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Mit dem Smartphone durch den Kiez
 
Mit dem Smartphone durch den Kiez
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App durchs Bahnhofsviertel
Das Bahnhofsviertel dürfte wohl der einzige Stadtteil sein, dem jetzt eine eigene App gewidmet wurde. Interessante Firmen, gute Lokale und schöne Läden – wo es sie gibt und wie man hinkommt, das verrät die Applikation fürs Smartphone.
Es gibt ja Menschen, die würden ihr iPhone im Bahnhofsviertel nicht offensichtlich spazieren führen – jede Woche berichtet die Polizei wieder über Handydiebstähle bei Passanten. Dabei gibt es ab sofort einen guten Grund mit dem Smartphone durchs Viertel zu laufen, denn die im Bahnhofsviertel ansässige Agentur Vier für Texas hat gemeinsam mit GuideWriters eine Art Reiseführer fürs Smartphone entwickelt. Wer also gerade durch die Rotlichtmeile irrt und eigentlich doch nur eine gute Pizzeria sucht, der wird mit der App genauso fündig wie derjenige, der wissen will, wer in dem Stadtteil mit seinen 2000 Einwohnern, mit einem interessanten Unternehmen ansässig ist. Nicht nur zur alljährlichen Bahnhofsviertelnacht wird den Frankfurtern bewusst, dass sich in dem oftmals zu Unrecht verschrienen Viertel viel Potential verbirgt und so manche Schätze zu finden sind. Oder hätten Sie gewusst, dass das Internetinfrastrukturunternehmen Denic im Bahnhofsviertel zu Hause ist? Wer eine Homepage mit der Endung .de einrichten will, kommt nicht an dem Unternehmen in der Kaiserstraße vorbei.

Die kostenlose App soll die User informieren, die Menschen zum Ort bringen und die Interessenten als Gruppe zusammenhalten, sagt Philipp Erlach von Vier für Texas. Die Stadt Frankfurt hat die App-Entwicklung für das Standortmarketing mit einem „mittleren fünfstelligen Betrag“, wie Wirtschaftsdezernent Markus Frank verklausuliert sagt, gefördert. Das sei eine gute Investition. Auch wenn die Inhalte der App nicht alle neu sind, einige kennt man bereits von den zwei Buchveröffentlichungen der Agentur Vier für Texas, dem Anwender kann das egal sein – informativ ist das Smartphonetool allemal. „Viele reduzieren das Bahnhofsviertel auf Probleme mit der Sicherheit und der Sauberkeit. Dabei gibt es in dem Viertel so viel mehr.“ Man sei auf die Bewohner, die Geschäftstreibenden und Kreativen im Viertel angewiesen, um das Image des Viertel zu verändern, sagt Markus Frank. Ein jeder müsse wie bei einem Orchester seinen Beitrag zum Gelingen beitragen. 50 000 Euro hat anscheinend die Stadt dazu gegeben. Und die App stammt jetzt auch aus dem Kiez und ist für den Kiez.
Mehr zur App erfährt man unter: www.frankfurt-bahnhofsviertel.de
5. August 2013
Nicole Brevoord
 
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