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Erste Sitzung des Consiliums „Frankfurt Nordwest“
 

Erste Sitzung des Consiliums „Frankfurt Nordwest“

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Experten-Gremium für neuen Stadtteil

Foto: Untersuchungsgebiet in Frankfurt-Nordwest ©Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
Foto: Untersuchungsgebiet in Frankfurt-Nordwest ©Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
Am Freitag tagte erstmals das Consilium „Frankfurt Nordwest“. Das Experten-Gremium soll das Stadtplanungsamt bei der Entwicklung des neuen Stadtteils westlich der A5 unterstützen und Hinweise zu Verfahrensfragen geben.
Westlich der A5 soll ein neuer Stadtteil entstehen und den Frankfurter Wohnungsmarkt entlasten. 25 000 bis 35 000 Menschen sollen im Quartier „Frankfurt Nordwest“ bezahlbare Wohnungen finden. Für die Planung des neuen Stadtteils holt sich das Planungsdezernat nun Unterstützung: Das Consilium „Frankfurt Nordwest“ setzt sich aus acht Expertinnen und Experten zusammen, die den Entwicklungsprozess kontinuierlich begleiten sollen. Am Freitag traf sich das Consilium zum ersten Mal, die Ergebnisse sollen, so Stadtplanungsdezernent Mike Josef (SPD), regelmäßig vorgestellt werden. Auch wolle man die Bürgerinnen und Bürger stärker in die Planungen einbeziehen.

„Die Planung des neuen Stadtteils ist eine komplexe Aufgabe“, sagt Mike Josef. „Mein Ziel ist es, dass wir frühzeitig das vorhandene Wissen aus Frankfurt, aber auch aus anderen Städten nutzen. Es freut mich sehr, dass wir in das Consilium namhafte Expertinnen und Experten berufen konnten, die uns bei der für Frankfurt sehr wichtigen Aufgabe in den nächsten Jahren unterstützen und die ähnliche Projekte bereits in Berlin, Hamburg, Wien, Köln, Kassel, dem Ruhrgebiet und Leipzig umgesetzt haben.“

Wichtigste Aufgabe des Gremiums sei laut Planungsdezernat, Hinweise zu konkreten Verfahrensfragen zu geben sowie Entwicklungen aus anderen Städten aufzuzeigen. Die Empfehlungen zu Fragen von Architektur und Städtebau, Mobilität, Freiraum, Landschaftsplanung und Ökologie wolle der unabhängige Beirat aktiv in den Verfahrensprozess der Stadtteilentwicklung einbringen. Wichtige vom Consilium zu diskutierende Inhalte seien zudem Beteiligungsverfahren und die Sicherung qualitätsvoller Bau- und Planungskultur.

Mike Josef möchte die Sitzungsergebnisse des Consiliums regelmäßig im Planungsausschuss vorstellen, außerdem sollen die Hinweise und Empfehlungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Nachbarkommunen und der Ortsbeiräte 7 und 8 diskutiert werden. Einmal im Jahr soll zudem eine öffentliche Veranstaltung stattfinden.

Die acht berufenen Mitglieder des Consiliums sind: Frauke Burgdorff (Raumplanerin, Expertin für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung), Ulli Hellweg (Stadtplaner, ehemaliger Geschäftsführer der IBA Hamburg), Burkhard Horn (Verkehrsplaner, ehemaliger Leiter Verkehr beim Berliner Senat), Hilmar von Lojewski (Beigeordneter des Deutschen Städtetages für Stadtentwicklung, Wohnen, Bauen und Verkehr; ehemaliger Leiter Städtebau und Bauverwaltung beim Berliner Senat), Thomas Madreiter (Planungsdirektor der Stadt Wien), Antje Stokman (Landschaftsplanung und Ökologie), Silke Weidner (Stadtmanagement) und Oliver Weigel (ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung Leipzig, heute zuständig für die Nationale Stadtentwicklungspolitik, einer Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen).
 
14. Mai 2019, 11.44 Uhr
rom/red
 
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Leser-Kommentare

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Ronald M. Filkas am 16.5.2019, 18:55 Uhr:
Einen Zusammenhang zwischen den sowohl in China als auch in Indien vorhandenen massiven Problemen mit der Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und den dort „wie die Wiilden“ gebauten Kohlekraftwerken sehen Sie nicht? Aber der ist wohl auch nur „ein Gutmenschentum-Exerzierfeld“ als „Ersatzreligion von übersättigten Schwaflern“ …
 
Michael Risse am 15.5.2019, 16:42 Uhr:
Übrigens,das Wort Klima.
Ich kann es nicht mehr hören/lesen.
Diese Ersatzreligion von übersättigten Schwaflern.
Am Montag wurde diskret im Wirtschaftsteil der FAZ veröffentlicht,dass weltweit der Bau von Kohlekraftwerken zugenommen hat,während die "erneuerbare Energie-Society und ihrer "Aktivitäten" stagniert.
Indien und China bauen wie die Wilden Kohlekraftwerke und AKWs,allein schon wegen des enormen Energiebedarfs zur Stromerzeugung,vor allem zur Kühlung von Wohnungen und Büros und Fabriken,wegen der Leistungsfähigkeit der dort Lebenden und arbeitenden Landsleute, und zur Trinkwassergewinnung aus Meerwasser. Sowohl China,als auch Indien haben massive Probleme mit der Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser. FAZ vom 13.Mai,Wirtschaftsteil,Seite 18.
Aber hier im Vaterlande,wird für Horrorsummen ein Gutmenschentum-Exerzierfeld aufgebaut und finanziert,das im Endeffekt nix bringt,ausser einem Wohlfühlfaktor.
 
Michael Risse am 15.5.2019, 13:30 Uhr:
jetzt ham 'mer diesen Schwachsinn an der Backe.!

Wo bleibt der Kampf gegen Metropolenbildung?

Gegen die deutsche Variante von Banlieus a'la France!!

Die Stadt kann da oben gleich eine Polizeiwache mit 1000 Mann Besatzung einrichten!

Wo soll das Trinkwasser herkommen?

Kaum steht das Banlieu klagen Anwohner gegen die Autobahn A 5,

und die wird dann unterirdisch verlegt werden müssen.

Aber in Ortschaften rund um Frankfurt wird es immer mehr Leerstände geben.

Baut für das Geld lieber den öffentlichen Personen-Nahverkehr zu günstigeren Fahrpreisen aus.
 
parai ba am 14.5.2019, 16:53 Uhr:
Im Consilium fehlt ein Klimatologe, wie z. B. Lutz Katzschner. Der wurde aber aus "gutem" Grund nicht berufen. www.fnp.de/lokales/darum-lehnt-klimaforscher-lutz-katzschner-josefstadt-10353712.html
 
 
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