Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wissen
Startseite Alle NachrichtenWissen
Goethe-Uni wählt am 15. Juli
 

Goethe-Uni wählt am 15. Juli

0

Zwei Kandidaten fürs Präsidentenamt

Nach der öffentlichen Anhörung haben sich der Hochschulrat und der erweiterte Senat der Goethe-Uni darauf geeinigt, beide Kandidaten zur Präsidentenwahl zuzulassen: Birgitta Wolff und Robert Nitsch.
Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, wird zum Jahresende sein Amt niederlegen. Zwei Kandidaten treten als mögliche Nachfolger an: Die Wirtschaftswissenschaftlerin Birgitta Wolff und der Neurowissenschaftler Robert Nitsch. Drei Stunden lang hat die öffentliche Anhörung am Mittwoch an der Goethe-Universität gedauert, die Kandidaten haben ihre Pläne und Konzepte für die Entwicklung der Hochschule im Fall ihrer Amtsübernahme präsentiert. Der Einladung des Präsidiums im Festsaal des Casinos auf dem Campus Westend waren mehr als 500 Hochschulangehörige gefolgt. Nun haben sich Hochschulrat und erweiterter Senat einstimmig darauf geeinigt, beide Kandidaten zur Wahl um das Präsidentenamt zuzulassen. Die Entscheidung soll am 15. Juli getroffen werden. Zuvor hatte eine paritätisch besetzte Findungskommission aus Senats- und Hochschulratsmitgliedern im Bewerbungsverfahren Wolff und Nitsch aus einem größeren Bewerberkreis ausgewählt und zur Anhörung eingeladen.

Birgitta Wolff hat an der Universität Witten/Herdecke, an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Harvard University Wirtschaftswissenschaften studiert. Anschließend lehrte sie an der Georgetown University in Washington. Seit 2000 hat sie den Lehrstuhl für Internationales Management an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg inne; zudem war sie seit 2002 Prodekanin und Dekanin der Fakultät. Wolff wurde 2010 zur Kultusministerin und anschließend zur Landesministerin für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt bestellt. In diesem Zusammenhang ist sie wiederholt zur beliebtesten Wissenschaftsministerin des Jahres gekürt worden; doch weil sie sich gegen die Sparpläne ihrer Regierung an den Hochschulen wehrte, verließ sie im April 2013 das Kabinett und kehrte auf ihre Professur an der Universität zurück.

Robert Nitsch hat Medizin und Philosophie in Kiel und Frankfurt studiert und war als Neuroanatom und Prodekan an der Charité in Berlin tätig und leitete dort auch den Exzellenzclusters NeuroCure. Seit 2009 ist Nitsch als Professor an der Universität Mainz tätig und dort Sprecher des Forschungszentrums Neurowissenschaften. Nitsch erforscht zelluläre Mechanismen, die bei der Störung der Netzwerkfunktion des Gehirns eine Rolle spielen. Er ist Sprecher eines 2013 neu eingerichteten Sonderforschungsbereiches der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der über das rhine-main neuroscience network (rmn2) eng mit der Goethe-Universität verbunden ist. Für seine Arbeiten erhielt er 2013 den renommierten und mit 2,5 Millionen Euro dotierten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Nitsch ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
 
18. Juni 2014, 18.15 Uhr
leg/Uni Frankfurt
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wissen
 
 
Das Ergebnis einer nicht repräsentativen, hessischen Studie zeigt, dass die Zahl der unerkannten Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Main-Gebiet offenbar relativ gering ist. Getetstet wurden 1000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Infraserv Höchst. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Unsplash
 
 
Universitätsklinik: Corona-Forschung
3
Fortschritt bei Suche nach Covid-19-Medikament
Das Institut für Biochemie II der Goethe-Universität und die Medizinische Virologie der Uniklinik konnten gemeinsam Wirkstoffe ausfindig machen, die das SARS-CoV-2-Virus verlangsamen oder stoppen können. In den USA und Kanada beginnen bald klinische Studien. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
Hessen hat mit seinen Hochschulen einen Digitalpakt im Umfang von 112 Millionen Euro geschlossen. Mit dem Geld wolle das Land „tiefgreifende Veränderungen“ in Lehre, Forschung, Infrastruktur und Verwaltung vornehmen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Helloquence/Unsplash
 
 
 
Paul-Ehrlich-Institut genehmigt Testphase
0
Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff zugelassen
Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen hat erstmals in Deutschland den Test eines möglichen Corona-Impfstoffs an Menschen zugelassen; ein Mainzer Unternehmen darf sein Mittel testen. Ende April soll mit 200 gesunden Freiwilligen gestartet werden. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Pexels
 
 
Rückholaktion der Frankfurt UAS
0
„Wir haben alle nach Hause gebracht“
Die Frankfurt University of Applied Sciences hat die Heimreise für alle ihre Studierende und Lehrkräfte aus Übersee nach Deutschland organisiert. Hochschulkoordinator Adam Lipski erklärt im Interview, wie das gelungen ist und appelliert an andere Hochschulen. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Robert Schulz | Frankfurt UAS
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  32