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Wohnen in Frankfurt
 

Ben-Gurion-Ring

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21 Millionen für den Bügel

Foto: © Stadt Frankfurt
Foto: © Stadt Frankfurt
Die Stadt stellt zusammen mit Bund und Land rund 21 Millionen Euro für eine Aufwertung der Siedlung Ben-Gurion-Ring im Frankfurter Norden zur Verfügung. Damit sollen in enger Absprache mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unterschiedliche Projekte realisiert werden.
„Soziale Stadt Ben-Gurion-Ring“, so heißt das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den Frankfurter Stadtteil zwischen Nieder-Eschbach und Bonames, das nun vorliegt und kürzlich vom Magistrat beschlossen wurde. „Das ISEK beschreibt Ziele und Potentiale des Ben-Gurion-Rings. Es stellt auf 238 Seiten dar, mit welchen Projekten eine Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldqualität erfolgen kann“, erklärt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Für die 16 aufgeführten Einzelvorhaben würden voraussichtlich rund 21 Millionen Euro investiert werden. Rund 12,6 Millionen Euro davon sollen aus Fördermitteln von Bund und Land kommen.

Mit dem Geld soll die Siedlung Ben-Gurion-Ring aufgewertet und weiterentwickelt werden. Unter dem Motto „Mach Deinen Bügel“ waren die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung zwischen März und Oktober 2017 dazu aufgerufen, Ideen für das ISEK einzubringen. Diese konnten sowohl online, als auch bei Veranstaltungen, in Werkstätten und bei Freiluft-Aktionen eingebracht werden. Auch weiterhin sollen die Bewohnerinnen und die Bewohner bei der Umsetzung der 16 Maßnahmen mitwirken können. „Im Zentrum aller Projekte stehen die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung. Sie sind die Expertinnen und Experten für das Leben am Bügel und mit ihrer Hilfe werden alle Projekte entwickelt und umgesetzt. Zufriedenheit mit ihrem Zuhause ist der wichtigste Indikator für das Projekt“, so Josef.

Zu den 16 Maßnahmen gehören eine Neugestaltung der Grünanlagen, die Sanierung und Instandhaltung der Spielplätze, eine Neuorganisation der Müllsammelplätze sowie die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und einem Quartierscafé. Auch Fassadensanierungen und die barrierefreie Umgestaltung der Außenanlagen sollen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisiert werden. „Die Bewohnerschaft der Siedlung, die Stadt Frankfurt und die Eigentümerinnen und Eigentümer stehen vor der spannenden Aufgabe diese Siedlung neu zu entdecken", so Josef. So könne sie auch einen neuen Blick auf ihre Qualitäten werfen und diese für die Zukunft zu stärken.
 
13. Januar 2020, 12.20 Uhr
ffm/nre
 
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