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Studie zur Frauenquote in Führungspositionen
 

Studie zur Frauenquote in Führungspositionen

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Offenbach: Über 50 Prozent Frauen in Topetagen

Foto: Symbolbild © Pexels
Foto: Symbolbild © Pexels
Eine Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen untersucht den Anteil an Frauen in Führungspositionen kommunaler Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Frankfurt in einer Sache doch noch von Offenbach lernen kann.
Eine Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen untersucht die Frauenquote kommunaler Unternehmen. Noch immer sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Eine Stadt geht aber mit gutem Beispiel voran: Offenbach. Dort macht der Anteil von Frauen in der Chefetage ganze 54 Prozent aus. In Frankfurt dagegen liegt die Frauenquote bei nur bei 10,5 Prozent. Damit ist sie im benachbarten Offenbach etwa fünf Mal so hoch. In anderen Städten wie Braunschweig, Flensburg, Ludwigshafen und Neunkirchen gab es im Untersuchungszeitraum April/Mai 2019 dagegen keine einzige weibliche Führungskraft. In Kassel waren es 29 Prozent, in Wiesbaden knapp 19 und in Darmstadt etwa 15 Prozent. Die Studie zeigt auch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West auf. So kamen die neuen Bundesländer auf eine Frauenquote von fast 24 Prozent, wohingegen der Frauenanteil in den alten Bundesländern bei nur rund 14 Prozent liegt.

Ausgewertet wurden 1463 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten. Dabei wurden Stadtstaaten, Landeshauptstädte und die vier größten Kommunen je Bundesland verglichen. Zwar stieg der Anteil weiblicher Führungskräfte seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 1,3 Prozentpunkte auf 19,3 Prozent, die Repräsentation liege aber weiterhin unter den von der Politik vielfach formulierten Zielen, sagte Studienleiter Ulf Papenfuß. Besonders in den Bereichen Zoologische Gärten, Landschaftspflege und Naturschutz, Gesundheit und Soziales sowie in Krankenhäusern ist ein höherer Anteil an Frauen zu finden.
 
16. Juli 2019, 12.21 Uhr
ez
 
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