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Vom Unigelände zum Stadtquartier
 

Vom Unigelände zum Stadtquartier

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Neues vom Kulturcampus

Foto: Lukas Gedzirorowski
Foto: Lukas Gedzirorowski
Eine weitere Hürde hin zum Kulturcampus ist genommen. Der Magistrat hat dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 569 „Bockenheimer Warte/Senckenberganlage“ zugestimmt. Die Planung und Bebauung des Areals kann damit vorangetrieben werden.
Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) freut sich, dass nach entsprechendem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung und anschließender Veröffentlichung im Amtsblatt der Bebauungsplan „Bockenheimer Warte/Senckenberganlage“ in absehbarer Zeit in Kraft treten kann: „Auf Grundlage des neuen Planungsrechts kann dann das bisherige Universitätsareal zu einem einzigartigen urbanen Stadtquartier entwickelt werden. Der Kulturcampus Frankfurt wird aus rund 1.200 Wohnungen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Wohnheimplätzen für Studierende, gemeinschaftliche Wohnprojekte, mehreren Kinderbetreuungseinrichtungen und einer Reihe von kulturellen Einrichtungen bestehen und die Stadtteile Bockenheim und Westend enger aneinander binden."
„Die Kultur wird bei diesem städtebaulichen Zukunftsprojekt im Mittelpunkt stehen“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Um die Kultureinrichtungen herum wird ein vielseitiges Quartier mit hohem Wohnanteil und großzügigen öffentliche Grün- und Freiflächen entstehen.“ Inhaltlich orientiert sich der Bebauungsplan an den Ergebnissen der Planungswerkstätten, die in den Jahren 2011 und 2012 unter engagierter Mitwirkung zahlreicher Interessierter stattgefunden haben, und basiert auf dem dort erarbeiteten Konsensplan. Zu den Kultureinrichtungen, die auf dem rund 17 Hektar großen Areal untergebracht werden sollen, gehören neben der Erweiterung des Senckenbergmuseums und der bestehenden Schauspielstätte im Bockenheimer Depot vor allem der Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMdK) in Synergie mit weiteren ergänzenden städtischen Kultureinrichtungen. 

In einem Städtebaulichen Vertrag wurde bereits unter anderem geregelt, wer für welche sozialen Infrastruktureinrichtungen aufzukommen hat. Außerdem wurde vorgeschrieben, dass auf dem Gesamtareal 30 Prozent an gefördertem Wohnraum entstehen muss, je zur Hälfte im 1. Förderweg und im städtischen Mittelstandsprogramm. Es wird auch Wohnheimplätze für Studierende und Kinderbetreuungsplätze geben. Außerdem ist die Finanzierung von Grundschulplätzen sichergestellt; für die einzelnen Hochbauten und die Freiraumgestaltung werden verschiedene Wettbewerbsverfahren ausgelobt. 

„Gemeinsam mit Staatsminister Boris Rhein ist es gelungen, die Standortfrage für die Hochschule zu klären und eine Zusage der Hessischen Landesregierung für den Bau von 100 Millionen Euro zu erhalten“, führt Cunitz weiter aus. „Das Land Hessen lässt nun eine Machbarkeitsstudie erarbeiten, in deren Rahmen es auch Aufgabe der Stadt ist zu prüfen, welche weiteren Kultureinrichtungen und Kooperationspartner der HfMDK zusammen mit dem Neubau der Hochschule auf dem Kulturcampus untergebracht werden können.“
 
15. Januar 2016, 10.10 Uhr
pia
 
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