Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wohnen in Frankfurt
Startseite Alle NachrichtenWohnen in Frankfurt
Wohnquartier statt Industriegebiet
 

Wohnquartier statt Industriegebiet

0

1000 neue Wohnungen im Rebstock

Foto: Stadt Frankfurt
Foto: Stadt Frankfurt
Jahrzehntelang lag das Gelände zwischen Leonardo-da-Vinci-Allee, Wiesbadener Straße und Am Römerhof brach. Ursprünglich war das Areal für eine gewerbliche Bebauung vorgesehen, jetzt sollen hier 950 Wohnungen entstehen.
Auf dem seit mehreren Jahrzehnten brach liegenden Gelände am Rebstock sollen knapp 1000 neue Wohnungen entstehen. Das neue Bebauungskonzept stellten Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD), Frank Berlepp, Geschäftsführer der LBBW Immobilien Management und ABG-Geschäftsführer Frank Junker gemeinsam vor. Die erste Bauphase wird voraussichtlich im März beginnen und rund sechs Monate dauern. Ursprünglich sollten auf dem Aral Bürogebäude gebaut werden, doch da es für die Gewerbeflächen nur wenig Interessenten gab, wurden die Bebauungspläne geändert, erklärte Planungsdezernent Mike Josef.

„Durch die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes nutzen wir eine jahrzehntelange Brache um. Wo ursprünglich die Errichtung von Büros vorgesehen war, schaffen wir jetzt dringend benötigten Wohnraum“, so Josef. Nach derzeitigem Planungsstand übernimmt die LBBW Immobilien Management etwa 400 Wohneinheiten, die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding 550. Entstehen soll ein gemischt genutztes Stadtquartier mit 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum. 90 Prozent sollen Mietwohnungen werden. „Wenn alles gut geht, können bereits im Jahr 2022 die ersten Wohnungen übergeben werden“, so ABG-Geschäftsführer Junker. Des Weiteren sollen Läden, Gastronomien und eine Kita entstehen. Die Gestaltung eines Quartiersplatz (Lindenberghplatz) wird gemeinsam mit dem Ortsbeirat und interessierten Bürgern in einem Workshop-Verfahren geplant. „Mit dem neuen Quartiersplatz erhält der Rebstock seine Mitte“, freut sich Stadtrat Mike Josef. Entlang der Wiesbadener Straße sollen künftig mehrere zusammenhängende Wohngebäude und die Kita entstehen. An der Ecke zum Katharinenkreisel werden voraussichtlich ein Hotel, gewerbliche Nutzungen und circa 50 weitere Wohnungen errichtet werden. Der mittlere Bereich soll mit einer Wohnnutzung und einer Ladenzone zum Stadtplatz entwickelt werden. Im Südwesten ist Platz für eine Grundschule eingeplant.

Bereits in den kommenden Tagen werden im Nordwesten des Plangebietes etwa 0,38 Hektar Bäume gefällt. Die erforderlichen Ausgleichspflanzungen seien bereits erfolgt. Die Änderung des Bebauungsplans ist derzeit im Verfahren, der Beschluss zur Offenlage soll in den kommenden Wochen zuerst vom Magistrat und dann von der Stadtverordnetenversammlung gefasst werden.
29. Januar 2019
hes
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wohnen in Frankfurt
 
 
Bundesverfassungsgericht weist Klage zurück
0
Mietpreisbremse ist mit Grundgesetz vereinbar
In vielen Städten wird bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt. Die Mietpreisbremse soll bei diesem Problem helfen. Das Landgericht Berlin hatte die Mietpreisbremse zuvor als verfassungswidrig eingestuft, das Bundesverfassungsgericht wies diese Beschwerde nun zurück. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: red
 
 
Image-Aufwertung von Quartieren im Westen
0
100 Millionen Euro für Stadtteilentwicklung
Frankfurts Stadtteile im Westen sollen attraktiver werden – dafür stehen knapp 100 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Wofür das Geld in Sossenheim, Nied, Griesheim und Höchst sowie am Ben-Gurion-Ring eingesetzt wird, darüber sollen die Anwohnerinnen und Anwohner mitentscheiden. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Rainer Rüffer
 
 
Neuer Wohnraum für Studierende in Bockenheim
0
Die neue Hausnummer auf der Ginnheimer Landstraße
Seit 2018 wird das neue Studierendenwohnheim in Bockenheim gebaut. Anfang 2020 sollen die Gebäude fertiggestellt und bezugsbereit sein. Die Häuser schaffen nicht nur neuen Wohnraum für Studierende, sie zeichnen sich auch durch ihre nachhaltige Bauweise aus. – Weiterlesen >>
Text: Ricarda Paul / Foto: Studentenwerk Frankfurt am Main/Christine Mai
 
 
 
Die Delom Wohnbau GmbH, die den Glauburgbunker im Nordend abreißen und einen Wohnkomplex errichten will, hat sich mit der Stadt geeinigt. Im Erdgeschoss wird es eine kulturelle Nutzung geben; die Stadt erhält 3,2 Millionen Euro für das Aufgeben des Wiederkaufsrechts. – Weiterlesen >>
Text: ffm/Helen Schindler / Foto: Delom GmbH
 
 
Bürgerbeteiligung Soziale Stadt Nied
0
Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt
Am 17.8. und 21.9. finden öffentliche Stadtteilwerkstätte für die Soziale Stadt Nied statt. Nachdem die Analysephase nun weitgehend abgeschlossen ist, werden Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung von konkreten Zielen und Projekten miteinbezogen. – Weiterlesen >>
Text: ffm/Saya Leinhos / Foto: Eisenbahnersiedlung Nied. © Detlef Kinsler
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  37 
 
Wohnen in Frankfurt
Unser Sonderheft "Wohnen in Frankfurt" zeigt, wie man ohne Umwege und versteckte Kosten zur Traumimmobilie kommt. In dieser Rubrik finden Sie weitere Nachrichten und Informationen zu diesem Thema.