macht die Location aus und wie passt sie zu Ihrem Programm?
Die Alte Seilerei ist ebenso wie die Fabrik ein ehemaliger Industriestandort, der dabei ist, sich als „kulturelles Zentrum“ neu zu erfinden. Das passt schon mal gut zusammen. Die Halle in der die Konzerte der Fabrik stattfinden werden, hat genau die richtige Größe. Wir sind also sehr glücklich, dass wir den Kulturbetrieb der Fabrik nicht einstellen müssen und sehr attraktive Ausweichmöglichkeiten haben.

Ein Wort zu ADHD, der Band am Samstag. Das ist ein besonderer Act für einen besonderen Termin.
Das isländische Quartett ist auf jeden Fall ein besonderes Event. Wir freuen uns sehr, dass ADHD am 2. Juli zur Stippvisite Deutschland und zu einem einzigen Auftritt nach Frankfurt zur „Fabrik außer Haus“ in die Offenbacher Landstraße 190 kommen wird. Der Termin ergab sich aus den Tourplänen der Band und hat keinen tieferen Grund. Für uns ergab sich damit die Gelegenheit zu einem ersten Konzert im größeren Rahmen.

Das Konzert im Juli ist quasi eine Vorbereitung auf die künftige Situation …
Ja, das kann man so sagen. Die „Fabrik außer Haus“ wird ab Oktober dann, an verschiedenen Orten zu finden sein. Wie lange die Um- und Neubauten andauern, lässt sich derzeit nicht definitiv sagen. Angestrebt wird, die Schließung so kurz wie möglich zu halten. Wie zügig Sanierungsarbeiten vorangetrieben werden können, hängt von der Materialbeschaffung ab und davon, wie die verschiedenen Gewerke zur Verfügung stehen. Der lange geplante Konzertsaal für die Kammeroper in den oberen Etagen soll mit der Sanierung in Angriff genommen werden. Der historische Gewölbekeller bleibt in seiner Struktur erhalten, es wird jedoch auch hier viele Verbesserungen geben: Die sanitären Anlagen werden erneuert. Es wird einen Aufzug geben und die Bühne wird an das entgegen gesetzten Ende des Kellers wechseln. Das schafft viel mehr Ruhe.
 
28. Juni 2022, 10.22 Uhr
Detlef Kinsler
 
 
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