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Gemeinschaftliches Wohnen im Hilgenfeld
 

Gemeinschaftliches Wohnen im Hilgenfeld

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Wohnungsbaugenossenschaften erhalten Zuschlag

Foto: Stadt Frankfurt am Main
Foto: Stadt Frankfurt am Main
Zu Beginn dieses Jahres riefen Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und die ABG Frankfurt Holding dazu auf, Konzepte für das Neubaugebiet Hilgenfeld einzureichen. Durchsetzen konnten sich vier Wohnungsbaugenossenschaften mit einer gemeinsamen Bewerbung.
Im Februar dieses Jahres stellte Planungsdezernet Mike Josef (SPD) das Konzeptverfahren für das Neubaugebiet Hilgenfeld im Frankfurter Norden zwischen Frankfurter Berg und Bonames vor. Die Stadt Frankfurt und die ABG Frankfurt Holding riefen gemeinschaftliche und genossenschaftliche Projekte dazu auf, sich mit Konzepten für gemeinschaftliches Wohnen zu bewerben. Auf dem Grundstück sollen insgesamt 850 Wohnungen für rund 2200 Menschen entstehen, etwa 15 Prozent der Wohnungen sind für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen vorgesehen. Um Bauplätze beworben hatten sich auch vier Wohnungsbaugenossenschaften aus der Kooperation Frankfurt, dem Zusammenschluss der sieben größten Genossenschaften Frankfurts. Wie am heutigen Montag mitgeteilt wurde, konnten sich die Genossenschaften mit ihren Ideen für bezahlbares und sicheres Wohnen in den Konzeptverfahren durchsetzen und den Zuschlag für 6300 m² Fläche erhalten.

Die Genossenschaften werden auf drei der insgesamt fünf für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen vorgesehenen Baufelder im Hilgenfeld rund 60 Wohnungen im Erbbaurecht errichten. Es gebe „noch einige Detailfragen mit den Partnern von Stadt und ABG zu klären“, teilte die Kooperation Frankfurt mit. Der Zuschlag bedeute aber „einen Meilenstein für die Zukunft der Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften, auch im Hinblick auf zukünftige Projekte.“ Es sei erfreulich, dass die Politik die Rolle der Genossenschaften beim Bemühen um bezahlbaren Wohnraum für alle erkannt habe.

Das Konzept sehe unter anderem zukunftssichere und stabile Mieten vor. Die Genossenschaften haben für das Hilgenfeld das Versprechen abgegeben, für die kommenden 15 Jahre auf Mieterhöhungen zu verzichten, solange die Mieten nicht mehr als 10 Prozent unter dem Mietspiegel liegen. Außerdem wolle man mehr Sicherheit durch ein lebenslanges Wohnrecht gewährleisten, das soziale Miteinander und die nachbarschaftliche Unterstützung fördern sowie innovative Konzepte hinsichtlich Mobilität und Architektur fördern. So wolle man beispielsweise bei der Planung unterschiedliche Zielgruppen berücksichtigen und entsprechend individuelle Grundrisse schaffen, die jeweils an die Bedürfnisse von Senioren, Familien, Singles aber auch Studierenden- und Azubi-WGs angepasst sind. Für die Planung und Realisierung konnte das Architektenbüro Turkali Architects gewonnen werden. Das Büro war in Vergangenheit unter anderem verantwortlich für die Aufstockung der Falltorstraße, das Wohnen am Parlamentsplatz und an der Kennedyallee, das Mehrgenerationenquartier Frankenallee und für die Planung der Ökosiedlung in Friedrichsdorf.
 
22. Juli 2019, 11.46 Uhr
rom
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 23.7.2019, 09:28 Uhr:
Aber Frau Parai Ba, wo denken Sie denn hin? Das wäre doch zuviel erwartet von unseren Politikern. Die brauchen doch auch zukünftig das Thema Klimawandel, um sich zu beschweren, was nicht alles versäumt wurde. Jetzt die richtigen Maßnahmen zu treffen ist zu viel verlangt.
Die Nidda fließt direkt an diesem Neubaugebiet. Sie hoffen doch wohl nicht, dass Niederschlagwasser von den Dächern in die Nidda statt in den Kanal abgeleitet wird?!? Bei Starkregen wird eher in Kauf genommen, dass die Abwasserrohre geflutet werden.
 
parai ba am 22.7.2019, 17:26 Uhr:
Hoffentlich werden Dachflächen optimal für Photovoltaik / Solarthermie ausgerichtet, Niederschlagswasserrückhaltung, -nutzung und versickerung, Fassaden- und Flächenbegrünung durchgeführt. Wurden in der Planung Kalt- bzw. Frischluftströme berücksichtigt? Gewerbeflächen (emisionsfrei) sollten eigentlich auch vorgesehen werden, einerseits zur Versorgung der Bewohner, andererseits auch um Arbeitsplätze wohnungsnah zu schaffen. Aber die Entscheidungen werden meist von Baugesellschaften und Politikern getroffen, die Finanzierung und Folgekosten von Steuerzahlern / Wählern, die das dann "ausbaden" müssen. Entscheidungsträger müssen die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nicht tragen. Der Begriff "Verantwortung" wird oft der Profitgier geopfert und bedeutet leider meist "Narrenfreiheit".
 
 
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