Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
Startseite Alle NachrichtenWirtschaft
Fair Finance Week 2019
 

Fair Finance Week 2019

0

Trends und Hürden der Bankenwelt

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Zum sechsten Mal lädt das Fair Finance Network Frankfurt interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Finanzwissensaustausch ein. Von Montag bis Freitag werden verschiedene Trends und Herausforderungen der Finanzbranche diskutiert.
Die Finanzbranche befindet sich im Umbruch: Kulturwandel, künstliche Intelligenz, die anhaltende Niedrigzinspolitik bedeuten viele Herausforderungen. Es bedarf neuer Ideen, damit daraus kein Durchbruch nach unten wird. Wie eine Veränderung hin zu mehr Fairness und Umweltbewusstsein funktionieren könnte, möchte die Fair Finance Week erörtern. Die diskussionsreiche Woche wird vom 2014 gegründeten Fair Finance Network Frankfurt organisiert, einem Netzwerk von in Frankfurt ansässigen Banken und Finanzunternehmen, und findet dieses Jahr vom 11. bis 15. November zum sechsten Mal statt.

Mitglieder sind die Evangelische Bank Frankfurt, GLS-Bank Frankfurt, Triodos Bank Deutschland und Oikocredit Hessen-Pfalz – allesamt Pioniere im Bereich nachhaltige Finanzen. Sie möchten die Debatte mit Unterstützung von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kirchen, NGOs und zivilgesellschaftlichen Gruppierungen in der Öffentlichkeit vorantreiben. Seit einigen Jahren finden nachhaltige Geldanlagen immer mehr Interesse. Notwendige Konsequenzen aus dem Cum-Ex-Skandal sowie entsprechende Maßnahmen, um Ähnliches künftig zu verhindern, werden ebenfalls thematisiert. Aus der Diskussion über das konventionelle Finanzsystem ergeben sich gleichzeitig Fragen, wie ein alternatives auf sozialen Nutzen ausgerichtetes Bankwesen funktioniert: Wie sieht das Banking der Zukunft aus? Welche Rolle spielt Geld bei der Wende zu mehr Nachhaltigkeit? Wie nachhaltig und fair sind Banken im Bereich Menschenrechte?

„Finanzmärkte müssen die Zukunft, die wir uns als Gesellschaft wünschen, mitgestalten. Schon lange ist offensichtlich, dass Investitionsentscheidungen gesellschaftliche Entwicklungen und Schieflagen weltweit beeinflussen oder sogar bedingen. Das muss sich ändern“, erklärt Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende, die Kooperationspartner der Fair Finance Week ist. Die Auftaktveranstaltung am Montag in der IHK Frankfurt umreißt unter dem Titel „Finanzwelt – Quo vadis?“ das Themenfeld, setzt Impulse und wirft die zentralen Leitfragen für die Fair Finance Week auf. Die Woche bietet eine umfassende Tour durch Trends, Chancen und Hürden der Bankenwelt. Den Abschluss bildet am Freitag eine Diskussion zum Thema „Banken und Menschenrechte“ im Haus am Dom. Alle Vortrags- und Diskussionsabende beginnen um 19.30h, um Anmeldung wird gebeten, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen, Anmeldung und das genaue Programm finden Sie hier.
 
7. November 2019, 10.48 Uhr
Sheera Plawner
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Die chinesische Videoplattform TikTok gilt derzeit als die sich am schnellsten verbreitende App weltweit. Das Unternehmen Bytedance, dem TikTok gehört, ist aufgrund von Datenschutzbedenken umstritten. Dennoch bewirbt sich Frankfurt als Standort für eine europäische Zentrale. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Kon Karampelas/Unsplash
 
 
Bilanz zu Corona-Soforthilfen
0
6,6 Milliarden für Hessens Unternehmen
Seit Anfang April hat die Hessische Landesregierung bereits Finanzhilfen in Höhe von 6,6 Milliarden Euro an Unternehmen ausgezahlt. Trotz eines leichten Aufwärtstrends in der Wirtschaft sollen weitere Maßnahmen getroffen werden. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Pexels
 
 
Die Ermittlungen im Cum-Ex-Komplex gehen weiter: Seit Dienstagmorgen werden in Berlin und Frankfurt beim Bundesverband deutscher Banken die Büros durchsucht. Mitarbeitende sind von dem Verfahren jedoch nicht betroffen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
 
Bedingt durch die Covid-19-Pandemie verzeichnet die Flughafenbetreiberin Fraport einen massiven Umsatzeinbruch. Im zweiten Quartal dieses Jahres machte das Unternehmen 182 Millionen Euro Verlust. Infolgedessen will die Fraport bis zu 4000 Stellen streichen. – Weiterlesen >>
Text: rom / Foto: Fraport AG
 
 
Corona-Krise trifft Airline-Beschäftigte
1
Ryanair schließt Basis am Flughafen Hahn
Die Billigairline Ryanair will zum 1. November ihren Standort am Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück aufgeben. Weitere Flughäfen in Deutschland sollen folgen. Rund 170 Pilotinnen und Piloten sollen von den Schließungen betroffen sein. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Piotr Mitelski/Ryanair
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  96