Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
Startseite Alle NachrichtenWirtschaft
Sparkurs durch Corona-Krise
 

Sparkurs durch Corona-Krise

0

Lufthansa baut weitere Stellen ab

Foto: Lufthansa AG
Foto: Lufthansa AG
Die Corona-Krise zwingt die Lufthansa zu größeren Sparmaßnahmen als bislang erwartet: Die Flottengröße soll weiter reduziert und Personal abgebaut werden. Das Unternehmen hat nun das dritte Paket zur Restrukturierung verabschiedet.
Die Lufthansa wird aufgrund der Corona-Krise noch weitere Kürzungen vornehmen. Grund dafür ist die fehlende Aussicht auf Erholung des internationalen Luftverkehrs, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Mindestens 150 Flugzeuge der 760 Maschinen starken Flotte würden nicht mehr abheben. Bislang war man von einer Verkleinerung von rund 100 Maschinen ausgegangen. Aus diesem Grund müssten auch mehr als die bereits angekündigten 22 000 Vollzeitstellen abgebaut werden.

Die Erholung des Luftverkehrs verlaufe „deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet“, heißt es seitens des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Während man zunächst noch für das vierte Quartal des Jahres mit einer Produktivität von etwa 50 Prozent unter dem Vorjahreswert kalkuliert habe, müsse man diese Zahl nun auf etwa 20 bis 30 Prozent korrigieren. Mit dem Ende der Sommerreisezeit gingen nun auch die Passagierzahlen wieder zurück, heißt es seitens Europas größter Fluggesellschaft. Dementsprechend wurde am Montag das dritte Paket des konzernweiten Restrukturierungsprogramms „ReNew“ beschlossen.

Darin vorgesehen ist unter anderem die Flottenkürzung um 150 Maschinen bis zur Mitte des Jahrzehnts, dabei sollen unter anderem die acht verbleibenden Großraumflugzeuge des Airbus A380 in den Langzeitparkmodus überführt werden. Sechs Maschinen dieses Typs seien bereits im Frühjahr außer Dienst gestellt worden. Auch Flugzeuge vom Typ A340-600 werden dauerhaft am Boden bleiben, könnten jedoch im Fall eine Markterholung reaktiviert werden, heißt es in der Mitteilung.

Eine Folge dieser Kürzungen sei auch, dass nun mehr Vollzeitstellen abgebaut werden müssten als geplant. Bislang war der Abbau von 22 000 Stellen vorgesehen, wie viele Jobs genau wegfallen, teilte das Unternehmen nicht mit. Für das erste Quartal 2021 sei auch eine „verschlankte Führungsstruktur“ vorgesehen: Die Anzahl der Leitungspositionen soll um 20 Prozent reduziert werden.
 
22. September 2020, 13.34 Uhr
sie/red
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Estnische IT-Start-ups zu Besuch
0
Frankfurt und Tallinn vernetzen sich
Estland gilt europaweit als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Das betrifft insbesondere auch die Verwaltungsebene des Landes. Bei einem Treffen will die Wirtschaftsförderung Frankfurt nun die Vernetzung von Start-ups und Unternehmen aus Frankfurt und Tallinn vorantreiben. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash/Jordan Harrison
 
 
Am Dienstag stellte die Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding ihren Geschäftsjahresbericht für 2019 vor. Demnach wurden 719 Wohnungen fertig gestellt und ein Konzernüberschuss von 68,7 Millionen Euro verzeichnet. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash/Igor Flek
 
 
Die Stadt Frankfurt erhält aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ 440 Millionen Euro, um die durch die Corona-Krise entstandenen Gewerbesteuerausfälle auszugleichen. Das gab der Hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Freitag bekannt. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
 
Architekturwettbewerb für Millennium-Areal
0
Millennium Tower soll Deutschland größtes Hochhaus werden
Der Millennium Tower soll mit 260 Metern Deutschlands größtes Hochhaus in Frankfurt werden. Mit einem Architekturwettbewerb suchen die Stadt und das Immobilienunternehmen CA Immo nach dem besten Entwurf für das seit über 20 Jahren geplante Millennium-Areal. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: © CA Immo
 
 
Auch in den kommenden Monaten wird es ruhig auf dem Frankfurter Messegelände bleiben: Bis einschließlich März werden keine physischen Messen stattfinden. Darüber hinaus ist die Zusammenlegung mehrerer Messen geplant. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Messe Frankfurt GmbH/Valentin
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  97