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„Tiefgreifende Restrukturierung“
 

„Tiefgreifende Restrukturierung“

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Commerzbank plant Abbau von 10 000 Stellen

Foto: © Unsplash/Sanjay B.
Foto: © Unsplash/Sanjay B.
Bis 2024 plant die Commerzbank die Schließung von mehr als 300 Filialen in ganz Deutschland. Dabei sollen 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. Eine endgültige Entscheidung darüber sei allerdings noch nicht gefallen.
Die Commerzbank AG plant, bis 2024 deutschlandweit 10 000 Vollzeitstellen zu streichen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, beträfe das jeden dritten Arbeitsplatz. Für die nächsten Jahre habe die Bank eine „tiefgreifende Restrukturierung“ geplant. Entschieden ist dabei allerdings noch nichts. Der Vorstand habe dem Aufsichtsrat einen Entwurf des neuen Strategieprogramms vorgelegt, heißt es von Seiten der Commerzbank. Der Aufsichtsrat solle nun am 3. Februar darüber entscheiden, bevor der Vorstand die neue Strategie beschließt.

Mit den geplanten Maßnahmen wolle man sich auf seine Stärken konzentrieren und die Leistungsfähigkeit der Privatbank sichern, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Knof am Donnerstag. „Unsere Ziele sind sehr anspruchsvoll, aber wir werden alles Notwendige tun, um sie zu erreichen. Die Bank wird damit Wert für Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer und die Gesellschaft als Ganzes schaffen“, so Knof. Eines dieser Ziele sei es, die Kosten 2024 im Vergleich zum vergangenen Jahr um 1,4 Milliarden Euro, also etwa 20 Prozent, zu reduzieren. Auf diese Weise solle die Bank deutlich profitabler werden.

Ein wesentlicher Punkt auf der Agenda der Commerzbank ist zudem der Ausbau der digitalen Angebote für Kund:innen sowie der gesamten Geschäftsprozesse. Etwa 1,7 Milliarden Euro sollen dafür in den kommenden vier Jahren in die IT investiert werden. In diesem Zuge werde auch das Filialnetz erheblich verkleinert. Von aktuell 790 Filialen sollen nach der Restrukturierung deutschlandweit noch 450 übrigbleiben, teilte die Bank mit. Mit Blick auf den erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen werde die Commerzbank „alles daransetzen, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern faire und – soweit möglich – sozialverträgliche Lösungen“ zu vereinbaren.
 
29. Januar 2021, 12.26 Uhr
loe
 
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Leser-Kommentare

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Thomas Szymanski am 30.1.2021, 12:56 Uhr:
"Es ist ein trauriger Trend, dem viele Arbeitsplätze zum Opfer fallen. - Vor allem aber können in Zukunft dann z.B. ältere Menschen, die auf Filialen angewiesen sind, dies kaum noch wahrnehmen, wenn es davon bundesweit nur noch 450 gibt. - Soll das kundenfreundlich sein? - Wohl kaum." -Thomas Szymanski, Frankfurter Puppenspieler
 
 
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