Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wohnen in Frankfurt
Startseite Alle NachrichtenWohnen in Frankfurt
Stabsstelle Mieterschutz geht online
 

Stabsstelle Mieterschutz geht online

0

Unterstützung bei drohender Entmietung

Foto: Pexels
Foto: Pexels
Für von Verdrängung bedrohte Mietpersonen und Hausgemeinschaften in Frankfurt gibt es online jetzt Hilfe: Auf einer Website der Stabsstelle Mieterschutz kann man sich über Rechte und Möglichkeiten informieren und geeignete Kontakte für Probleme finden.
Die Stabsstelle Mieterschutz bietet ab sofort auf einer Website Informationsmaterial für Mietpersonen, die sich von Entmietungsszenarien bedroht fühlen. Unter anderem können sich Betroffene über ihre Rechte und Möglichkeiten informieren, wenn Vermietende in Milieuschutzgebieten beispielsweise Modernisierungsmaßnahmen planen. Dazu stellt die Homepage Merkblätter bereit, die so verfasst sind, dass „man sie versteht, wenn man selbst kein Jurist ist“, so Katharina Stier, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle. Außerdem sind für verschiedene Situationen Kontaktdaten geeigneter Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hinterlegt. Sich machtlos fühlende Mietpersonen können sich so schnell Hilfe holen.

Das Online-Angebot richte sich aber nicht nur an Mieterinnen und Mieter in Not, sondern soll eine Informationsquelle für alle sein. Seit die Stabsstelle ihre Arbeit aufgenommen hat, so Stier, sei ihnen erst bewusst geworden, wie wenig die Menschen über Mietrecht Bescheid wüssten. Jetzt könnten sich alle Interessierten über vielfältige Themen rund ums Wohnen erkundigen, so etwa darüber, was ein Mieterschutzverein macht, wann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein kann und wie man Prozesskostenhilfe beantragen kann.

Über die Stabsstelle Mieterschutz

Die Stabsstelle Mieterschutz wurde im Frühjahr 2019 gegründet; sie ist eine bundesweit einmalige Einrichtung. Ihre Hauptaufgabe sieht sie in der Unterstützung und Aufklärung von Mietpersonen und in der Vermittlung zwischen Mietenden und Vermietenden. Stier zufolge sei das Interesse rege: „Uns ist nicht langweilig.“ Seit Betriebsaufnahme hab die Stabsstelle bereits 130 Vorgänge bearbeitet, darunter auch Beratungstermine mit größeren Hausgemeinschaften oder Vertreterinnen und Vertretern mietender Personen vor Ort.

Der zu Beginn von der Stabsstelle noch erhoffte Leerstandsmelder für Frankfurt könne laut Stier in voraussehbarer Zeit nicht realisiert werden, weil dafür weiterhin die Ermächtigungsgrundlage – ein Gesetz gegen Zweckentfremdung von Wohnraum – fehle. Das Gesetz war 2004 von der Landesregierung außer Kraft gesetzt worden.

>> Infotelefon 069 2123 7777 (kostenlos), mieterschutz.amt64@stadt-frankfurt.de
 
19. September 2019, 12.57 Uhr
Laura Genenz
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wohnen in Frankfurt
 
 
Der neue „Stadtteil der Quartiere“ steht vor dem Aus. Die CDU-Fraktion in der Regionalversammlung Südhessen wird in der kommenden Sitzung einen Antrag einbringen, der eine Bebauung des Areals an der A5 verhindern würde. – Weiterlesen >>
Text: Nathanael Reuter / Foto: Untersuchungsgebiet in Frankfurt-Nordwest © Stadtplanungsamt Frankfurt
 
 
Die Stadt Frankfurt und die GWH Wohnungsgesellschaft haben sich in einem Kooperationsvertrag auf Maßnahmen geeinigt, mit denen rund 1100 Sozialwohnungen im Ben-Gurion-Ring gesichert werden können. Zusätzlich soll neu gebaut und die Siedlung insgesamt modernisiert werden. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Stadt Frankfurt am Main
 
 
Neuer Stadtteil im Nordwesten
1
Ein Stadtteil in sieben Quartieren
Im Nordwesten Frankfurts sollen mit dem „Neuen Stadtteil der Quartiere“ bis zu 12 000 neue Wohnungen entstehen. Wie genau der neue Stadtteil aussehen soll, haben Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und Uli Hellweg, Vorsitzender des Consiliums, vorgestellt. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Untersuchungsgebiet in Frankfurt-Nordwest © Stadtplanungsamt Frankfurt
 
 
 
Furcht vor Abrisslärm
0
Bunkerabriss im Ostend
Wo heute ein ehemaliger Luftschutz-Bunker steht, sollen künftig neue Mietwohnungen entstehen. Anwohnerinnen und Anwohner zeigen sich verärgert über die monatelange Belastung durch Lärm, Schmutz und eingeschränkte Parkplatzmöglichkeiten. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Wikimedia Commons/ Karsten Ratzke
 
 
Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt wird durch ein neues Phänomen verschärft: Möbliertes Wohnen auf Zeit, meist in Innenstadtnähe, zum stolzen Preis. Entscheidend, ob legal oder illegal gehaust wird, ist, was die Anbietenden tatsächlich beantragt haben. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  39 
 
Wohnen in Frankfurt
Unser Sonderheft "Wohnen in Frankfurt" zeigt, wie man ohne Umwege und versteckte Kosten zur Traumimmobilie kommt. In dieser Rubrik finden Sie weitere Nachrichten und Informationen zu diesem Thema.