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14 neue Genossenschaftswohnungen in Kalbach
 

14 neue Genossenschaftswohnungen in Kalbach

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Wohnen auf dem Parkdeck

Foto: BWV eG
Foto: BWV eG
Der Beamten-Wohnungs-Verein (BWV) lässt ein Gebäude mit 14 Genossenschaftswohnungen in der Kalbacher Hauptstraße 117–123 errichten. Das Besondere: Diese entstehen auf einem Parkdeck. Vergangenen Freitag fand die Grundsteinlegung statt.
Die 2-4-Zimmer-Appartments entstehen über einem bereits bestehenden Parkdeck aus den 70er-Jahren. Das Parkdeck mit 24 Stellplätzen sei ohnehin sanierungsbedürftig und würde außerdem von den Anwohnerinnen und Anwohnern wenig genutzt werden. „So entstand die Idee zu dem Wohnungsbauprojekt“, sagt Martin Neckel, Vorstand des Beamten-Wohnungs-Vereins Frankfurt. Die Wohnungen entstehen oben, während der unterirdische Teil für das Parken erhalten bleibt. „Dieses Projekt ist insofern ein sehr gutes für uns, als dass es viele Themen verbindet: Wir sparen Sanierungskosten, wir können einen Neubau schaffen und neue, günstige Genossenschaftswohnungen errichten“, erläutert Neckel.

Mike Josef: „ein bezahlbares Angebot“

Das zukünftige Gebäude wird insgesamt 1000 Quadratmeter Wohnfläche bieten, die zu einem Preis von elf Euro pro Quadratmeter vor allem an Familien vermietet werden. Laut Neckel seien bereits viele Anfragen für die Wohnungen, deren Bau im Mai 2020 abgeschlossen sein soll, beim BWV eingegangen. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) betont neben der kreativen Nutzung der bereits versiegelten Fläche vor allem das bezahlbare Angebot: „Wir sind hier in Kalbach Riedberg, wenn wir hier über Neubauwohnungen sprechen, geht es um Miethöhen von 14, 15, 16 Euro pro Quadratmeter – und aufwärts. Und hier schaffen die Genossenschaften im Neubaubereich Mieten in einem beliebten Stadtteil für elf Euro im freifinanzierten Preissegment, das heißt nicht gefördert. Für Menschen, die über den Fördergrenzen liegen, ist das tatsächlich ein bezahlbares Angebot. Das ist großartig und bringt uns als Stadt Frankfurt weiter.“ Bei neuen Baulandentwicklungen gehen 15 Prozent der Flächen an Genossenschaften und gemeinschaftliche Wohngruppen. Der Schulterschluss zwischen Planungsdezernat und Genossenschaften sei enger geworden, so Josef. „Gerade in einem Wohnungsmarkt, der ja zum Teil in den vergangenen Jahren außer Rand und Band geraten ist, schaffen die Genossenschaften nachhaltig Mietpreisstabilität und bezahlbaren Wohnraum“, betonte er bei der Grundsteinlegung des Projekts „Wohnen auf dem Parkdeck“.

Neckel: „ein ungewöhnliches und innovatives Projekt“

Beim Bau in Kalbach wird die Betondecke des alten Parkdecks zum Fundament des neuen Wohnhauses umfunktioniert. Hierfür wurde der Boden des Neubaus mit 200 circa fünf Meter tiefen Mikropfählen à 20 cm Durchmesser in die darunter liegenden Trennwände der Parkboxen verstärkt, um so das Gebäude auszusteifen. Eine weitere Besonderheit ist die Sammlung des Regenwassers in einer unterirdischen Zisterne, welches dann als Brauchwasser zum Beispiel für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung genutzt wird. Auf dem Dach des dreistöckigen Gebäudes wird eine Gasbrennwertheizung mit solar betriebener Warmwasseraufbereitung und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung untergebracht. „Wir freuen uns sehr, dieses ungewöhnliche und innovative Projekt realisieren zu können, ohne einen zusätzlichen Quadratmeter Boden zu versiegeln“, betonte Neckel.

120-jähriges Jubiläum des BWV

Neben der Grundsteinlegung für den Neubau auf dem Parkdeck feierte der Beamten-Wohnungs-Verein am Freitag, den 24. Mai, auch 120-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass pflanzten Matthias Henties (Vorstand BWV) und Martin Neckel (Vorstand BWV) gemeinsam mit dem Planungsdezernenten Mike Josef den ersten von 120 Bäumen, die innerhalb der nächsten zwölf Monate vom BWV in allen Liegenschaften der Genossenschaft als Symbol für das Alter des BWV neu gesetzt werden.




Foto: v.l.n.r.: Matthias Henties (Vorstand BWV), Martin Neckel (Vorstand BWV), Mike Josef (Planungsdezernent). © Julia Heßler
27. Mai 2019
Julia Heßler
 
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