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Fair Finance Week eröffnet
 
Fair Finance Week eröffnet
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Die Welt retten an 5 Abenden
Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
17 Nachhaltigkeits-Ziele haben die Vereinten Nationen, denen sich auch Deutschland verpflichtet hat. Während der Fair Finance Week wird diese Woche jeden Abend darüber diskutiert, welchen Beitrag die Finanzwirtschaft dabei leisten kann.
Welche Chancen stecken hinter den 17 Nachhaltigkeits-Zielen der Vereinten Nationen? Mehrere Expertinnen und Experten kommen diese Woche in Frankfurt zusammen, um der Frage nachzugehen. Als Basis einer nachhaltigen Welt haben diese 17 Ziele bisher in der Wirtschaft und Öffentlichkeit noch eine viel zu kleine Rolle gespielt.

Experten aus der Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft kommen in Frankfurt zusammen, um die Chancen dieser Ziele aufzuzeigen. Die Fair Finance Week wurde am Montag von der Staatssekretärin im Hessischen Umweltministerium, Beatrix Tappeser, eröffnet. Die Woche soll deutlich machen, dass Antworten auf Megatrends wie Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit möglich sind. Und dass eine faire Finanzwirtschaft dafür eine wichtige Voraussetzung ist.

Nach dem Auftakt zum Thema "17 nachhaltige Ziele, um die Welt zu retten – Welchen Beitrag muss die Finanzwirtschaft leisten?" stellen die Diskussionen an den kommenden Abenden einen Schwerpunkt in den Mittelpunkt.

Dienstag: Ernährung weltweit sichern
In Ägypten hat die Sekem Wüstenboden in Ackerland verwandelt. In Frankfurt engagieren sich Menschen für eine solidarische Landwirtschaft. Am Dienstag wird darüber diskutiert, vor welchen Herausforderungen die Welt steht, wenn es um unser tägliches Essen geht und was unser Essen mit dem Hunger weltweit zu tun hat.

Mittwoch: Wir brauchen Wachstum – aber welches?
Mit kurzen Impulsvorträgen werden Fragestellungen rund um Wachstum vorgestellt und im Anschluss gemeinsam diskutiert. Es geht darum, welche Art von Wachstum die Gesellschaft benötigt, wie ein nachhaltiges Wachstum aussehen kann vor dem Hintergrund des weltweiten, zu hohen Ressourcenverbrauchs und ob ein Grundeinkommen eine Möglichkeit für ein sozialeres Wachstum bietet.

Donnerstag: Klimaentwicklung und Finanzen – Wie hängt das zusammen?
„Erneuerbare Energien für alle“ und „umfassender Klimaschutz“ sind zwei Kernziele der 17 Nachhaltigkeits-Ziele. Ohne den Kampf gegen den Klimawandel sind auch die anderen dieser Ziele nicht zu erreichen. Gerade auch die Finanzmärkte sind gefordert ihren Beitrag in diesem Kontext zu leisten. Der Abend soll einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge geben und Lösungen vorstellen. In der anschließenden Podiumsrunde soll diskutiert werden, was Privatanleger und institutionelle Investoren tun können und welche Wirkung Klimafonds oder grüne Anleihen haben.

Freitag: Gutes Geld für eine gerechtere Welt – was können die Kirchen und nachhaltige Banken beitragen?
Am Freitag wird über die Schere zwischen Arm und Reich vor allem in der globalisierten Weltordnung diskutiert. Ob Fonds und Investments helfen können, Hunger und Ungerechtigkeit in der Welt zu überwinden und ob es ausreicht, auf Spekulation mit Nahrungsmitteln zu verzichten, den Aufbau von Infrastruktur und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung zu fördern und Waffengeschäfte auszuschließen. Besonders im Blick sind an dem Abend die kirchlichen Institutionen und ethisch orientierten Banken. Nach Impulsvorträgen soll gemeinsam mit dem Publikum diskutiert werden.

>> Das Programm mit allen Rednern, Veranstaltungsorten und Uhrzeiten unter www.fair-finance-frankfurt.de.
14. November 2017
tm
 
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