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Gemeinschaftliches Wohnen im Hilgenfeld
 

Gemeinschaftliches Wohnen im Hilgenfeld

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Fünf Konzepte für neuen Stadtteil ausgewählt

Foto: Stadt Frankfurt am Main
Foto: Stadt Frankfurt am Main
Nördlich vom Frankfurter Berg soll der innovative, nachhaltige Stadtteil Hilgenfeld entstehen. Die Stadt Frankfurt hat unter anderem mit der ABG Frankfurt Holding fünf Wohnkonzepte für gemeinschaftliches Wohnen ausgewählt, die dort realisiert werden sollen.
Mit einer Gesamtfläche von circa 17,2 Hektar soll nördlich vom Frankfurter Berg der neue Stadtteil Hilgenfeld entstehen, der 850 Wohneinheiten umfassen wird. Die Stadt Frankfurt hat unter anderem gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding fünf gemeinschaftliche Wohnprojekte und Genossenschaften ausgewählt, die ihre Wohnkonzepte im Hilgenfeld umsetzen dürfen. Dazu gehören Freunde fürs Leben, Familiensinn 2.0., Kooperation Frankfurt, Mietbauhaus Hilgenfeld und Nest Frankfurt, die unter den insgesamt 13 Einreichungen überzeugen konnten.

Der Beirat, der entschieden hat, bestand neben ABG-Geschäftsführer Frank Junker und Planungsdezernent Mike Josef (SPD) aus Vertretern der Ämter, der Politik und Experten zum gemeinschaftlichen Wohnen. Junker lobte die innovativen, gemeinschaftlichen Projekte: „Die Zusammenarbeit zwischen ABG Frankfurt Holding und der Stadt für das Konzeptverfahren am Hilgenfeld lief bisher sehr gut. Wir starten nun mit den Wohnprojekten und Genossenschaften in die Gespräche zu den Vorverträgen. Das werden ereignisreiche und spannende nächste Monate.“

Der Beirat, der nach Kategorien entschied, die beispielsweise die sozialen Aspekte, die Realisier- und Finanzierbarkeit sowie den Einfluss des Wohnprojekts auf das Quartier berücksichtigten, bewerteten das neuwertige Konzept insgesamt positiv. So auch Mike Josef, der sich selbst ein Bild von den unterschiedlichen Projekten machen konnte, die in den nächsten Jahren rund 13 500 Quadratmeter Fläche im Neubaugebiet einnehmen werden: „Es entsteht eine gute Mischung aus Traditionsgenossenschaften und gemeinschaftlichen Wohnprojekten, die zur Vielfalt der Baukultur und zur langfristigen Preisstabilität führen wird", so Josef. Vom Spielplatz zum Dachgarten über Studios für Künstlerinnen und Künstler bis hin zu Gemeinschaftsgärten sei alles dabei, was ein lebendiges modernes und kreatives Quartier brauche, fasst der Planungsdezernent die vielen Angebote zusammen.

Weitere Informationen zu den ausgewählten Projekten gibt es bei der 13. Frankfurter Infobörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen, die am Samstag, den 28. September, in den Römerhallen stattfindet.
4. Juli 2019
ffm/sis
 
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