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Foto: traffiQ
Foto: traffiQ

Doppeldecker probehalber im Einsatz

Busfahrspaß auf zwei Etagen

In Berlin gehören die Doppeldeckerbusse zum normalen Straßenbild, in Frankfurt sind sie vorerst nur probeweise unterwegs. In dieser Woche haben Fahrgäste der Linie 30 die Möglichkeit, ganz oben mitzufahren.
Zwischen Sachsenhausen und Bad Vilbel verkehrt die Buslinie 30 und vom 2. bis 6. Februar ist probeweise wieder ein Berliner Doppeldecker-Bus im normalen Linienverkehr im Einsatz. Der Doppeldecker soll einen regulären Gelenkbus ersetzen. Die Testläufe veranstaltet die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, um herauszufinden, ob ein Doppeldecker bei Fahrzeit und Dauer des Aufenthalts an den Haltestellen mit einem Gelenkbus mithalten kann. Es könnte ja auch sein, dass die Doppelstöckigkeit zu Verzögerungen führt.

Der Erste Probelauf fand kurz vor Weihnachten statt, damals auf der Buslinie 34. Das wurde nach der Akzeptanz der Fahrgäste gefragt. Das Ergebnis: Von fast 400 befragten Fahrgästen fanden zwischen 87, im Bus unten, und 95 Prozent, im Bus oben, den Einsatz eher gut. Nur wenige Fahrgäste, insgesamt elf der 399 befragten Personen, sprachen sich gegen den Einsatz aus. „Auch wenn sich viele Fahrgäste sicher durch den Charme des Besonderen beeinflussen ließen“, sagt Verkehrsdezernent Stefan Majer, „so ist die Botschaft der Fahrgäste doch sehr eindeutig: Der Einsatz von Doppeldecker-Linienbussen würde auf ihre breite Zustimmung stoßen.“

Der 2009 gebaute 13,70 Meter lange Niederflur-Doppeldecker ist der modernste im täglichen Berliner Linieneinsatz. Er wird Montag bis Freitag von 5.32 Uhr bis 21.12 Uhr und am Samstag von 4.52 Uhr bis 13.19 Uhr auf der knapp 14 Kilometer langen Linie verkehren, die vom Hainer Weg am Südrand Sachsenhausens quer durch die Frankfurter Innenstadt bis in die benachbarte Brunnenstadt Bad Vilbel führt. Er ersetzt einen der bis zu zwölf auf dieser Linie planmäßig eingesetzten Busse. 

Geschulte Mitarbeiter begleiten die Fahrten, um die Aufenthaltszeiten an den Haltestellen mit Hilfe von Stoppuhren sekundengenau zu ermitteln. In der folgenden Woche werden sie auf dem gleichen Kurs der gleichen Linie die Vergleichszeiten in einem Gelenkbus erheben. Das Platzangebot in beiden Bustypen ist ungefähr gleich. Heute nutzen an einem Werktag rund 12.000 Fahrgäste die Linie 30. 

„Dieser Test ist der zweite Schritt auf unserem Weg zu prüfen, ob der Einsatz von Doppelstock-Bussen eine Alternative beziehungsweise eine Ergänzung zu den heute in Frankfurt verkehrenden Bussen ist. Weitere Schritte – wie zum Beispiel, ob der Umbau der Buswerkstätten wirtschaftlich vernünftig ist – werden folgen, bevor wir den politischen Gremien einen fundierten Entscheidungsvorschlag vorlegen können“, sagt Verkehrsdezernent Majer. „Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Doppelstock-Busse in Frankfurt fahren – sie würden gut zu unserer Stadt passen“.
 
1. Februar 2016, 14.17 Uhr
nb/pia
 
 
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