Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
Startseite Alle NachrichtenWirtschaft
Verdacht auf Geldwäsche
 

Verdacht auf Geldwäsche

0

Razzia in der Zentrale der Deutschen Bank

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Großaufgebot der Polizei in der Taunusanlage: Seit den frühen Morgenstunden am Donnerstag durchsuchen Einsatzkräfte die Geschäftsräume der Deutschen Bank. Es geht um den Vorwurf der Geldwäsche.
Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, durchsuchen die Beamten nicht nur die Räume der Deutschen Bank in Frankfurt, sondern insgesamt sechs Objekte in der Mainmetropole, Eschborn und Groß-Umstadt. An der Durchsuchung sind etwa 170 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Beamte der Staatsanwaltschaft, des Bundeskriminalamtes, der Steuerfahndung und der Bundespolizei. Zahlreiche Geschäftsunterlagen in schriftlicher und elektronischer Form seien bereits sichergestellt worden und werden nun ausgewertet.




Reaktion der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank äußerte sich in einer ersten Stellungnahme und bestätigte auch die Durchsuchung ihrer Frankfurter Zentrale: "Es ist richtig, dass die Polizei aktuell an verschiedenen Standorten unserer Bank in Deutschland ermittelt. Es geht um einen Sachverhalt mit Bezug auf Panama Papers. Wir werden umgehend kommunizieren, sobald wir mehr Details haben". Zudem kündigte die Finanzinstitution an, "vollumfassend" mit den Behörden zu kooperieren.



Zwei Mitarbeiter im Fokus der Ermittlungen
Ermittelt wird gegen zwei Mitarbeiter der Deutschen Bank im Alter von 46 Jahren und 50 Jahren sowie gegen "bislang nicht identifizierte Verantwortliche des Unternehmens", heißt es bei der Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf lautet Geldwäsche. "Nach einer Auswertung des beim Bundeskriminalamtes vorliegenden Datenbestandes der sogenannten „Offshore-Leaks“ und „Panama Papers“ ergab sich der Verdacht, dass die Deutsche Bank AG Kunden bei der Gründung von sogenannten „Offshore-Gesellschaften“ in Steuerparadiesen behilflich war und dabei Gelder aus Straftaten auf Konten der Deutsche Bank AG transferiert wurden, ohne dass die Bank Geldwäscheverdachtsanzeigen erstattete", teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Den beschuldigten Mitarbeitern wird vorgeworfen, keine Verdachtsanzeigen wegen Geldwäsche gegen die in die Steuerhinterziehung eingebundenen Offshore-Gesellschaftten erstattet zu haben, bevor im April 2016 die sogenannten Panama Papers veröffentlicht wurden. Bereits "seit Beginn der jeweiligen Geschäftsbeziehungen" habe es ausreichende Anhaltspunkte für den Verdacht der Geldwäsche gegeben.
29. November 2018
Nicole Nadine Seliger
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Tourismus in Frankfurt wächst
0
September mit Rekordergebnis
Seit Datenerhebung gab es noch nie so viele Übernachtungen in Frankfurt wie im September 2018. Die Zahlen zeigen auch, dass Frankfurt nicht nur eine geschäftige Pendlerstadt ist, sondern auch als Städtereiseziel immer beliebter wird. – Weiterlesen >>
Text: Karl Linsler / Foto: © Nicole Brevord
 
 
In unserer Titelstory des aktuellen JOURNAL FRANKFURT widmen wir uns der Start-up-Szene Frankfurts. Einer der Gründer ist Andreas Schemm, der mit Vreo die Werbe-Möglichkeiten in Computerspielen revolutionieren möchte. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: © Vreo
 
 
Am vergangenen Montag begann die diesjährige Fair Finance Week. Die Auftaktveranstaltung, welche das Thema der gesamten Woche umreißen sollte, befasste sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Nachhaltigkeit im Finanzwesen. – Weiterlesen >>
Text: Karl Linsler / Foto: @ kal
 
 
 
Ab dem 5. November beginnt die Fair Finance Week in Frankfurt. An fünf Abenden finden Vorträge unter dem Titel „Change Finance – die Banken auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“ statt. – Weiterlesen >>
Text: kal / Foto: © Harald Schröder (Symbolbild)
 
 
Dass durch Online-Versandhändler wie Amazon Buchhandlungen Kunden verlieren, ist nur wenigen Menschen bewusst. Autor Johannes Bröckers will in seinem neuen Buch darüber aufklären und Kunden zum Kauf in stationären Buchhandlungen motivieren. – Weiterlesen >>
Text: ms / Foto: Westend Verlag
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  89 

Twitter Activity