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Wohnen in Frankfurt
 

10 000 neue Wohnungen

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Ein neuer Stadtteil für Frankfurt

Foto: nb (Symbolfoto)
Foto: nb (Symbolfoto)
Angesichts der großen Wohnungsnachfrage plant die Stadt Frankfurt einen neuen Stadtteil für mehr bezahlbaren Wohnraum. Die ABG Frankfurt Holding konnte zu diesem Zweck einen Kaufvertrag für einen Teil der nötigen Grundstücksflächen abschließen.
Frankfurt kommt einer Lösung für den Wohnungsmangel ein Stück näher: Die Stadt Frankfurt plant einen neuen Stadtteil für mehr Wohnraum. Im Römer zeigt man sich begeistert von dem neuen Kaufvertrag über den ersten Teil der Grundstücksflächen von insgesamt 7,3 Hektar nahe der A5, den die AGB Frankfurt Holding abgeschlossen hat.

"Ich bin begeistert, dass wir vor Ort Partner und Unterstützung für dieses für Frankfurt so wichtige Projekt finden“, kommentiert Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). „Es geht dabei um die wohnungssuchenden Menschen in unserer Stadt, es geht um bezahlbare Wohnungen. Entgegen der Legendenbildung ist die erfolgreiche Kooperation mit den Anliegern vor Ort möglich, das erfüllt mich mit Genugtuung und Optimismus für die weitere Entwicklung unserer Heimatstadt. Mit der klaren Zustimmung der Koalitionsparteien CDU, SPD und Grünen hat die ABG nun die Rückendeckung, um den Stadtteil voranzubringen.“

Allerdings ist zu sagen, dass bisher nur ein kleiner Teil der Fläche fest erworben wurde – 1,75 Hektar östlich der A5. Laut FAZ liegt „der größere Teil der in Rede stehenden Grundstücke westlich der Autobahn. Auf diese Flächen hat die ABG eine Option, falls der Stadtteil auch jenseits der A5 entwickelt wird“. Daher fallen andere Stimmen aus dem Römer eher skeptisch aus.

10 000 neue Wohnungen könnten auf den Flächen, die an bereits bestehende Bebauungen angrenzen, entstehen. Die Infrastruktur und die erforderlichen Anschlüsse können mittelfristig umgesetzt werden. "Damit kommt die Entwicklungsmaßnahme einen erheblichen Schritt weiter. Ich stehe dazu, dass wir mit der ABG auf den Bau bezahlbarer Mietwohnungen setzen“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Perspektivisch haben wir im neuen Stadtteil gute Voraussetzungen, um auch mit unserer städtischen Wohnungsbaugesellschaft ein lebendiges Quartier zu errichten."

Frank Junker, Geschäftsführer der ABG, erläutert: "Wir haben nunmehr Grundstücksflächen erworben, auf denen wir bezahlbaren Mietwohnungsbau errichten werden im Gegensatz zu anderen Investoren, die dort sicherlich teure Eigentumswohnungen bauen würden." Gleichwohl ist das Ziel der Stadt Frankfurt am Main eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme festzusetzen. Damit erhält die Stadt Frankfurt am Main auch die notwendigen finanziellen Beiträge für Verkehrs- und soziale Infrastruktur sowie grüne Freiflächen.
14. November 2018
kal
 
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Leser-Kommentare

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Petra Leister am 14.11.2018, 22:41 Uhr:
Bezahlbare Mietwohnungen sind gut - aber bezahlbare Eigentumswohnungen für die Mittelschicht (gibt es sie noch?) sind noch besser. Damit würde man erreichen, dass Vermögen aufgebaut wird und so auch die Altersarmut bekämpfen - denn dann würde man als Rentner/in keine Miete mehr zahlen müssen und die Rente muss nur noch die Lebenshaltungskosten decken, das ist das, was bei der zu erwartenden Rentenentwicklung die Rente überhaupt noch leisten kann.
 
parai ba am 14.11.2018, 21:05 Uhr:
Vielleicht ist es auch gut, wenn die Fläche bebaut wird. Dann wird sich das Klima in der Stadt so ändern, dass wohnen in der Stadt immer unattraktiver wird, damit wird in den überwärmten Standorten die Nachfrage sinken und damit vielleicht auch die Mieten. www.fnp.de/lokales/darum-lehnt-klimaforscher-lutz-katzschner-josefstadt-10353712.html
 
Juergen Rudolph am 14.11.2018, 17:47 Uhr:
Bezahlbare Wohnungen.Das glauben die doch selbst nicht.
Das gibt bestimmt einsprüche von Steinbach die das doch nicht wollen.
 
 
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