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Spatenstich für sieben Mehrfamilienhäuser
 

Spatenstich für sieben Mehrfamilienhäuser

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227 neue Mietwohnungen im Lyoner Quartier

Foto: ARGE FH Meurer Generalplaner GmbH + mmp Architekten BDA
Foto: ARGE FH Meurer Generalplaner GmbH + mmp Architekten BDA
Am Mittwoch wurde der Spatenstich für das ,Grüne Wohnquartier Herriotstraße‘ gesetzt. Es handelt sich dabei um ein Projekt der ABG Frankfurt Holding, die im Lyoner Quartier 227 Mietwohnungen errichtet.
Dass in der ehemaligen Bürostadt Niederrad bestehende Bürogebäude und der Neubau von Wohnungen eine gute Symbiose eingehen können, zeigt das Neubauprojekt der ABG Frankfurt Holding in der Herriotstraße 5. Rund um ein bestehendes siebenstöckiges Bürohaus werden jetzt auf dem 12.000 Quadratmeter großen, bisher freien Areal, sieben Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 227 Passivhauswohnungen gebaut. 30 Prozent der Wohnungen werden im Frankfurter Familien- und Seniorenprogramm gefördert. Am Mittwoch setzte ABG-Geschäftsführer Frank Junker den Spatenstich für dieses Neubauprojekt, in das die Wohnungsgesellschaft der Stadt rund 60 Millionen Euro investiert.

„Hier werden nicht nur dringend benötigte neue Wohnungen gebaut, hier wird die Stadt aktiv gestaltet, indem dieser Teil der ehemaligen Bürostadt zu einem grünen Wohnquartier wird“, ließ der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann zum Beginn des Neubauprojekts der ABG im Lyoner Quartier ausrichten. „Die Stadt Frankfurt fördert hier mit 5,9 Millionen Euro aus Mitteln des Frankfurter Programms für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau den Neubau von 69 Wohnungen“, so der Oberbürgermeister weiter, „diese Mieterinnen und Mieter können schon bald in diesem schönen Quartier zu einem Mietpreis wohnen, der bis zu 35 Prozent unter der ortsüblichen Marktmiete liegt“.


„Wir haben bei diesem Projekt besonders großen Wert auf die Ausführung und Bepflanzung der Freiflächen gelegt, um hier auch ein Stück weit Stadtgestaltung zu betreiben“, sagte ABG-Geschäftsführer Frank Junker beim Spatenstich. Im Norden des Grundstücks wird eine begrünte Promenade entlangführen, die einen Teil der Wohngebäude erschließt. Ein wesentlicher Bestandteil der Planungen war auch die Integration eines überörtlichen Grünzugs im Osten des Grundstücks: „Damit entsteht hier ein schöner Rad- und Fußweg, der künftig die Saone- und Lyoner Straße verbinden wird.“ Der Grünzug und die Promenade werden, so Junker, öffentlich zugänglich sein, „davon werden nicht nur unsere Mieterinnen und Mieter profitieren, sondern alle, die in diesem Quartier leben“. Auch die Außenanlagen zwischen den insgesamt sieben Wohnsolitären, die von den Büros Meurer Architekten aus Frankfurt und mmp Architekten aus Trier geplant wurden, werden aufwendig modelliert, mit Bäumen, Sträuchern und Gräsern begrünt und mit kleinen Quartiersplätzen mit Sitz- und Spielelementen gestaltet, an denen sich die künftigen Bewohner treffen können.

Die Wohnungen der jeweils achtstöckigen Gebäude in der Herriotstraße, die künftig die Hausnummern 7 bis 19 tragen werden, haben Grundrisse von zwei bis fünf Zimmern und werden alle mit Balkon oder Loggia beziehungsweise im Erdgeschoss mit Terrassen ausgestattet. Die Dachflächen sind begrünt. Die Fassaden werden in Abstimmung mit dem Denkmalamt in dunklen Beige- bis Moccatönen mit dunkler abgesetzten Erdgeschossen gestaltet. Damit soll sichergestellt werden, dass eine eigenständige Architektur entsteht, die keine Konkurrenz zu dem als Kulturdenkmal eingestuften Bürogebäude auf dem Areal bildet und sich gleichzeitig harmonisch in die Umgebung einpasst. Dieses Bürohaus wird von einem Co-Investor im Rahmen der Neubaumaßnahme teilsaniert.

Das gesamte Areal wird mit einer Tiefgarage mit 215 Stellplätzen unterkellert. Neben verschiedenen Stellplätzen für Fahrräder gehört zu dem Mobilitätskonzept für dieses Projekt auch der Bau von sechs oberirdischen Stellplätzen für Car-Sharing Fahrzeuge, die von dem Anbieter book-n-drive betrieben werden, an dem die ABG beteiligt ist.

Das Grüne Wohnquartier Herriotstraße ist an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen und durch die Passivhausbauweise besonders energieeffizient, was zu geringen Nebenkosten für die künftigen Bewohner führen wird. Die Fertigstellung des Projekts ist bis Mitte 2019 geplant.
8. Februar 2018
kus
 
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