Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
Startseite Alle NachrichtenWirtschaft
Kein Pressedienst Frankfurt mehr
 

Kein Pressedienst Frankfurt mehr

1

Frankfurter Rundschau beendet Zwei-Klassen-Gesellschaft

Foto: Andreas Arnold
Foto: Andreas Arnold
Bei der Frankfurter Rundschau machten bisher vor allem Journalisten die Zeitung, die ihr Geld von einem externen Dienstleister bekamen. Das soll nun mit der Gründung der FR Redaktion Gesellschaft ein Ende haben.
Den beiden Chefredakteuren der Frankfurter Rundschau, Bascha Mika und Arnd Festerling, war die Teilung ihrer Redaktion naturgemäß ein Dorn im Auge. Auf der einen Seite die Redakteure der Frankfurter Rundschau, festangestellt und mit nicht eben schlechten Verträgen ausgestattet. Auf der anderen Seite: Pauschalisten der Pressedienst Frankfurt GmbH (PDF), die im Grunde die gleiche Arbeit machten – nur eben schlechter dafür bezahlt wurden. Und noch schlimmer: Die Mitarbeiter sind auch räumlich voneinander getrennt, haben einen eigenen Eingang im gleichen Gebäude.

Die Geschäfte hatte der frühere Eigner der FR einst ausgelagert, um den Nimbus von Scheinselbständigen loszuwerden. Die neuen Eigentümern Societät und FAZ hatten die Struktur übernommen – in die damals neugegründete Frankfurter Rundschau Gesellschaft wurden nur etwas über 30 Redakteure eingegliedert, die übrigen verblieben bei der PDF.

Mit der Tochterfirma FR Redaktion Gesellschaft soll damit nun Schluss sein. Von ihr sollen die Mitarbeiter der PDF mit festen Verträgen übernommen werden. Die Kosten sollen dadurch sogar leicht steigen – wenn sich auch an den kärgeren Löhnen nichts ändert. "Das der Verlag in die Frankfurter Rundschau investiert und an ihre Zukunft glaubt, ist eine sehr gute Nachricht", sagt Chefredakteur Arnd Festerling. Mit etwas über 90 Redakteuren wird künftig die Zeitung gemacht. Wie es heißt, soll auch die räumliche Trennung aufgehoben werden – die PDF-Mitarbeiter ziehen dann auf die Flure der Redaktion.

Am Dienstagabend wurde die Neustrukturierung bei einem kleinen Buffet gefeiert – wenn auch bei manchem mit dem unbehaglichen Gefühl, dass das alles noch zu gut ist, um wahr zu sein. Eine neue Struktur, die man begießen kann? Das hatte es bei der FR schon lange nicht mehr gegeben.
 
20. April 2016, 11.20 Uhr
nil
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Brigitte Schulz am 20.4.2016, 13:18 Uhr:
Gratulation an die Rundschau. Sie hat sich wirklich aus der Krise wieder herausgearbeitet und wird immer besser. Setzt tolle Schwerpunkte. Und junge, super ausgebildete, engagierte JournalistInnen an den Katzentisch zu verbannen, was viele machen, einfach weil es geht, ist ärgerlich. Die FR hört damit auf. Konsequent. Klasse.
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Fair Finance Week 2019
0
Trends und Hürden der Bankenwelt
Zum sechsten Mal lädt das Fair Finance Network Frankfurt interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Finanzwissensaustausch ein. Von Montag bis Freitag werden verschiedene Trends und Herausforderungen der Finanzbranche diskutiert. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Harald Schröder
 
 
2016 wurden die Ex-Deutsche-Bank Chefs Rolf Breuer, Josef Ackermann und Jürgen Fitschen in München vom Vorwurf des Prozessbetruges freigesprochen, die Staatsanwaltschaft ging in Revision. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte am heutigen Donnerstag den Freispruch. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Deutsche Bank
 
 
Phishing-Mails
0
Datenklau per E-Mail
Gefälschte E-Mails, mit denen Betrüger wichtige Daten stehlen wollen, sind jeden Tag millionenfach im Umlauf. Tech-Konzerne wie Amazon, Apple, Paypal, aktuell Thomas Cook und vor allem Banken bleiben Hauptziele von Kriminellen. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Pixabay
 
 
 
Neueröffnung am Campus Westend
0
Ein Haus für die Arbeit
Am Campus Westend ist am vergangenen Mittwoch das neue House of Labour eröffnet worden. Darin vereinigen sich die Academy of Labour und die Europäische Akademie der Arbeit. Ziel ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein Studium zu ermöglichen. – Weiterlesen >>
Text: Nathanael Reuter / Foto: Stadt Frankfurt/Holger Menzel
 
 
In vielen deutschen Großstädten liegen Institute von Volksbank und Sparkasse nah beieinander. Noch näher sollen künftig 26 Filialen in Hessen betrieben werden. Dadurch soll der Kostendruck sinken und gleichzeitig die Präsenz in der Fläche sichergestellt werden. – Weiterlesen >>
Text: Sheera Plawner / Foto: Taunus Sparkasse/Frankfurter Volksbank
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  92