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Bürger AG

Mit Aktien Gutes tun

Die Bürger AG sucht Aktionäre - mit dem Geld soll die nachhaltige Wirtschaft in der Rhein-Main-Region unterstützt werden. Initiator Joerg Weber sagt: Das hilft nicht nur dem Gewissen.
Der Weg bis zum 9. März 2014 war lang. An diesem Datum möchte die neugegründete Bürger AG ihre ersten Namensaktien ausgeben. Davor standen Finanzierungsrunden mit ersten Investoren – und vor allem die Prüfung durch die Finanzaufsicht BaFin. Die ist nun geschafft – bis zu 1,2 Millionen Euro sollen eingesammelt werden in den kommenden sechs Monaten. Mit dem Geld soll die regionale Bio-Wirtschaft gestärkt werden. Erste Anträge liegen schon vor. "Da sind landwirtschaftliche Betriebe wie der Dottenfelder Hof, das Hofgut Fleckenbühl oder Ackerlei ebenso dabei wie neue Unternehmer, die Bio-Bäckereien oder eine Schafzucht mit Käserei aufbauen wollen", sagt Joerg Weber, Vorstand und Initiator der Bürger AG.

Die Aktien haben einen Nennwert von 500 Euro, werden aber für 600 Euro ausgegeben. "Geld, das wir für die Sach- und Personalkosten brauchen", so Weber. Wie die Mittel verwendet werden, ist auf der Webseite der Bürger AG en detail zu sehen. Für die Betriebe, die in den Genuss einer Beteiligung kommen, hat das Engagement der Bürger AG entscheidende Vorteile: Das Geld wird dem Eigenkapital zugerechnet – damit lassen sich auch einfacher Kredite bei Banken organisieren.

Bleibt die entscheidende Frage: Warum sollte man investieren? Nur des guten Gefühls wegen? "Ich würde nicht so sehr gutes Gefühl sagen, sondern eher: Weil es eine gesellschaftliche Rendite gibt", sagt Joerg Weber. Die geförderten Projekte kämen dem Leben in der Region zugute. Die Bürger AG fördere nicht nur finanziell, sondern setze sich politisch wie wirtschaftlich dafür ein, dass regionale Bio-Produzenten ihre Waren auch an Kunden in der Region verkaufen können. "Langfristig sollen die Investoren auch eine kleine finanzielle Rendite erhalten", so Weber. Diese stehe aber nicht im Vordergrund. "Letztlich geht es um den Erhalt der natürlichen Ressourcen - und um ein anderes Wirtschaften."
 
4. März 2014, 11.41 Uhr
Nils Bremer
 
 
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