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Foto: Symbolbild © Unsplash/Steven Cornfield
Foto: Symbolbild © Unsplash/Steven Cornfield

Terminanmeldung ab sofort möglich

Startschuss für zweite Priorisierungsgruppe

Seit Dienstag können sich in Hessen die rund 1,5 Millionen Impfberechtigten der zweiten Priorisierungsgruppe für einen Impftermin anmelden, darunter sollen ab sofort auch Erzieher:innen und Grundschullehrkräfte fallen. Am 5. März sollen die Impfungen losgehen.
„Es ist ein sehr sehr guter Tag für das Impfen in Hessen“, teilte der hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstagvormittag mit. Gemeinsam mit Innenminister Peter Beuth (CDU) informierte er über das weitere Impfvorgehen in Hessen. Mit der Zulassung des Impfstoffs der Firma AstraZeneca besteht nun die Möglichkeit, auch Personen aus der Priorisierungsgruppe 2 zu impfen, diese können sich ab sofort für einen Termin registrieren.

Laut Einschätzung der Ministerien zählen in Hessen rund 1,5 Millionen Menschen zur zweiten Priorisierungsgruppe. Dazu gehören unter anderem alle Menschen ab 70 Jahren sowie Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion, wie beispielsweise Menschen mit Trisomie 21 oder einer Lungenerkrankung. Auch Ärzt:innen und medizinisches Personal sowie Polizeikräfte fallen darunter. Aufgrund von verschiedenen Impfstoffen und der Heterogenität dieser Gruppe habe man das Verfahren der Terminvergabe vereinfacht, so Innenminister Beuth. Wer sich für einen Impftermin registriere, soll diesen künftig zugewiesen bekommen. Wer den Vorschlag jedoch nicht annehmen möchte, könne diesen dann umbuchen. Erste Impfungen sollen dann ab dem 5. März durchgeführt werden.

Lehrkräfte und Erzieher:innen erhalten frühere Impfung

In die zweite Priorisierungsgruppe sollen künftig auch Erzieher:innen sowie Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen aufgenommen werden, wie Gesundheitsminister Klose bestätigte. Das hatten die zuständigen Minister:innen der Länder bereits am Montagabend nach einer Konferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mitgeteilt. Beschäftigte dieser Gruppe gehörten bislang zur dritten Priorisierungsgruppe. Eine entsprechende Verordnung werde noch im Laufe der Woche verabschiedet, teilte Beuth mit. Nach Terminvergabe sollen sie mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Dieser ist aktuell nur für 18 bis 64-Jährige zugelassen.

Bislang haben laut Beuth rund 234 000 Menschen in Hessen ihre Erstimpfung erhalten, etwa 113 000 seien bereits zum zweiten Mal geimpft worden. Darüber hinaus hätten rund 75 Prozent der rund 400 000 Senior:innen zumindest einen Termin vereinbart. Inzwischen habe der Hersteller Biontech bekannt gegeben, dass bis Ende März rund 75 500 Dosen mehr für Erstimpfungen in den 28 hessischen Impfzentren zur Verfügung gestellt werden können. Dementsprechend werde man ab sofort lediglich etwa 20 bis 25 Prozent der Dosen für die Zweitimpfung zurückhalten, bislang war es die Hälfte jeder Lieferung.

Praxistage für medizinisches Personal

Noch vor der Priorisierungsgruppe 2 sollen nun als nächstes Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal die Möglichkeit erhalten, sich impfen zu lassen. Dabei handele es sich laut Beuth um bis zu 80 000 Menschen, die an den kommenden beiden Wochenenden mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca geimpft werden könnten. Dabei erfolge die Terminkoordinierung und -organisation ausschließlich durch die sogenannten Gebietskörperschaften. Die Arztpraxen sollen von den Impfzentren informiert werden.

Frankfurt erneut über 50er-Inzidenz

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 306 Fälle angestiegen. Das meldete das Robert Koch Institut (RKI) am Dienstagmorgen (Stand 8.30 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, stieg im selben Zeitraum um 42. Bundesweit wurden insgesamt 3883 Neuinfektionen und 415 Todesfälle registriert, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 60,5 – am Montag lag sie bei 61.

Die Stadt Frankfurt hatte am vergangenen Freitag erstmals seit dem 8. Oktober einen Inzidenzwert unter 50 erreicht, dieser wurde jedoch bereits am Wochenende wieder überschritten. Aktuell liegt er bei 54. Um das Personal in Senioren- und Pflegeheimen weiterhin zu entlasten, wurde der Einsatz der Bundeswehrsoldat:innen in Frankfurt bis zum 17. März verlängert. 90 Soldatinnen und Soldaten sollen dann weiterhin in rund 30 Heimen bei der Durchführung der Corona-Schnelltests aushelfen.
 
23. Februar 2021, 12.43 Uhr
sie
 
 
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