Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wohnen in Frankfurt
Startseite Alle NachrichtenWohnen in Frankfurt
Kulturelle Nutzung oder Wohnungen?
 

Kulturelle Nutzung oder Wohnungen?

0

Glauburgbunker wurde verkauft

Foto: Explora Museum
Foto: Explora Museum
Ende 2016 wurde das Sciencemuseum Explora im Glauburgbunker geschlossen. Seit einiger Zeit stand die markante Immobilie im Nordend zum Verkauf. Nun soll sich ein Investor gefunden haben, der Wohnungen errichten will.
Wie eine kleine Burg mit Schieferdach wirkt der Anfang der 1940er-Jahre gebaute Luftschutzbunker an der Lortzing Straße im Nordend. Bis zu 1500 Menschen konnten in dem Bau mit den angeblich 2,15 Meter dicken Wänden Zuflucht finden. 1995 eröffnete Gerhard Stief darin seine Sciencemuseum Explora, in dem er seine beachtliche Sammlung an Vexierbildern und Hologrammen und anderen optischen Täuschungen ausstellte. Stief, der den Bunker von der Stadt gekauft hatte, unter der Prämisse, dass das Gebäude kulturell genutzt werden soll, wohnte aber auch selbst in dem Bunker. 2016 hat der 79-Jährige das Museum geschlossen. Seither wurde es recht ruhig um die Liegenschaft. Doch jetzt, nachdem bereits Anfang des Jahres ein Interessent abgesprungen war, soll der Glauburgbunker tatsächlich verkauft worden sein. Gerhard Stief möchte sich gegenüber dem JOURNAL FRANKFURT zu diesem Sachverhalt nicht äußern, bestätigt wird der Kauf jedoch vom Liegenschaftsamt. Es gebe einen privaten Investor, der beabsichtige, auf der Grundstück Wohnungen zu bauen. Die Auflage der kulturellen Nutzung habe noch immer Bestand, es bestehe aber die Möglichkeit sich da rauszukaufen. Derzeit gebe es Gespräche zwischen dem Investor und dem Stadtplanungsamt. Mark Gellert, Sprecher des Stadtplanungsamtes, bestätigt zumindest, dass eine Bauberatung stattgefunden habe.

Im Stadtplanungsamt heißt es, dass für den Fall, dass auf dem Areal des Glauburgbunkers der Bau von Wohnungen vorgesehen sei – was den Abriss des Gemäuers voraussetzen würde – die Stadt mit Nachdruck auf 30 Prozent geförderten Wohnraum pochen würde. Zwar habe die Stadt diese Handhabe nicht aufgrund eines neuen Bebauungsplanes, aber da das Grundstück nur über städtische Liegenschaften erschlossen werden könne, wolle man das als Hebel nutzen.
12. September 2017
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wohnen in Frankfurt
 
 
Peter Feldmann setzt Spatenstich in Nied
0
ABG startet mit dem Bau von 75 Mietwohnungen
Seit vielen Jahren laufen die Planungen für die Bebauung des „Nieder Lochs“. Am Donnerstagvormittag haben der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldman und ABG-Geschäftsführer Frank Junker den Spatenstich für den ersten Bauabschnitt gesetzt. – Weiterlesen >>
Text: Helen Schindler / Foto: Stadt Frankfurt/Heike Lyding
 
 
Wohnen für alle
0
Ein neues Frankfurt
Peter Cachola Schmal ist nicht nur Direktor des Deutschen Architekturmuseums – er will nebenbei auch den Frankfurter
Wohnungsmarkt revolutionieren. Seine Ideen hat er im Interview mit dem JOURNAL FRANKFURT vorgestellt. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: © Harald Schröder
 
 
600 Wohnungen im neuen Quartier
0
Ein Wohnturm nahe dem Hauptbahnhof
In der Nähe des Hauptbahnhofs soll in den nächsten Jahren ein neues Wohnquartier mit bis zu 600 Appartements entstehen. Blickfang soll der 140 Meter hohe Wohnturm werden. Welches Architektenbüro ihn bauen darf, wurde nun in einem Wettbewerb entschieden. – Weiterlesen >>
Text: nic / Foto: © Mecanoo
 
 
 
Leerstehender Wohnraum in Frankfurt
1
Zweckentfremdungsverbot als Lösung?
Das Fehlen eines Zweckentfremdungsverbots verhindert in Frankfurt, dass verfügbare Wohnungen ausschließlich zu Wohnzwecken auf den Markt gehen. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) plädiert für eine Wiedereinführung des Gesetzes. Doch ist das der richtige Lösungsansatz? – Weiterlesen >>
Text: Martina Schumacher / Foto: nb (Symbolbild)
 
 
Angesichts der großen Wohnungsnachfrage plant die Stadt Frankfurt einen neuen Stadtteil für mehr bezahlbaren Wohnraum. Die ABG Frankfurt Holding konnte zu diesem Zweck einen Kaufvertrag für einen Teil der nötigen Grundstücksflächen abschließen. – Weiterlesen >>
Text: kal / Foto: nb (Symbolfoto)
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  33 
 
Wohnen in Frankfurt
Am 3. Mai 2018 erscheint eine Neuauflage unseres Sonderheftes "Wohnen in Frankfurt". Hier finden Sie weitere Nachrichten und Informationen zu diesem Thema.

Twitter Activity