Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wohnen in Frankfurt
Startseite Alle NachrichtenWohnen in Frankfurt
Nach guter Jahresbilanz die 5-Jahres-Perspektive
 

Nach guter Jahresbilanz die 5-Jahres-Perspektive

0

ABG will 10.000 Neubauwohnungen errichten

Foto: leg
Foto: leg
Rund 2,8 Miilarden Euro will die ABG Frankfurt Holding in den kommenden fünf Jahren investieren und plant, 10.000 Wohnungen fertigzustellen. Für das Jahr 2017 hat das städtische Unternehmen eine positive Bilanz vorgelegt.
„Bauen, bauen, bauen“: Der Slogan, den Oberbürgermeister Peter Feldmann mantraartig zu wiederholen pflegt, wird von der ABG Frankfurt Holding nach Kräften umgesetzt. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen allein in der Lyoner Straße in der einstigen Bürostadt Niederrad 118 Mietwohnungen gebaut. In der Roiedbergallee und im Riesberger Westflügel sind zusammen 212 Wohnungen im Bau, auf dem VGF-Gelände in Höchst entstehen 250 Wohneinheiten und am Güterplatz sollen 250 Mietwohnungen entstehen. Dann gibt es noch Projekte in Vorbereitung, etwa das Hilgenfeld im Frankfurter Norden, wo 850 Wohnungen entstehen sollen und am Römerhof, wo 2200 Wohnungen in Planung sind. Im Geschäftsjahr 2017 hat die ABG 271 Neubauwohnungen fertig gestellt und ist nicht nur in Frankfurt, sondern auch in Offenbach und Sulzbach, wo etwa 60 Wohnungen entstehen, aktiv. Zum Geschäftsjahr 2017 gehört bei der ABG Frankfurt Holding auch ein Konzernergebnis von 94.3 Millionen Euro. „Wenn wir diesen Sondereffekt ausblenden, bewegen wir uns mit einem Ergebnis von rund 65 Millionen auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Diese Mittel brauchen wir auch, um das enorme Investitionsprogramm zu stemmen, das wir uns vorgenommen haben“, sagt ABG-Chef Frank Junker.

Junker sprach am Mittwoch von der starken Nachfrage nach „bezahlbarem Wohnraum“ in allen Größen. Gebaut würden aber oft Eigentumswohnungen, die ein einträgliches Geschäft seien. „Wir müssen sehr aufpassen, dass der Mittelstand sich die Mieten nicht irgendwann nicht mehr leisten kann. Diesen bezahlbaren Wohnraum baut die ABG, wir sind eines der wenigen Unternehmen im Markt, das sich so gut wie ausschließlich im Mietwohnungsbau betätigt und eben nicht lauter lukrative Bauträgerprojekte realisiert.“ Ein Beispiel sei auch das Pilotprojekt der 46 Wohnungen in Oberrad, mit einer Nettokaltmiete von 10 Euro. Es gebe dazu ein Nachfolgeprojekt an einem noch nicht genannten Ort in Frankfurt mit 140 bis 160 Wohnungen, die wegen der hohen Grundstückspreis und Baukosten dann für eine Nettokaltmiete zwischen 10,50 und 11 Euro zu haben sein werden.

Im Jahr 2017 hat die ABG Frankfurt Holding 225 Millionen Euro in den Bau von Wohnungen investiert und 118 Millionen Euro in den Wohnungsbestand. Doch wenn es nach Peter Feldmann, dem ABG-Aufsichtsratsvorsitzenden ginge, dann könnte der Anteil des geförderten Wohnraums von derzeit angepeilten 40 Prozent auf 50 Prozent angehoben werden. Ganz unrealistisch scheint Feldmanns Forderung nicht. 48,2 Prozent der geförderten Wohnungen in Frankfurt gehören der ABG Frankfurt Holding.
9. August 2018
Nicole Brevoord
 
Nicole Brevoord
Jahrgang 1974, Publizistin, seit 2005 beim JOURNAL FRANKFURT als Redakteurin u.a. für Politik, Stadtentwicklung, Flughafen, Kultur, Leute und Shopping zuständig – Mehr von Nicole Brevoord >>
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wohnen in Frankfurt
 
 
Solid Home soll 2020 bezugsfertig sein
0
Der fünfte Wohnturm für das Europaviertel
Im Europaviertel entsteht ein neuer Wohnturm: Solid Home soll mit Hochwertigkeit und Zeitlosigkeit punkten. Bereits jetzt sind 60 Prozent der Wohnungen verkauft. Im Jahr 2020 rechnen die Projektentwickler mit der Fertigstellung. – Weiterlesen >>
Text: ms / Foto: Bauwerk Capital
 
 
Deutschlands höchstes Wohngebäude
0
Grand Tower feiert Richtfest
Mit insgesamt 51 Geschossen gilt der Grand Tower als das höchste Wohngebäude Deutschlands. Vergangene Woche feierte der Wohnturm Richtfest. Bereits 412 der 418 zur Verfügung stehenden Wohnungen wurden an ausländische und deutsche Kunden verkauft. – Weiterlesen >>
Text: ark/ms / Foto: ark
 
 
Mehr bezahlbarer Wohnraum für Frankfurt
0
Mike Josef bewilligt Fördermittel in Millionenhöhe
Bezahlbarer Wohnraum ist derzeit in Frankfurt schwer zu finden. Das soll sich ändern: Planungsdezernent Mike Josef hat Fördermittel in Millionenhöhe bewilligt, um Förderprogramme für günstige Wohnungen zu unterstützen. – Weiterlesen >>
Text: Martina Schumacher / Foto: Bernd Kammerer
 
 
 
Im Lyoner Quartier entsteht bis 2021 eine neue Immobilie. Heißen soll sie Kanso, angelehnt an die japanische Gestaltungslehre. Vor allem Einfachheit zeichnet das hybride Objekt aus. Die Verantwortlichen wollen so einen neuen Standard etablieren. – Weiterlesen >>
Text: ms / Foto: Fox 1 GmbH
 
 
12-Punkte-Plan für bezahlbare Mieten
2
SPD will Auszeit in der Mietpreisentwicklung erreichen
In einem mehrseitigen Papier fordert die SPD eine Mietenwende. Der hessische Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer-Gümbel will den Verdrängungswettbewerb von Normalverdienern in Ballungsgebieten aufhalten. Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßt die Vorschläge seiner Partei. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: nb
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  32 
 
Wohnen in Frankfurt
Am 3. Mai 2018 erscheint eine Neuauflage unseres Sonderheftes "Wohnen in Frankfurt". Hier finden Sie weitere Nachrichten und Informationen zu diesem Thema.

Twitter Activity