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Discovery Art Fair an der Messe
 

Discovery Art Fair an der Messe

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Eine Kunstmesse für alle

Foto: © Nicole Nadine Seliger
Foto: © Nicole Nadine Seliger
Mit der Discovery Art Fair startet Frankfurt einen neuen Versuch, eine Kunstmesse in der Stadt zu etablieren. Die Veranstaltung richtet sich an die breite Masse und will Kunst für alle zu bezahlbaren Preisen anbieten.
Elf Jahre ist es her, dass Frankfurt eine Kunstmesse hatte. Nach dem Ende der „Art Frankfurt“ im Jahr 2005 gab es mit der „Fine Art Fair Frankfurt“ einen weiteren Versuch, der bereits zwei Jahre später scheiterte. Seitdem konnte sich keine Kunstmesse in der Stadt etablieren. Das soll die „Discovery Art Fair“ ändern, wenn es nach dem Direktor Jörgen Golz geht. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, äußert er sich optimistisch. Das Konzept ist rasch erklärt: Besucher können Kunst völlig unterschiedlicher Stilrichtungen kaufen, die Preise sollen für alle Menschen erschwinglich sein. Wobei "erschwinglich" vor allem im Vergleich zu den Werken hochkarätiger Künstler begriffen wird. Auch auf der Discovery Art Fair können Besucher viel Geld ausgeben, das teuerste Werk wird für 70.000 US-Dollar angeboten. Die Macher haben gleich mehrere Zielgruppen vor Augen. „Wir möchten Menschen für Kunst begeistern, die kein großes Budget haben, aber auch gutbetuchte Sammler kommen hier auf ihre Kosten“, sagt Golz. Auch der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein sagt, dass die Messe keinen elitären Charakter haben soll: „Man kann Kunst erwerben, ohne dass man dafür reich sein muss.“



© Nicole Nadine Seliger

Der Kunstbegriff ist dabei sehr weit gefasst: Auf der Messe ist zeitgenössische Kunst zu sehen, hauptsächlich gegenständliche Malerei, Fotografien und Skulpturen, aber auch digitale Kunst und Urban Art sind vertreten. Vieles ist bunt und auffällig, manches geradezu plakativ. Bei einigen Werken unbekannter Künstler könnte sich der Besucher an weltbekannte Kunstwerke erinnert fühlen, etwa an Fotografien von Gerhard Richter oder Mies van der Rohe und Caspar David Friedrich.



© Nicole Nadine Seliger

Insgesamt 75 Aussteller aus 14 Ländern sind vertreten, neben Künstlern und Galerien aus dem Rhein-Main-Gebiet sind auch Kunstschaffende aus Asien, der Ukraine, Slowenien und den Philippinen an den Main gereist. Um Menschen an Kunst heranzuführen, haben die Veranstalter den Editions-Button eingeführt. Dafür haben Funken und Golz zehn Werke ausgewählt, die als hochwertige Drucke verkauft werden, für je 100 Euro. Die Messe soll die Besucher zum Entdecken anregen und Künstler mit ihren Arbeiten sichtbar machen, wie Kurator Peter Funken sagt. In Köln und Berlin hatte das Konzept bereits Erfolg. Ob die Idee auch in Frankfurt funktioniert, wird sich zeigen. Pläne für die Zukunft hat Golz schon: Die Messe soll auch 2019 in Frankfurt stattfinden.

>> „Discovery Art Fair Frankfurt“, 2. bis 4.11., Fr+Sa (11-21 Uhr), So (11-18 Uhr), Forum (Messe Frankfurt), Ludwig-Erhard-Anlage 1, Ticket 15 Euro (ermäßigt 10 Euro), www.discoveryartfair.com
2. November 2018
Nicole Nadine Seliger
 
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