Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wissen
Startseite Alle NachrichtenWissen
Institut für Mixed Leadership an der UAS
 

Institut für Mixed Leadership an der UAS

0

Frank Dievernich: „Die Zukunft ist bunt und divers“

Foto: Kevin Rupp/Frankfurt UAS
Foto: Kevin Rupp/Frankfurt UAS
Zum Herbst 2019 wird an der University of Applied Sciences ein neues Institut errichtet, das die Themen Diversität und Chancengleichheit in den Mittelpunkt stellt. Das Institut für Mixed Leadership wird zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte anbieten.
Mit vier großen Fachbereichen und 72 verschiedenen Studiengängen arbeitet die University of Applied Sciences (UAS) seit ihrer Gründung Anfang der 70er-Jahre an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Sie ist eine anwendungsorientierte Hochschule mit wirtschaftlich-rechtlicher, technischer sowie sozialer Ausrichtung. Ab Herbst 2019 wird das Hochschulprogramm um das Institut für Mixed Leadership erweitert. Mit dem Ziel, Diversität und Chancengleichheit in Führungsetagen zu stärken und auszubauen, wurde es im Juni in Kooperation mit der Stadt Frankfurt gegründet. Die Gleichberechtigung soll gefördert sowie der Zuwachs an mehr Frauen in Leitungspositionen gestärkt werden.

„Mit der Institutsgründung bündelt die Frankfurt University of Applied Sciences ihre bereits breit aufgestellte Forschung zu den Themen innovative Führung und Wandel der Führungskultur sowie Diversity und Empowerment insbesondere von Frauen für Führung und baut sie gemäß den Bedürfnissen der Praxis aus. Wir können heutzutage keine Zukunft mehr denken, die nicht bunt und divers ist – dafür braucht es Lösungen, die Akademie wird sie erarbeiten und zur Verfügung stellen“, so der Präsident der Frankfurt UAS, Frank Dievernich. Neben der Forschung und Lehre soll es eine anwendungsorientierte Qualifizierung sowie Beratung geben. Zudem sollen Weiterbildungsmodule mit ETCS-Zertifizierungen sowie Seminare und Workshops für Führungskräfte stattfinden. Mit wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen will man die interdisziplinäre Kooperation der Hochschule weiter ausbauen.

„Inhaltlich sind wir beim Thema Mixed Leadership seit längerem gut aufgestellt, jetzt haben wir den formalen Rahmen geschaffen, um unsere Forschung auf diesem Gebiet zu intensivieren und unsere Expertise in Form von Qualifizierungsangeboten weiterzugeben“, so die Leiterin des Institut für Mixed Leadership, Andrea Ruppert. Ruppert sowie drei weitere Direktoriumsmitglieder bilden ein Team aus Wissenschaftlerinnen der Frankfurter UAS, die bereits seit vielen Jahren am Fachbereich Wirtschaft und Recht an Themen wie Management und Leadership mit dem Schwerpunkt Genderthemen arbeiten. Das Institut für Mixed Leadership will jedoch nicht nur den Fokus auf die Förderung von Frauen in Führungspositionen legen, sondern auch auf Diversität. Denn: „Es geht darum, Diversität in der Führung als Erfolgsfaktor herauszuarbeiten, eine gendersensible, innovative Führungskultur zu gestalten und Männer und Frauen für die Arbeit in gemischten Teams zu qualifizieren.“
 
19. Juni 2019, 12.06 Uhr
sis
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wissen
 
 
Eine Studie von Forscher:innen der Frankfurter Uniklinik hat ergeben, dass es bei Corona-Positiven unabhängig vom Krankheitsverlauf zu langfristigen Herzschäden kommen kann. Die Schäden könnten auch nach Jahren noch zu einer Herzinsuffizienz führen. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: Symbolbild © Waldemar Brandt/Unsplash
 
 
Public Service Fellowship-Preis
0
Auszeichnung für Familienforscherin
Sabine Andresen leitet den Arbeitsbereich Sozialforschung und Familienpädagogik an der Goethe-Universität und setzt sich für die Aufarbeitung von Gewalt an Kindern und Jugendlichen ein. Am Freitag wurde sie für ihr Engagement ausgezeichnet. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Uwe Dettmar
 
 
Um gemeinsam das Coronavirus zu erforschen, haben die drei hessischen Medizin-Universitäten in Frankfurt, Marburg und Gießen das „Pandemienetzwerk hessische Universitätsmedizin“ gegründet. Das Land Hessen stellt dafür 4,35 Millionen Euro zur Verfügung. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Symbolbild/Unsplash
 
 
 
Hessens Hochschulen und Universitäten erhalten fast sechs Milliarden Euro: Zusätzlich zu den bereits seit 2008 laufenden Programmen wurde am Mittwoch das Hochschulbauprogramm „Heureka“ verabschiedet; von den 1,7 Milliarden Euro gehen 300 Millionen nach Frankfurt. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: pexels
 
 
In einem internationalen Forschungsprojekt haben Frankfurter Wissenschaftler:innen herausgefunden, dass ein Hemmstoff verhindern könnte, dass das Coronavirus in Wirtszellen eindringen kann. Ein ähnliches Spray kommt bereits in Russland zum Einsatz. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  33