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Corona-Forschung: Uniklinik Frankfurt leitet drei Projekte

Foto: Pexels
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Die Universitätskliniken in Deutschland wollen sich besser vernetzen, um ihre Kompetenzen in der Corona-Forschung zu bündeln. Das Frankfurter Universitätsklinikum ist an acht von 13 Projekten beteiligt, an dreien in leitender Funktion.
Um die Behandlung von Corona-Erkrankten zu verbessern und diese bestmöglich zu versorgen, existieren aktuell 13 klinikübergreifende Projekte in Deutschland. Sie sind das Ergebnis der Zusammenarbeit des „Netzwerk Universitätsmedizin“, das vor sechs Monaten gegründet wurde. Am Donnerstag wurde in Berlin über erste Zwischenstände und Aktivitäten informiert; die Frankfurter Universitätsklinik ist an acht Projekten beteiligt, an dreien in leitender Funktion.

Das „Netzwerk Universitätsmedizin“, an dem alle Universitätskliniken Deutschlands beteiligt sind, wurde im März auf Initiative von Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, Heyo K. Kroemer, gegründet. Ziel sei es, Expertisen und Ressourcen zu bündeln und sich über Erfahrungen auszutauschen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat dafür 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Projekt sei einmalig, teilte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) mit, denn es bräuchte „wirkungsvolle Konzepte, um die Menschen, die an Covid-19 erkranken, bestmöglich behandeln zu können“.

In den vergangenen sechs Monaten habe man nun aus über 280 Projektideen 13 Themenkomplexe erarbeitet. An einem Großteil davon ist die Frankfurter Universitätsklinik maßgeblich beteiligt, an dreien in federführender Position. In Frankfurt leiste man damit einen „zentralen Beitrag“, um Forschungsergebnisse schnell und wirksam nutzbar zu machen, teilte Jürgen Graf, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt und Frankfurter Projektleiter für das Netzwerk mit. „Die Universitätsmedizin zeigt in der aktuellen Pandemie, welche Bedeutung Sie für die Gesellschaft hat – in der Patientenversorgung ebenso wie in der Forschung, der Aufklärung und der Beratung.

Eines dieser Projekte ist das Verbundprojekt „EViPan Unimed“, welches die regionalen sowie nationalen und internationalen Pandemie-Managementkonzepte sichtet, um auf deren Grundlage bestmögliche Versorgungsstrategien zu entwickeln. Diese sollen in einem Modell gebündelt, um dann regional passgenau adaptiert werden zu können. Mit „NAPKON“ – kurz für Nationales Pandemie Kohorten Netz – arbeite man gerade an einem Netzwerk, das ein besseres Verständnis für Covid-19 und auch zukünftiger Pandemien schaffen soll. Das dritte Projekt, das die Frankfurter Uniklinik leitet, ist „RACOON“ – laut Netzwerk das „weltweit erstes Projekt dieser Größenordnung“. Darin werden umfassend alle radiologischen Daten von Covid-19-Fällen erfasst. Die dabei gesammelten, „hochstrukturierten Daten“ könnten Erkenntnisgewinne über die Wirkmechanismen des Virus sowie zu Risikofaktoren und möglichen Therapien liefern.
 
2. Oktober 2020, 11.49 Uhr
sie/red
 
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