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Tarifstreit zwischen Deutsche Bahn und GDL
 

Tarifstreit zwischen Deutsche Bahn und GDL

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Stehen zum Wochenende neue Bahnstreiks an?

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Es war so schön ruhig geworden, doch der Schein trügt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat zwar hinter den Kulissen mit der Deutschen Bahn verhandelt, doch eine Einigung scheint nicht in Sicht. Es könnte ein 100-Stunden-Streik zum Wochenende folgen.
„Die DB hat eine unglaubliche Rolle rückwärts hingelegt“, sagte in der vergangenen Woche der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky. Angeblich hat er der Deutschen Bahn ein Neun-Punkte-Papier mit Forderungen vorgelegt und erwartet, dass dieses am Mittwoch unterschrieben wird. Die GDL fordert unter anderem eine Arbeitszeitverkürzung um eine Stunde auf 38 Stunden, sowie 5 Prozent mehr Geld. Die Bahn soll der Gewerkschaft zumindest insofern entgegen gekommen sein, als dass sie sich darauf einigen konnte, künftig auch Zugbegleiter und Disponenten in den GDL-Flächenvertrag aufzunehmen. Jedoch möchte die Deutsche Bahn nicht, dass der Vertrag auch für Lokrangierführer gelten soll. Während die Bahn unbedingt wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren möchte, sieht die GDL die bisherige Verhandlung als gescheitert an und droht damit, binnen eines Tages einen großangelegten Streik organisieren zu können. Die DB habe in vier Verhandlungsrunden eine Einigung zu Strukturfragen der Tarifverträge blockiert. „Jetzt will uns der Arbeitgeber wieder unter Kuratel der EVG stellen. Das würde bedeuten, dass wir von fast allen unseren Forderungen Abstand nehmen müssten", so Weselsky. Die GDL werde ihrem Hauptvorstand und ihrer Tarifkommission am 18. Februar vorschlagen, ihre Mitglieder erneut zu Streiks aufzurufen, heißt es in einer Mitteilung der GDL. Die DB spiele auf Zeit in der Hoffnung auf ein baldiges Tarifeinheitsgesetz. Jetzt steht für viele Pendler zu befürchtet, dass die Bahn rund ums Wochenende wieder bestreikt wird, die rede ist von einer rund 100 Stunden währenden Arbeitsniederlegung der Lokführer.
 
16. Februar 2015, 12.01 Uhr
nb
 
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Leser-Kommentare

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Christian Spreen Six am 16.2.2015, 13:48 Uhr:
Die Züge kommen doch schon ohne Streik unpünktlich genug an, wie soll das dann erst werden... ;)
 
 
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