Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum

PUR Login



 
 

Cockpit

 

Interaktion

 

Quicklinks

 

Mein Kalender

 

Aktuell Online

Es sind 688 Nutzer online.
scandancer
(25/m)
Natha161294
(19/w)
emeterdene
(13/m)
henluek
(25/m)
avenywilm
(13/m)
ottenwesrola
(13/m)
ringostar81
(30/m)
Alle anzeigen >>
 

Gerade eingeloggt

 

Profil-Besucher

 

Foto-Kommentare

 
Restaurant-Empfehlung des Tages
Startseite
Restaurant-Empfehlung des Tages
Korea
Mama Kim
Wer es liebt, sich über Stunden in endlos langen Speisekarten zu verlieren, für den könnte das neue koreanische Restaurant in fußläufiger Lage zur alten Oper in der Tat eine Enttäuschung sein, für alle anderen jedoch ist das gewiss eine Erleichterung. Bei Mama Kim wird nämlich auf eine umfangreiche Karte verzichtet. Stattdessen gibt es eine separate Mittags- und Abendkarte, dazu noch eine Getränke- und eine Weinkarte, keine länger als zwei Seiten. Wir kommen abends, werden herzlich von einer adretten jungen Dame begrüßt und an unseren Tisch geführt. Zur Wahl stehen fünf unterschiedliche Abendmenüs, darunter kleinere, die beispielsweise nur aus einer Suppe, einem Hauptgang und einem leichten, alkoholfreien Zimtgetränk als Nachtisch bestehen, und andere, die mit drei Gängen und diversen Zwischengängen aufwarten. Wir entscheiden uns für den goldenen Mittelweg und bestellen das Sushi-Menü Papa Kim zu 25 EUR und das Ssam-Menü zum gleichen Preis. Den Auftakt für meine Begleitung und mich bildet ein koreanisches Amuse-Bouche, bestehend aus zwei kleinen Bündeln mit Gemüsestiften, die von einem hauchdünnen Reisteigband zusammengehalten werden, und einer fruchtig-scharfen Sauce zum Dippen. Direkt im Anschluss erreichen uns die Suppen, Miso und eine klare Brühe, beide mit viel frischem, knackigem Gemüse zubereitet und angenehmer Koriandernote, wobei die Misosuppe deutlich milder schmeckt als ihr Pendant. Zu unserer Freude ist die Bedienung nicht nur nett, sondern auch auf Zack und erkundigt sich, ob wir das Sushi gerne als Zwischengang gemeinsam essen möchten. Wir stimmen zu, und prompt macht sich Papa Kim, der mit seiner hohen Kochmütze an der Sushi-Theke nicht zu übersehen ist, mit fliegenden Messern an die Zubereitung. Es dauert nicht lange, und uns erreichen die wunderhübschen Nigiri mit Lachs, Garnele und Thunfisch. Dazu gibt es noch mehrere California Rolls und eine Portion Sashimi mit Lachs, Thunfisch und Tintenfisch. Der Fisch ist sensationell frisch und großzügig portioniert, das Reisbett darunter fällt etwas kleiner aus als gewöhnlich, wodurch der Geschmack des Fischs umso besser in den Vordergrund treten kann. Kaum haben wir aufgegessen, wird unser Tisch komplett von Geschirr, Blumen und Wasserflaschen befreit, um Platz zu schaffen. Das Ssam ist ein traditionelles koreanisches Essen, basierend auf dem Baukastenprinzip: Reis, frisches und eingelegtes Gemüse, diverse Pasten, Fisch und Fleisch können nach Belieben in Salatblätter gewickelt und mit der Hand verzehrt werden. Wir bekommen gleich zwei Sorten Reis von Mama Kim aus der Küche geschickt, einmal mit Gewürzen angereichert und einmal pur. Zuerst streichen wir eine scharfe Paste auf die knackigen Salatblätter, dann legen wir Reis, Fleisch, Gemüse und andere Zutaten hinein, rollen das Ganze zu einem handlichen Päckchen und schieben es in den Mund. Aus rund zwanzig Zutaten können wir wählen, manche sind sehr sauer - so zum Beispiel das Kimchi -, andere mild und wieder andere haben richtig Feuer. Den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt und jeder Salatwickel schmeckt anders, neu und aufregend. Zu gerne hätten wir alles aufgegessen, aber auch für zwei ist dieses üppige Menü einfach zu viel. Damit uns all die Rohkost nicht zu schwer im Magen liegt und wir heute Nacht ruhig schlafen können, sendet uns Mama Kim anschließend noch zwei kleine Gefäße mit einem hausgemachten fruchtigen Zimtgetränk herüber, das nicht nur ein schöner Nachtisch ist, sondern auch beim Verdauen hilft.
Henriette Nebling
Kritik aus dem aktuellen FRANKFURT GEHT AUS! – Heft jetzt bestellen >>
Location Facts
Adresse: Kettenhofweg 61, 60325 Frankfurt am Main Frankfurt - Westend Süd
Telefon: 069/71375800
Preise: 18 - 35 €
Kreditkarten: MC/VI/ec-cash
Home: http://www.mama-kim.de
Kapazität: 54 Sitzplätze drinnen 30 Sitzplätze draussen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-15, Mo-Sa 18-23 Uhr, So geschlossen
Parken: Parkhaus Trianon
RMV: Westend: U6/7, Bus 33/36/75
Küche: Korea
 

Heftbestellung

FRANKFURT GEHT AUS! 2012
FRANKFURT GEHT AUS! 2012
Der unentbehrliche Führer durch Frankfurts Gastronomie.

Unsere Tester haben in gewohnter Marnier über 300 Frankfurter Restaurants auf Topf und Teller geprüft und die Ergebnisse, wie seit über zwei Jahrzehnten guter Brauch, übersichtlich rubriziert und als "Tops" und "Flops" aufgelistet.

Wie immer ist die ganze Bandbreite des Genießens vertreten, von den exklusiven Frankfurter Gourmet-Tempeln über exotische Geheimtipps bis zur gutbürgerlichen Küche. Jeder Geschmack und jeder Geldbeutel wurden berücksichtigt.

Geschmackvoll abgerundet wird FRANKFURT GEHT AUS! auch in diesem Jahr mit den schönsten Festplätzen für die ganz private Feier - ein Heft, prallvoll mit Genuss für ein ganzes Jahr!

Extra: Pocketguide mit allen Adressen und Top-Listen für unterwegs.
 
Weintipp
Tatsis Winery, Xiropotamos 2006, Goumenissa/Griechenland
Es gibt eine Lösung für die finanziellen Probleme der Griechen: Wir kaufen einfach alle ihre Weine. Natürlich sollte dieser auch hohen Ansprüchen genügen und am besten aus nachhaltiger Erzeugung stammen - zum Beispiel wie dieser hier! – Mehr >>
Rezepte
Indischer roter Linseneintopf Dal
Wenn es kalt wird, dann braucht man was Warmes im Bauch! Das findet auch Genussakademie-Koch Reinhardt Thön und verrät Ihnen sein Rezept für einen indischen roten Linseneintopf. – Mehr >>
Buchtipp
Christina Richon: Cupcakes
Jedes Törtchen ein kleines Kunstwerk: Cupcakes sind nach wie vor Stars am Gebäck-Himmel - und ihr Stern sinkt noch lange nicht. Christina Richon zeigt, wie einfach und vielseitig sich die herrlichen Minitörtchen zubereiten lassen. – Mehr >>