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Wohnen in Frankfurt
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Richtfest des Flare auf dem Ex-Rundschauareal
 

Richtfest des Flare auf dem Ex-Rundschauareal

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Nutzungsmix hinter der Wabenstruktur

Foto: nb
Foto: nb
57 Eigentumswohnungen, ein Moxy Hotel und ein Boardinghaus, sowie Geschäfte und Gastronomie entstehen bis Oktober im Flare of Frankfurt an der Großen Eschenheimer/ Stiftstraße. Donnerstag wurde Richtfest gefeiert.
Die Keramikfassade des Flare of Frankfurt ist, da wo sie schon angebracht ist, ein Hingucker. Die pflegeleichte Wabenstruktur verleiht dem Gebäudeensemble mit den verwinkelten bilderrahmenähnlichen Fenstern eine ausgefallene Note. Auch wenn manch ein Frankfurter noch dem charmanten Rundschaugebäude aus den 50er-Jahren hinterhertrauern mag, das einst an der Große Eschenheimer/ Ecke Stiftraße stand, der Entwurf des renommierten Architekten Hadi Teherani hat auch seinen Reiz. Allerdings wird dem ohnehin heterogenen Quartier zwischen Thurn und Taxis Palais und Eschenheimer Turm, dem Nextower und dem Nitribitthaus noch eine weitere stilistische Facette hinzugefügt. Am Donnerstag feierten die Bauherren, die Strabag Real Estate GmbH und die FRF Holding GmbH, ihr Richtfest. Voraussichtlich im Oktober sollen die beiden Gebäudeteile, Flare Living und Flare Business, fertiggestellt sein. 90 Prozent der Flächen sind bereits vermarktet.





Wo sich lange eine Baubrache befand, wird nun eine 24.500 Quadratmeter große Wohn- und Gewerbefläche mitten in der Innenstadt entwickelt. Nahe des Thurn und Taxis Palais entstehen 57 hochwertige Eigentumswohnungen, die zwischen 55 und 260 Quadratmetern groß sind und fast alle an Frankfurter oder Menschen aus der Region, zumeist Eigennutzer vergeben wurde. 40 der 57 Wohnungen seien bereits vermarktet, sagt Andreas Hülsken von der STRABAG, nun würden noch die Penthäuser in die Vermarktung gehen. Die Preise für die Wohnungen begännen bei 7.500 Euro pro Quadratmeter und variieren je nach Lage. Sämtliche Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Loggia, die Innenausstattung ist edel und kann im gegenüberliegenden Showroom vom Bodenbelag bis hin zu den Badezimmerarmaturen individuell zusammengestellt werden. „Wir bieten hier besondere Wohnungen, nichts von der Stange“, sagt Hülsken.

In Richtung der Stiftstraße entsteht das Flare Business, in dem das Lifestyle-Economy-Hotel Moxy 255 stylische Zimmer für preisbewusste Reisende anbieten will, die Lobby wird sich in der ersten Etage befinden. Außerdem ist ein Boardinghaus geplant, das Residence Inn by Marriott, das 157 Apartments auf Zeit anbietet. Hotel und Boardinghaus werden beide von der SV Group AG geführt. Im Erdgeschoss sind in den beiden Gebäuden rund 500 Quadratmeter für Gastronomie und 2000 Quadratmeter für Einzelhandel vorgesehen. Gesucht werden Ladenkonzepte fernab vom Mainstream und den üblichen Kandidaten der Zeil. „Der Einzelhandel ist im Moment noch zögerlich“, sagt Alexander Koblischek, Geschäftsführer von RFR. Doch mit dem Fortschreiten der Baumaßnahmen gebe es zunehmend Interessenten. „Wir sind auch wählerisch, weil wir den richtigen Mix brauchen, damit das funktioniert.“ Die Passantenfrequenzmessungen in der Gegend seien jedenfalls gut.





Unter dem Flare of Frankfurt befinden sich vier Untergeschosse mit Autostellplätzen für die Wohnungseigentümer und es soll auch ein modernes, öffentliches, von Goldbeck Parking Solutions betriebenes Parkhaus mit kontaktloser Bezahlfunktion via App entstehen, das Platz für 170 Autos bietet und über die Stiftstraße zu betreten ist.





Beim Richtfest zeigte sich Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) ganz angetan von dem Bauprojekt und genoss es sichtlich, auf der Baustelle zu sein. „Wir brauchen besondere Angebote für besondere Menschen“, sagte er in seiner Ansprache und meinte, dass Frankfurt auch für Menschen mit gehobeneren Ansprüchen und einem ebensolchen Budget attraktiv sein müsse. „Sie Wabenstruktur hat mich schon bei den ersten Plänen begeistert“, so Frank. Hadi Teherani, der sich bei einem Architekturwettbewerb 2014 für das Areal durchsetzen konnte, betonte, dass Gebäude identitätsstiftend sein sollten. Die Fassadengestaltung greife die Bewegung der Silhouette des Nextower auf. „Es entsteht eine Harmonie“.





Visualisierungen von STRABAG
13. April 2018
Nicole Brevoord
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 13.4.2018, 21:56 Uhr:
„Eckenheimer Straße“? Die gibt es Frankfurt gar nicht; richtig ist Große Eschenheimer Straße. Aber das schöne alte Rundschau-Haus kann dieser Bau auch nicht ersetzen.
 
Jürgen Werner am 13.4.2018, 16:56 Uhr:
Ist bestimmt ein "Hingucker", aber passend für den Ort? Es wird immer schwierig wenn Politik-Laien Stadtentwicklung mitbestimmen. Es könnte ja auch konventionelle Investorenarchitektur mit einer expressiven 60er/70er Kaufhausfassade sein. Von Bauen im (historischen) Kontext keine spur. Rennomiert heißt ja noch nicht gut, vielleicht dann doch eher wirtschaftlich. Wirklich gute Architekten (R. Koolhaas, F. Gehry..) machen um Frankfurt ja einen Bogen, nur warum?
 
 
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