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Zwei Trassenvarianten
 

Zwei Trassenvarianten

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Stadt will U4 nach Ginnheim verlängern

Foto: Stadt Frankfurt
Foto: Stadt Frankfurt
Die Stadt will die U-Bahnlinie U4 von Bockenheim in die Ginnheimer Platensiedlung verlängern. Nach einer Prüfung haben sich zwei Trassenvarianten ergeben: sie heißen Ginnheimer Kurve und Europaturm.
Nachdem der Magistrat untersucht hat, wie sich die U-Bahn-Linie U4 nach Ginnheim verlängern lässt, haben sich zwei Trassenvarianten für den Lückenschluss ergeben. Die Variante „Ginnheimer Kurve“ verläuft vom heutigen Endhaltepunkt in Ginnheim über die Platensiedlung zwischen Deutscher Bundesbank und dem Uni-Campus Westend bis zum Anschlusspunkt an der Bockenheimer Warte. Die Variante „Europaturm“ verläuft vom heutigen Endhaltepunkt in Ginnheim ebenfalls über die Platensiedlung, dann aber zwischen dem Europaturm ("Ginnheimer Spargel") und der Deutschen Bundesbank über die Rosa-Luxemburg-Straße bis zur Bockenheimer Warte. Die erste Trasse könnte bis zu 193 Millionen Euro kosten, die zweite bis zu 174 Millionen Euro.

Wie der Magistrat mitteilt, sollen beide Varianten einen hohen Nutzwert haben. Das zeigt eine Potentialstudie, die von der Intraplan Consult GmbH aus München durchgeführt wurde. Hiernach führen die Varianten jeweils zu Fahrgastgewinnen von täglich mehr als 12.000 Personenfahrten. Hauptsächlich sind dies Fahrten, die vorher mit dem Auto durchgeführt wurden. Beide Trassenvarianten sollen die Erschließungsqualität für Einwohner, Beschäftigte und Studierende erheblich verbessern.

„Durch den Lückenschluss wird eine zweite, aus gesamtverkehrsplanerischen Gesichtspunkten sehr wichtige Nord-Süd-Verbindung neben der bestehenden Stadtbahnstrecke der U1, U2, U3, U8 möglich gemacht“, sagt Stadtrat Majer (Grüne). „Die nördlichen Stadtteile Frankfurts erhalten damit eine weitere, über den Hauptbahnhof geführte Stadtbahnanbindung an die Innenstadt, die damit auch die Stadtbahnstrecke der U1, U2, U3 und U8 entlastet.“
 
29. Juli 2015, 11.21 Uhr
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Leser-Kommentare

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Birgit Schnarz am 30.7.2015, 21:27 Uhr:
Tolle Idee an sich, aber was ist eigentlich mit der schon mal so gut wie beschlossenen Verlängerung der U5 nach Norden? Offiziell nur aufgeschoben, aber wie viele Jahre denn noch? Und nun die Nachricht der Verlängerung der U4. Mal schauen, ob das auch nur heiße Luft ist.
 
Ralph Lange am 29.7.2015, 19:47 Uhr:
Die Ginnheimer Kurve ist deutlich sinnvoller, weil dadurch der Unicampus direkt angebunden werden könnte. Bei der Unfähigkeit des Magistrats in Sachen U-Bahnbau (siehe Europaviertel ) mache ich mir allerdings keine Hoffnungen. Das wird 1. anders entschieden und 2. ins Unendliche verschleppt.
 
Oliver Rau am 29.7.2015, 16:21 Uhr:
Finde ich die Variante "Ginnheimer Kurve" deutlich sinnvoller: die erschließt nämlich auch den Uni-Campus und die Bundesbank, nutzt also viel mehr Menschen. Zumal man die U4 dann von der Bockenheimer Warte über Ginnheim bis zum Riedberg verlängern könnte (derzeitige U9) und damit eine Direktverbindung zwischen den beiden Uni-Standorten hätte. Den Haltepunkt "Botanischer Garten" zur Erschließung des Villenviertels an der Zeppelinallee könnte man auch bei dieser Variante bauen. Der Ginnheimer Spargel ist ja meines Wissens für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, für was der eine eigene U-Bahn-Station braucht, ist mir dagegen schleierhaft.
 
Juergen Eichholz am 29.7.2015, 15:18 Uhr:
Gibt es schon eine Aussage dazu, wie lange es bei einer Entscheidung für eine solche Verlängerung bis zur Umsetzung kommt?
 
 
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