Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
 

Dippemess in the City

0

Mehr Menschen für die Zeil

Foto: Holger Ullmann/© Stadt Frankfurt
Foto: Holger Ullmann/© Stadt Frankfurt
Mehr Leben – und Umsatz – für die Innenstadt: Vor dem Hintergrund des kürzlich vorgestellten „Frankfurt-Plans“ soll die Dippemess auf die Zeil umziehen. Möglichst bereits in diesem Sommer und hoffentlich mit shoppingwilligen Besucher:innen im Gepäck.
Die Frankfurter Innenstadt muss wiederbelebt werden; nicht zuletzt in Folge der Corona-Pandemie herrscht dort derzeit Grabesstimmung. Doch auch schon vor den getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus war klar, dass Zeil und Co. ein Attraktivitätsschub gut täte. Bereits Mitte Januar präsentierte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) den „Frankfurt-Plan“ , der unter anderem Straßenfeste auf der Zeil vorsieht, um „Shoppingwillige“ in die Stadt zu locken und so Gewerbetreibende zu unterstützen.

Nun geht der Oberbürgermeister noch etwas weiter. Sein Vorschlag: Die Dippemess, größtes Volksfest der Rhein-Main-Region, soll in diesem Sommer in der Innenstadt stattfinden und nicht wie in den vergangenen fünf Jahrzehnten auf dem Festplatz am Ratsweg. „Die Dippemess kimmt haam“, sagt Feldmann dazu, denn bis 1967 sei das Volksfest ohnehin auf dem Römerberg zu Hause gewesen. Damals stand allerdings auch noch eher der Haushaltswarenmarkt, dem die Dippemess ihren Namen verdankt (Dippe = Keramikgut), im Fokus. Mit den immer prominenter werdenden Fahrgeschäften und der stärkeren Entwicklung hin zu einem vergnüglichen Volksfest wurde der Umzug an den Ratsweg notwendig.

Vergangenes Jahr wollte die Dippemess ihr 675-jähriges Bestehen feiern; coronabedingt musste das Fest ausfallen. Auch der diesjährige Frühjahrstermin, 26. März bis 18. April, ist nicht realisierbar. Oberbürgermeister Feldmann scheint jedoch zuversichtlich zu sein, dass die Infektionszahlen, entgegen der meisten Expert:innenmeinungen, bis zum Sommer dieses Jahres wieder so weit gesunken sein werden, dass eine Veranstaltung mit mehreren hunderttausend Besucher:innen stattfinden kann. „Eine ‚Dippemess in the City‘ wäre auch der passende Rahmen, um das 675-jährige Jubiläum von 2020 nachzuholen“, so Feldmann. „Eine Mischung aus Tradition und Moderne, angebunden an die beliebteste Einkaufsstraße Deutschlands – das ist aus meiner Sicht genau das Signal, das wir für den Aufbruch nach dem harten Corona-Winter brauchen.“

Auf der „beliebtesten Einkaufsstraße Deutschlands“ könnten sich also in den heißen Monaten zahllose Fressbuden, Auto-Scooter und andere Fahrgeschäfte aneinanderreihen; dazwischen Menschenmassen, die hoffentlich konsumwillig genug sind, um den Weg auch in die angrenzenden Läden zu finden. Kann das aufgehen? „Jetzt könnte die Dippemess helfen, die Innenstadt im Rahmen des von mir initiierten ‚Frankfurt-Plans‘ zu beleben“, zeigt sich Feldmann überzeugt von seiner Idee. „Damit schließt sich der Kreis. Denn ursprünglich war sie ein reiner Verkaufsmarkt. Unsere Zeil mit ihren vielen bunten Schaufenstern ist gewissermaßen eine moderne Weiterentwicklung.“
 
1. Februar 2021, 12.26 Uhr
rom
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Jahrelang verzeichnete die Frankfurter Tourismusbranche hohe Zahlen. Im vergangenen Jahr sorgten Lockdown, Reisebeschränkungen und Beherbergungsverbote für deutliche Einbrüche: Die Übernachtungen in Frankfurt gingen um mehr als 60 Prozent zurück. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: Symbolbild © Pexels
 
 
Hessischer Landeshaushalt
0
Weniger Schulden als erwartet
Am Montag hat Hessens Finanzminister Michael Boddenberg den Haushaltsabschluss 2020 veröffentlicht. Wie sich zeigt, sind die Spuren der Corona-Pandemie nicht ganz so drastisch wie es die Landesregierung im Frühjahr noch prognostiziert hatte. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pixabay
 
 
Nachdem die Pläne der Commerzbank schon im Januar öffentlich geworden waren, sind sie jetzt beschlossen: Bis 2024 sollen deutschlandweit mehr als 300 Filialen geschlossen und 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: Unsplash/Paul Fiedler
 
 
 
„Tiefgreifende Restrukturierung“
1
Commerzbank plant Abbau von 10 000 Stellen
Bis 2024 plant die Commerzbank die Schließung von mehr als 300 Filialen in ganz Deutschland. Dabei sollen 10 000 Vollzeitstellen gestrichen werden. Eine endgültige Entscheidung darüber sei allerdings noch nicht gefallen. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: © Unsplash/Sanjay B.
 
 
Messe Frankfurt sagt weitere Präsenzmessen ab
0
Trendmessen auf 2022 verschoben
Vergangenen September wurden alle Präsenzmessen auf dem Frankfurter Messegelände im ersten Quartal 2021 abgesagt. Nun gibt die Messe Frankfurt weitere Verschiebungen auf das Frühjahr 2022 bekannt. – Weiterlesen >>
Text: srs / Foto: Messe Frankfurt GmbH, Jacquemin
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  98