Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wohnen in Frankfurt
Startseite Alle NachrichtenWohnen in Frankfurt
Vitopia Kampus auf ehemaligen Siemens-Gelände
 

Vitopia Kampus auf ehemaligen Siemens-Gelände

0

Am Kaiserlei-Kreisel entstehen über 1000 Wohnungen

Foto: CG Gruppe/ Eike Becker Architekten
Foto: CG Gruppe/ Eike Becker Architekten
Die früheren Siemens-Bürohochhäuser am Kaiserlei stehen schon seit Jahren leer. Nun kommt Bewegung in die Brache: Die CG Gruppe AG investiert 300 Millionen Euro – und baut eine vierstellige Zahl von Wohnungen.
Es ist ein Gebäude-Ensemble, das die Fantasie anregt. Clubmacher überlegten, wie es wäre im obersten Stockwerk des Hochhauses Tanzveranstaltungen abzuhalten – mit Blick auf die Frankfurter Skyline. Auch die Idee, die Gebäude mit Wohnungen zu versehen ist schon einige Jahre alt. Nun kommt Bewegung in die Sache: Die Bauarbeiten haben begonnen. Bis 2020 sollen hier laut Angaben der CG Gruppe 1100 Mietwohnungen entstehen – der überwiegende Teil in den bisherigen Bürogebäuden, die dann unter dem Namen "New Frankfurt Towers" Offenbachs Stadtgrenze neuen Glanz verleihen sollen.

Früher war in den Gebäuden die Kraftwerkssparte von Siemens untergebracht, unter dem Namen Kraftwerksunion (KWU) wurden von hier aus einst weltweit Kraftwerke geplant – auch solche mit Kernenergie. Politisch wurde das Geschäft mit der Zeit schwierig, die Belegschaft erst abgebaut, dann schließlich 2004 das Gebäude verlassen. Siemens zog ins Gewerbegebiet in der Nähe des Mainufers, die imposanten Türme standen leer.



Nun beginnt der Bau des Vitopia Kampus. Gut 300 Millionen Euro werden investiert. Um die Türme herum werden weitere Gebäude errichtet. 60 Prozent der Flächen ist für Wohnbebauung vorgesehen, der Rest für Gewerbe. Geplant sind Flächen für Büros, Hotelzimmer, für Gastronomie und Einzelhandel, eine Kindertagesstätte und ein Schwimmbad. Die erste Bauphase sollte bereits letztes Jahr beginnen, doch die Genehmigungen fehlten. Für den zweiten Bauabschnitt steht diese auch noch aus, die Investoren planen dennoch Ende 2019 mit dem Projekt fertig zu sein. Dazu werden nun zunächst die 19 und 22 Stockwerke großen Bürogebäude entkernt. Die Bauarbeiten fallen in eine für das Kaiserlei-Gebiet fruchtbare Phase: Der Umbau des Kreisels hat vor Kurzem begonnen, auch eine Mehrzweckhalle wurde beschlossen.
14. März 2017
nil
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wohnen in Frankfurt
 
 
Bauprojekt im Allerheiligenviertel empört Linke
0
Michael Müller: „Hier muss niemand wachgeküsst werden“
Unter dem Projektnamen „Downtown 21“ entwickelt der Immobilienvermittler Main(t)raum GmbH ab Sommer 2019 ein neues Wohn- und Geschäftshaus im Allerheiligenviertel. 30 neue Wohnungen sollen das Viertel beleben. Die Linke übt Kritik an dem Bauvorhaben. – Weiterlesen >>
Text: Julia Heßler / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Hebelstraße geht die Angst vor Luxussanierungen um. Sie werfen Jan Schneider (CDU) vor, von dem Vorkaufsrecht kein Gebrauch zu machen. Jetzt äußert sich der Sprecher des Baudezernenten zu den Vorwürfen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Stadt Frankfurt/Alexander Paul Englert
 
 
2018 wurden in Hessen knapp 25 000 Wohnungen genehmigt – doch der Bedarf liegt bei 37 000. Der Mangel an Grundstücken und hohe Baukosten bremsen den Wohnungsbau, sagt die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungs- und Immobilienverbände Hessen (AWI). – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Bernd Kammerer
 
 
 
Demonstration der Anwohner im Nordend
0
Angst vor Luxussanierungen
Vergangenes Wochenende protestierten Mieterinnen und Mieter aus dem Stadtteil Nordend gegen die mangelhafte Umsetzung der Mileuschutzsatzung. Etwa 70 Protestierende hatten sich am Merianplatz versammelt. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Römer-Koalition findet keine Einigung
0
Das Stadtentwicklungskonzept ist gescheitert
Seit Jahren wurde daran gearbeitet, nun ist es gescheitert: Das Stadtentwicklungskonzept wird nicht verabschiedet, weil die Römer-Koalition keine Einigung findet. Dafür ausschlaggebend ist der Pfingstberg, an dem die SPD einen neuen Stadtteil bauen will. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: nil
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  36 
 
Wohnen in Frankfurt
Unser Sonderheft "Wohnen in Frankfurt" zeigt, wie man ohne Umwege und versteckte Kosten zur Traumimmobilie kommt. In dieser Rubrik finden Sie weitere Nachrichten und Informationen zu diesem Thema.