Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wirtschaft
 

Corona-Krise

0

Milliarden-Minus für Landeshaushalt

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay
Der hessische Finanzminister Michael Boddenberg hat am Mittwoch die Hessen-Zahlen zur Steuerschätzung veröffentlicht. Demnach muss das Land aufgrund der Corona-Krise mit einem Milliardenverlust rechnen.
Auf 2,2 Milliarden Euro schätzte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwochmorgen die Steuerausfälle 2020 aufgrund der Corona-Pandemie. Bis 2024 erwarte er einen Verlust von rund 8,3 Milliarden Euro für den Landeshaushalt – eine Verbesserung zu der September-Schätzung des Arbeitskreises Steuerschätzung. Dieser hatte im September den Verlust auf rund 340 Millionen Euro mehr geschätzt. „Die aktuelle Schätzung zeigt, dass Zuversicht angesagt ist, wenn wir alle zusammen die Infektionszahlen im Griff behalten. Dann hat unsere Wirtschaft die Chance, sich schneller zu erholen als gedacht. Die Verbesserungen zwischen den Schätzungen aus dem September und dem November gehen darauf zurück, dass Unternehmen und Beschäftigte im dritten Quartal im wahrsten Sinne gute Arbeit geleistet haben. Das drückt sich in Steuerzahlungen aus“, sagte Boddenberg.

Er mahnte jedoch auch, sollte es nicht gelingen, die Infektionszahlen beherrschbar zu halten, dass weitere Einschränkungen und damit unweigerlich sinkende Steuerzahlungen folgen würden. Die November-Steuerschätzung sei daher fast schon wieder hinfällig, „denn die Einschränkungen, an die wir uns alle genau in diesem November halten müssen, können in ihr noch nicht abgebildet sein“, erläuterte Boddenberg. Die aktuellen Zahlen geben zwar wichtige Anhaltspunkte, seien aber nur eine Momentaufnahme.
 
18. November 2020, 12.20 Uhr
ez
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wirtschaft
 
 
Messe Frankfurt sagt weitere Präsenzmessen ab
0
Trendmessen auf 2022 verschoben
Vergangenen September wurden alle Präsenzmessen auf dem Frankfurter Messegelände im ersten Quartal 2021 abgesagt. Nun gibt die Messe Frankfurt weitere Verschiebungen auf das Frühjahr 2022 bekannt. – Weiterlesen >>
Text: srs / Foto: Messe Frankfurt GmbH, Jacquemin
 
 
Einzelhandel und Gastronomie leiden unter den Lockdown-Maßnahmen; zahlreiche Unternehmen fürchten um ihre Existenz. Ein Aufbruchssignal für die Zeit nach Corona soll der „Frankfurt-Plan“ senden. Mit dem soll die Innenstadt attraktiver werden. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Tobias Rehbein/Unsplash
 
 
Das geplante Gewerbegebiet in Nieder-Eschbach sorgt weiterhin für Debatten. Während die Unternehmen neue Gewerbeflächen für wirtschaftlich notwendig halten, will die SPD zuerst ungenutzte Flächen aktivieren. Im Februar soll das Projekt erneut diskutiert werden. – Weiterlesen >>
Text: Laura Oehl / Foto: Symbolbild © Pexels
 
 
 
Die Corona-Krise zeichnet auch die Wirtschaftskraft Frankfurts: Während die Stadt 2020 rund 50 Millionen Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich (KFA) erhielt, werden es in diesem Jahr 160 Millionen Euro sein – ein Plus von 110 Millionen Euro. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Unsplash
 
 
Neue Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet
0
Google baut in Hessen
Google plant Rechenzentren in Dietzenbach und Erlensee. Die hessische Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft begrüßt die Entscheidung und betont Potentiale für den Wirtschaftsstandort Hessen. – Weiterlesen >>
Text: srs / Foto: Massimo Botturi, unsplash
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  98